Norweger versuchte Tankstelle mit Molotowcocktails abzufackeln

Lambaré: Gestern Abend ist ein Mann in einer Tankstelle in Lambaré ausgerastet, hat den Wachmann tätlich angegriffen und versuchte, den Laden mit Molotowcocktails in Brand zu setzen.

Bei dem Mann handelt es sich um Roger Pytten (51) aus Norwegen, wie aus seinem Pass hervorgeht. Der Mann, der Mitte März nach Paraguay einreiste, lebt anscheinend von einer Rente. Nach der gestrigen Konfrontation, unter anderem mit der Polizei, wurde er verhaftet.

Der Unteroffizier Celfirio Ramírez sagte, dass sie nach einem Notruf an der Copetrol-Tankstelle an der Straße Primero de Marzo im Stadtteil Mbachio in Lambaré ankamen, wo sie den Mann vorfanden, der den Wachmann angriff, als sie aus dem Fahrzeug stiegen.

In der Zwischenzeit versuchte der Ausländer mit einem Streichholz eine gefüllte Flasche mit Toilettenpapier anzuzünden. Angesichts dieser Situation versuchten sie, ihn zu beruhigen, woraufhin der Mann mit einem Schlag auf einen der uniformierten Beamten reagierte. Es gelang ihnen schließlich, ihn zu fassen und zu verhaften.

Der Mann norwegischer Staatsangehörigkeit wurde dann auf die Polizeiwache gebracht. Er wird gegen ihn weiter ermittelt, weil er im Besitz eines Molotowcocktails und mehrerer Elemente für deren Herstellung war.

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4 Kommentare zu “Norweger versuchte Tankstelle mit Molotowcocktails abzufackeln

  1. Und warum hat er sich so aufgeregt?
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    Davon abgesehen, dass man nur die halbe Geschichte erfährt, scheint mir der Mann wohl psychosch krank zu sein.
    Als Norweger dürfte er eine Rente haben, von der man hier in Py gut leben kann. Man muss schon kräftig was am Kopf haben, wenn man ein gutes und geruhsames Leben durch solche Ausraster aufs Spiel setzt.

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  2. Das ist wirklich das allererste Mal, das ich lese das sich ein Skandinavier daneben benimmt. So ein “Temperament” kennt man nur von Südländern. Wünschenswert wäre wirklich, was hier passiert ist. Haben sie dem irgendein Dreckszeug ins Auto getan? Wurde er beschissen?
    Wir werden es wohl nie erfahren – und den Norweger werden sie wohl kräftig melken.

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  3. Ai ai ai ai, Mitte März dieses Jahres eingereist und schon durchgedreht. Als bei mir waren die ersten zwei Jahre sehr schön, dann kamen die zwei Jahre wo ich dachte: »im Paragauy drehst noch durch« und erst dann die Jahre: »im Paragauy drehst noch durch, ne, du bist ja schon durchgedreht«.
    Aha, alles klaro, der Mann ist als zur Tankstelle, hat sich gedacht: »Heute ist ein schöner Tag«, hat dann einfach so angefangen mit Molotow-Cocktails um sich zu schmeißen und weil er noch ein Dessert dazu geben wollte hat er einfach so einen Polizisten angegriffen.
    Das klingt wie eine Begründung vom Beatmeten/Behördeten von vor den Amokläufen jahrelang durchs Beatmeten- und Behördetenhäuschen bekannte Attentäter (naja, da muss man ja durchdrehen, wenn man sich mit denen abgeben muss). Blöd nur, dass da schon einige unschuldige Leutschen unter die Räder gekommen sind.
    Okay, für ein 2-minütiges Video im 24-Stunden-Loop voller Gegackere ohne Punkt und Komma und Vermutungen, dafür mit viel Werbefläche, sollte es gereicht haben.
    Trotzdem wäre es interessant abzuwarten, ob vielleicht auch noch eine den Tatsachen entsprechende Tatbegründung bekanntgegeben wird.
    Wenn es mir gestattet ist eine Vermutung anzustellen:
    Die Angestellten haben nach Feuerabend ihrem Müll mit nem Streichhölzl abgefackelt und ihn seit März dieses Jahres mit feinster hierzulande gesunder, bekömmlichen und allseits akzeptierter paragauyanischer Frischluft versorgt. Müllabfuhr ist hierzulande bekanntlich nicht nur rar, sondern Müllgebühr auch teurer als Streichhölzl, Billigpolarbierbücksenpacks und Onkologe (im öffentlichen Spital grati) zusammen. Aber natürlich nur dann, und einzig dann, wenn es feinste paragauyanische Frischluft nicht in die Tankstelle zog, sondern zum Alemam de M. (hier ist alles ein Alemam, das einige Land in Europa, wo man gar Ingles spricht). Und da dachte sich der norwegische Alemam de M: »Jo, das kann ich auch. Gucke ich mal zu, dass da für einmal alles abfackelt, damit sich die krankheitenverbreitende Mückenplage etwas dämmt«.
    Jo, so könnte es gewesen sein.
    Merke: In Ländern, wo die Vollprofi-Vorsteinzeitpolizei und -justiz korrupt, blöd oder faul oder alles zusammen ist, kann sowas schon mal vorkommen.
    Merke2: Nicht gleich durchdrehen oder frustrierte Comment-Replies schreiben, durchhalten, man gewöhnt sich mit der Zeit an alles. Selbst an feinste paragauyanische Frischluft und investigative, allseits beliebte, viel gelesene und viel gelickie Tatsachenkommentare.

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