Neun der dreizehn Festgenommenen des Ausbildungslagers wurden angeklagt

Yguazu: Wegen angebliche Bedrohung und Anstiftung zu strafbaren Handlungen sowie wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung, klagte der Staatsanwalt Marcelino González, neun der dreizehn Jugendlichen aus dem Ausbildungscamp in Juan E. O’Leary an.

Die Prozessierten sind Elvio Gerónimo Díaz Cuenca, Justo Díaz Ferreira, Carlos Aquino Coronel, Laura Edith Ledesma Penayo, Antonio Andrés Díaz, César Joel Aquino, Sergio Denis Torales, Ángel Gómez Rojas und Miguel Ríos Ortega, slaut den Informationen des Öffentlichkeitsministeriums.

Alle neun sollen in Untersuchungshaft überstellt werden, während vier Minderjährige frei kamen.

Alle beschlagnahmten Beweise bzw. Elemente, wie Holzreplikate von Waffen, ein Notebook, eine Flagge Venezuelas, Fotografien vom Marxismus und Leninismus behält die Staatsanwaltschaft für eine eventuelle Verfahrensführung in ihrem Besitz.

Die Anzeige, die die Behörden erwachte, wurde von Nachbarn der Zone eingereicht, deren Namen anonym bleiben sollen.

Eine genaue Zugehörigkeit der Gruppe konnte noch nicht bestätigt oder dementiert werden. Laut Aussagen der Angeklagten würden sie gute Beziehungen zur paraguayischen Volksarmee sowie zu den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) haben. Ob dies jedoch der Richtigkeit entspricht wird derzeit untersucht. Laut derzeitigen Wissenstands könnte es sich um eine neue autonome sozialistisch linke Guerilla Gruppe handeln.

Die sozialistische Partei Paraguay dementierte die Zugehörigkeit zu dieser Gruppierung und sagte, dass ihr Name in diesem Zusammenhang nicht fallen sollte, da sie nicht damit zu tun hätten.

(Wochenblatt / Última Hora)

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