Notlandung in Santaní

San Estanislao: Der paraguayische Ex Präsident Juan Carlos Wasmosy (75) entging heute Mittag knapp dem Tod nachdem ein einmotoriges Flugzeug in dem er unter anderem saß einen Motorschaden erlitt und eine Notlandung einleitete. Bei der Nutzung einer Sandpiste des Ortes wurde ein Alarm in Asunción ausgelöst. Die zivile Luftfahrtbehörde (Dinac) entsendete daraufhin ein Rettungsteam per Hubschrauber an die Stelle der Notlandung. Das Team brachte um 14.10 Uhr den Ex Präsidenten wohlbehalten zurück auf den Flughafen Silvio Pettirossi.

Wasmosy, der als Ingenieur Leiter des paraguayischen Konsortiums wurde, das am Itaipú-Damm arbeitete, war von 1993 bis 1998 Präsident der Republik Paraguay. Am 15. August 1993 legte Wasmosy den Amtseid ab und wurde somit Paraguays erster demokratisch gewählter Präsident seit der Gründung der Nation am 14./15. Mai 1811. Die von seinem Vorgänger Rodríguez begonnenen Reformen setzte Wasmosy nur zögerlich oder gar nicht um. Gegen Ende seiner Amtszeit wurde seine Politik als gescheitert angesehen, und er wurde immer unpopulärer.

(Wochenblatt / Abc / Wikipedia)

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3 Kommentare zu “Notlandung in Santaní

  1. …entging knapp dem Tod!
    Der übliche aufgeregte Journalistenton mit wenig Bezug zur Realität, wenn es sich um die Luftfahrt handelt.
    Sogar ohne Piste ist die Überlebenschance für ein einmotoriges Flugzeug mit Einziehfahrwerk enorm gross, ausser der Pilot hätte seine Lizenz durch Coima erhalten.

  2. „…und er wurde immer unpopulärer.“: der gute Juan Carlos hat nicht umsonst Schiessscharten in den Ecktuermen seiner Hausmauer!

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