Urlaub im Kloster – Entspannung und Erholung in der Stille

Santiago: Warum nicht einmal Urlaub im Kloster machen, raus aus dem Alltag. Entspannung und Erholung in der Stille, ob zu zweit oder allein.

Das Benediktinerkloster Tupãsy María liegt 17 Kilometer vom Stadtzentrum der Stadt Santiago in Misiones entfernt. Dort empfangen sie all jene Menschen, die ein Wochenende inmitten der Natur verbringen oder mit ihren Freunden oder Familien in einer ruhigen Atmosphäre teilen möchten.

Im Kloster können bis zu zehn Erwachsene pro Nacht im Raum der Lodge übernachten. Es besteht die Möglichkeit ein paar Tage lang zu beten, mit einem Mönch zu sprechen, zu beichten, all dies nur, wenn der Gast es verlangt.

Ein weiteres Merkmal des Ortes ist, dass während des Essens nicht gesprochen wird, sondern ein Mönch vorliest, während die andere ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. „Hier empfangen wir alle, die kommen wollen, nicht nur Katholiken, sie kommen aus allen Religionen, denn was sie suchen, ist Frieden und Ruhe. Wir halten nur Gespräche ab, wenn sie uns darum bitten, sonst nicht“, erklärt Pater Claudio Zavala.

Das Kloster erhebt keinerlei Kosten für die dort ankommenden Personen, es nimmt nur freiwillige Spenden entgegen. Die Zimmer sind mit Einzelbetten ausgestattet und eignen sich aber auch für Paare. Eine Besonderheit des Ortes ist, dass jedes Zimmer den Namen eines Heiligen trägt, sodass die Mönche leicht erkennen können, in welchem ​​Zimmer sie sich befinden.

Sowohl das Frühstück als auch das Mittag- und Abendessen sind für diejenigen, die das Wochenende im Ort verbringen, völlig kostenlos. Es gibt auch eine kleine Bibliothek, die zum Lesen anregt.

Falls der Gast bestimmte Gerichte nicht isst oder exklusive Wünsche hat, kann er dies mitteilen. „Hier haben wir kein Problem damit, dass man uns sagt, dass sie kein solches Essen wollen, also reden wir mit der Küche und bereiten vor, was gewünscht wird. Hier kümmern wir uns um jeden Gast und wie gesagt, wir berechnen nichts. Falls jemand etwas spenden will kann er das problemlos tun, aber wir bitten um nichts“, sagt der Zavala.

Wer den Ort besucht, hat auch die Möglichkeit, Produkte der Mönche zu kaufen, bei denen es sich um umweltfreundliche Wasch- und Spülmittel handelt, sowie handgefertigte Kerzen, Rosenkränze und viele andere Dinge. Eine weitere Option für diejenigen, die Süßigkeiten lieben, sind hausgemachte Torten, Kuchen oder Gebäck mit saisonalen Früchten, die von Besuchern erworben werden können.

Auf einer Fläche von mehr als 200 Hektar können sich Besucher über die dort geleistete Arbeit im Garten und in anderen Bereichen des Klosters informieren. Es gibt auch Bänke unter den Laubbäumen, die mit Namen versehen sind, um einen Tereré, einen Snack oder ein Buch zu genießen.

Wie kommt man an? Personen oder Gruppen, die den Ort erkunden möchten, können sich unter der Nummer (0983) 110-640 an einen der Mönche wenden, um die Ankunft zu koordinieren.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Urlaub im Kloster – Entspannung und Erholung in der Stille

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Das zeigt u.a. wie desolat die Situation der Kloester ist. Man kann schon nicht mehr alle Raeume fuellen mit Moenche und Nonnen (auch bekannt als „Cunha pa’i“ bei den paraguayerns – „Frau des Pfaffen“) aus Mangel an Anwaertern.
    Da bietet sich der Tourismus als Alternative an.
    Freie Kost und Loge? Das findet man einmalig bei den Katholiken – bei den Protestanten faendest du sowas nie. Die Protestanten wuerden nur jedem Bissen den der Gast als potentielles Sektenmitglied herunterwuergt, gierig nachschauen aus Bange dass es eine Fehlinvestition war – wenn er dann der Gemeinde nicht beitritt so war es verschwendetes Geld. Bei den Mennoniten gaebe es sowas nie.
    Ich frage mich allerdings wer den sowas bezahlt oder ob die Torten und Gebaeck das man erwerben kann dafuer umso hoehere Zockerpreise erlangen? Kaum duerfte der Papst die Fressalien bezahlen es sei denn ihm laufen die Kirchgaenger in Reihen davon.
    Das ist die Konsequenz dass die Katholische Kirche doktrinell nie nachgibt und die Messlatten niedriger anlegt – sie entfernt sich dadurch immer weiter vom Volke. Die Volksverfremdung. Verwandle das Kloster in eine Spelunke oder Bierzelt „auf der Wies’n“ und sie kommen wieder reihenweise ins Kloster. Biet Rockmusik, Sauforgien und verwandle das Kloster in eine Hurenabsteige – wetten dass das Kloster im Nu brechend voll sein wuerde.
    So handhabten es die Mennonitenkirchen als ihre Jugend anfing wegzubleiben. Man senkte kontinuierlich das Niveau, Julio Iglesias auf 120 dB, feminisierte die Kirche und eben fuehrte den doktrinellen Relativismus, den biblischen Simplizismus und der moralischen Laxismus ein. Einer der Mennopfaffen sagte mir mal: ach was, es ist nicht auf 120 dB sondern nur auf 110 dB – ein bisschen wie ein Araber mir mal in Nordamerika sagte: ach was, Hitler brachte nicht 6 Millionen Juden um sondern es waren nur so rum 5 Millionen. Halb so schlimm also.
    Als die Mennoniten dann den doktrinellen Relativismus, den biblischen Simplizismus und der moralischen Laxismus einfuehrten, liessen sich deren Sproesslinge wieder in der Kirche am Sonntag blicken – dann wenn man tun und lassen kann was man will.
    Das ganze Dilemma des Protestantismus spiegelt diese Klostersituation sehr treffend wieder – will man nicht verweltlichen, so gehen einem einfach so langsam die Leute aus.
    Und glauben sie mir, die wenigsten dieser Moenche sind Paedophile, oder vergewaltigen die Nonnen. Nur eben das generell schwindende Christentum unter dem Volke macht die wahren Kirchen immer mehr volksfremd.
    Ich war immer dafuer dass auch Protestanten Kloester haben muessten, auch wenn die Moenche da verheiratet sein koennten. Das waere aber z.B. fuer die Mennoniten noch volksfremder denn mittlerweile vertreten die Mennoniten eine Gesinnung die ihre Vorfahren kaum mit ihnen teilten – z.B. selbst ihr eigenes Gesetz 514 beachten sie kaum (den Teil mit dem Alkoholverbot) sondern schreien nur laut wenn sie ins Militaer muessten.
    Weihbischof Athanasius Schneider – Amtsträger in der Kirche wollen Relativismus, Protestantismus und „eine andere Kirche“ https://www.youtube.com/watch?v=YKovfJzPIOY&t=104s
    Das Video bringt die katholische, protestantische und mennonitische Problematik sehr schoen auf den Punkt – ich sagte nicht dass die katholische Kirche doktrinell korrekt ist.

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