Neues Krankenhaus im Süden des Landes geplant

Asunción: Arnaldo Wiens, Leiter des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) und Julio Mazzoleni, Vorsitzender vom öffentlichen Amt für das Gesundheitswesen (MSByBS) haben eine interinstitutionelle Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den Bau eines künftigen Krankenhauses in der Hauptstadt vom Departement Itapúa zu ermöglichen.

„Ich feiere diese Vereinbarung, die das Maß an gegenseitiger Verantwortung zwischen dem MOPC und dem MSPyBS festlegt, um die Mission des Baus eines großen Krankenhauses im Süden des Landes zu verwirklichen“, sagte Minister Wiens nach der Unterzeichnung der Vereinbarung. Zu diesem Zweck teilte er mit, dass das MOPC mit dem Finanzministerium und der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) die Realisierung eines programmatischen Darlehens über einen Gesamtbetrag von 300 Mio. USD verwaltet, dessen Zuteilung zum Ende dieses Jahres erwartet werde.

„Wir haben festgestellt, dass diese Arbeit, die für die öffentliche Gesundheit in Paraguay von Bedeutung ist, Teil der Liste der Projekte ist, die mit diesem Darlehen finanziert werden sollen“, erklärte Wiens. Er fügte hinzu, dass ein weiterer Teil der Verpflichtung, die das MOPC übernehmen wird, darin besteht, den Ausschreibungsprozess, die architektonische Gestaltung sowie die Bauaufsicht zu unterstützen.

Mazzoleni erklärte seinerseits, dass es dank dieser Vereinbarung möglich sein werde, auf ein großes Bedürfnis im Süden des Landes zu reagieren. „Es ist ein langjähriger Wunsch, den wir in diesem Bereich haben“, sagte der Staatssekretär. Gleichzeitig hob er die wichtige Unterstützung hervor, die das Gesundheitsportfolio für die Finanzierung dieses Projekts dank des Ministeriums MOPC erhalten werde.

„Mit dieser Vereinbarung können wir uns ergänzen. Diese Synergie ermöglicht es uns, das schnellste Ziel zu erreichen“, betonte Mazzoleni. Das Krankenhaus wird auf einem 50 Hektar großen Gelände im Gebiet von Itangua’í-Gebiet des Bezirks Encarnación errichtet. Es wird geschätzt, dass diese Arbeit eine ungefähre Investition von 80 Millionen US-Dollar haben wird.

Nach Abschluss des Projekts würde das derzeitige Regionalkrankenhaus von Encarnación die Betreuung von Müttern und Kindern einschließlich der Intensivpflege anbieten. Und die neue Infrastruktur wird ein Trauma Hospital sein, in das wichtige Dienstleistungen einbezogen werden.

Wochenblatt / Dias

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9 Kommentare zu “Neues Krankenhaus im Süden des Landes geplant

  1. 300 Mio Darlehen minus 80 Mio Baukosten macht 220 Mio die sie sich dann untereinander in die Taschen schieben.
    Und ob das wirklich so gebaut werden wird wie das Modell auf dem Foto, darf bezweifelt werden.
    Eines ist jedoch sicher: feuchte Wände im Erdgeschoss, europäischer Standard eben.

  2. Vom Grundsatz her gut. Aber es werden sich schon jetzt viele Politiker und sonstige am Bauvorhaben Beteiligten die Hände reiben und glänzende Augen bekommen, wenn sie sich ausrechnen, in welcher Höhe sie sich an diesem Objekt die eigenen Taschen, ohne mit der Wimper zu zucken, füllen können. Das ist wieder so eine Art Geldmaschine nach paraguayischem Geschmack.

    1. Muss aber so sein… eventuell verstehen die 76% Paraguayer die lesen koennen aber den Inhalt nicht vertehen…. eventuell beim achtenmal wiederholten Artikel den Inhalt wirklich…. (Sorry war nur ein Traum von mir!)

      1. haben sie zufällig die Zahl der EU-Schlauen, welche wieder zurück zu ihrer H4 Sicherheit „fliehen“? Und ja, es lesen auch Paraguayer hier, doch im Gegenteil zu vielen können einige von denen mindestens 2-3 Sprachen in Wort und Schrift, was man von den hier in voller Zufriedenheit lebenden aus dem Kulturkreis von Goethe und Schiller, Bach und Kant nicht immer feststellen kann. Dafür ist der „Hochmut, Arroganz und die Überheblichkeit“ überdurchschnittlich ausgeprägt und das nicht nur gegenüber den Bürgern des Landes das sie aufnimmt, nein auch untereinander gibt es eigenartiges Verhalten zu beobachten. (hab ich das geräumt?)

  3. Ich schlage vor, man sollte die Fertigstellung oder bis dahin veroffentlichte Ereignisse zum Projektfortschritt abwarten und erst an Hand von Fakten kommentieren und sich nicht jetzt mit Spekulationen gegenseitig zerfleischen.
    Ein Projekt, das der Verbesserung der nicht optimalen Krankenversorgung dient ist vom Ansatz her gut.

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