Nichts gelernt

Asunción: Als noch vor sechs Jahren der Uruguay Platz mit einem Metallzaun verschönert wurde, um demonstrierende Indigene davon abzuhalten sich da niederzulassen, dachte keiner, dass sie das nicht juckt.

Die Gruppe von Ureinwohnern aus Caaguazú fordert den Kauf von 1.445 ha Land im Bereich San Joaquin. Darauf sollen sich rund 400 Familien ansiedeln, die von ihren Häuptlingen auf die Straße gesetzt wurden, damit diese ihr Land an Sojabauern verpachten konnten. Der Staat soll dafür 7,9 Millionen US-Dollar bereitstellen, da jeder Hektar stolze 5.500 US-Dollar kostet.

Dass die Verpachtung von Indianerland sich wiederholt, kann nicht ausgeschlossen werden. Des Weiteren kam die Gruppe organisiert durch Tómas Dominguez nach Asunción, der sicherlich Kontakt zu dem Landbesitzer pflegt, der dem Staat das Grundstück verkaufen soll.

Durch ihre Anwesenheit auf dem Plaza Uruguaya vor dem historischen Bahnhof wird nicht nur ein Aroma von Fäkalien verbreitet, sondern auch ein Bild wiedergegeben, welches so zur Umsetzung des Metallzauns nicht vorgesehen war. Weswegen die Indigenen wieder Zugang zum Platz erhielten, obwohl Sicherheitskräfte dies unterbinden sollten, ist noch unklar. Die Stadtverwaltung hält sich friedfertig heraus.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Nichts gelernt

  1. Diese indignen Häuptlinge haben also den Migrationspakt auch unterschrieben oder handeln zumindest danach. Modern und weltoffen.

  2. „Die Stadtverwaltung hält sich friedfertig heraus.“

    Ja, man darf den Indigenen kein Haar krümmen, sonst kommen wütend die internationalen NGO`s und machen Druck.
    Sie sind echt clever, diese Häuptlinge. Verkaufen oder pachten für einen Schnapspreis „ihre“ Ländereien,damit der Staat zu einem Mondpreis die wieder zurückkauft. Und man kann die offensichtlich nicht belangen, weil Indigene einen Sonderstatus haben.

  3. Na ja, da muss wohl der Staat den Häuptlingen zeigen wo der Hammer hängt.Wo der Oberhäuptling sitzt!
    Man kann schon die Verpachtung/Verkauf von Indianerland verhindern, nicht nur mit fristen,das ist nur eine Frage der Gesetze. Die Sojabauern die den Hals nicht voll bekommen kann man auch bekommen,Gewinnabschöpfung, 50000§Pauschal,pro Jahr.Gesetz her, es gibt Cash!
    Nur eine Frage der Gesetze.
    Die Neubauern in der Ex-DDR waren auch an der Leine und konnten nicht machen was sie gern wollten.
    Bei denen hatten die Kommunisten schon Deibel gedacht!

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