Obligatorische Einlagensicherung für Kooperativen wird erarbeitet

Asunción: Obwohl einige Kooperativen schon Einlagengarantie anbieten ist diese noch nicht obligatorisch wie bei Banken. Aus diesem Grund beraten derzeit das Finanzministerium und das Nationale Institut für Genossenschaften (Incoop) über die Details der Einführung. Die Sparer würden je nach Einlage von 16,5 bis 116 Millionen pro Konto und Name abgesichert bekommen, im Falle eine Kooperative geht Bankrott.

Um diese Kosten zu decken müssen natürlich die Kooperativen einen Teil der Einlagen an die Gemeinschaftskasse abführen. Der Prozentsatz variiert derzeit noch zwischen 0,15 und 0,3% der Gesamteinlagen. Der Wirtschaftsexperte Ricardo Rodríguez Silvero wurde für die Ausarbeitung als Berater engagiert.

Der Gesetzesvorschlag für die Einführung soll Ende dieses Monats in das Parlament gehen, damit er beschlossen werden kann.

Der Unterschied zwischen dem Garantiefond für Kooperativen und den für Banken weicht nur geringfügig ab. Bei Kooperativen liegt der Betrag zwischen 10 und 70 Monatslöhnen auf Basis des Mindestlohnes während bei Banken bis zu 75 Monatslöhne auf Basis des Mindestlohnes, was 124.300.000 Guaranies entspricht, garantiert werden.

Die Durchschnittssumme aller Sparer bei Kooperativen liegt bei 4,5 Millionen Guaranies bzw. rund 900 Euro, erklärte Valentín Galeano, Präsident der Incoop.

(Wochenblatt / La Nación)

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