Neues Gesetz soll Ausländer ihren Landbesitz streitig machen

Asunción: Vertreter der Partei PDP haben einen Gesetzesvorschlag vorbereitet, der das Grenzschutzgesetz modifizieren soll womit Ausländern nur noch eine gewisse Menge an Land zusteht.

Die Modifizierung des Grenzschutzgesetzes sieht vor, dass Ausländer nicht mehr als 1.000 ha in Ostparaguay und 2.000 ha im Chaco besitzen dürfen, unabhängig ob die Liegenschaften im Grenzgebiet liegen oder nicht.

Die Mehrzahl der Ausländer, in dem Fall Brasilianer haben ihre Ländereien in dem 50 km Grenzstreifen. In Canindeyú sind es 50% und in Alto Paraná sind es 35% Brasilianer.

Senator Pedro Santacruz erklärt, dass es hierbei nicht um Fremdenfeindlichkeit geht, sondern vielmehr um dem Grenzschutzgesetz Folge zu leisten, wie es auch in Brasilien getan werden muss. In diesem Zusammenhang sollen auch Notaren, Escribanos und staatlichen Bediensteten Sanktionen blühen, wenn sie Kaufverträge und Umschreibungen bearbeiten. Alle Länder der Welt haben die Limitierung der Fläche, die ein Ausländer kaufen darf. In Paraguay ist Land ein Faktor für Produktion und wir können nicht unser ganzes Land an Brasilianer verkaufen. In Argentinien gibt s ebenso die Beschränkung auf maximal 1.000 ha für Ausländer und in Brasilien darf die Fläche nicht größer sein als 25% der Fläche der Ortschaft. Nur Paraguay hinkt in diesem Sinne hinterher.

Als Fernando Lugo in seiner Regierungszeit die Ausländer in dem 50 km Grenzstreifen zählen lassen wollte, gab es eine heftige Reaktion der Bewohner. Sie forderten das brasilianische Militär auf zu intervenieren. Laut Wikileaks dachten brasilianische Generäle schon einmal darüber nach. Um solche Probleme zu vermeiden bedarf es eine klare Gesetzgebung.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Neues Gesetz soll Ausländer ihren Landbesitz streitig machen

  1. Das hätte man natürlich schon von Beginn an tun müssen und sinnvoller wäre sowieso eine Regelung wie in Südostasien für das ganze Land. Niemand braucht Preise wie in Manhatten. Lächerlich.

  2. Schwachsinn. .da kauft Mutti. .der alte und n toter Großvater halt 3000ha..das mit den prestanombres ist doch sogar den griechen bekannt dessen tote solange rente bekamen..sinnlose politiker dessen beruf scheisse zu rühren ist….

  3. Die grossen Estancias werden wohl selten als privat Besitz geführt. Sonder als Besitz einer Rechtsperson oder Körperschaft sprich Aktiengesellschaft oder andere Firmen Konstruktionen. Die Rechtsperson ist also Paraguayisch egal wer die aktien gehören. Und schon ist das Gesetz Augenwischerei.

  4. „Paraguay ist Land ein Faktor für Produktion und wir können nicht unser ganzes Land an Brasilianer verkaufen. …“
    Daher weht der Wind! Das bekommen dann die Campesinos , die es dann direkt weiter verscherbeln.
    Dass ohne Ausländer in vielen Bereichen nichts wirklich funktionieren würde, das wird wieder einmal vollkommen ausgeblendet.
    Aber die Paraguayer haben ja die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Die können alles, solange sie nur reden müssen.
    Bin gespannt, ob dieses Gesetz überhaupt angewendet wird, wie viele Gesetze auch nur auf dem Papier stehen.
    Aber HALT! Das ist doch die Gelegenheit, dass sich die verbrecherichen Senatoren das Land aneignen und wenn es sein muss mit Gewalt.
    Das wird noch lustig….mal sehen…

  5. Die PDP sollte sich aber ueberlegen wer diese grosse Flaechen bearbeitet… die Paraguayer sicher nicht sonst haetten Sie das schon vorher getan!

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