Ohne Rücksicht auf Verluste

Ponta Porã: Die Gruppe von PCC Mitgliedern, die ihren Chef aus einem Polizeibüro in Pedro Juan Caballero mit Waffengewalt zu retten versuchte und dabei scheiterte, wurde gestern in der Nachbarstadt erschossen.

Ihr Anführer in Paraguay, Giovanni Barbosa Da Silva (29), alias Bonitão, der Samstagnachmittag verhaftet wurde, und Stunden später versucht wurde mit Schüssen zu befreien, wurde am letzten Sonntag kurzerhand nach Brasilien ausgeliefert, weil er da per Haftbefehl gesucht wurde und ein zu hohes Risiko für die Sicherheit darstellte. Die Brasilianer nahmen sich zudem den Angreifern an, die in Paraguay die Befreiungsaktion versuchten umzusetzen und fanden sie in einem Haus an der Stadtgrenze. Bei dem Aufeinandertreffen wurden die 8 anwesenden PCC Mitglieder, alles Paraguayer, erschossen.

Die bis gestern identifizierten Mitglieder sind Óscar Rubén Cardozo Delvalle (32), Edson Prieto Dávalos (27), Óscar Prieto Dávalos (23), Fredi Portillo Rodríguez (30), Daniel Irala Escobar (31) und Blas Daniel Moraez González. Nicht im AFIS System war Diego Marcial Moraez González und ein weiterer Paraguayer, dessen Identität noch nicht veröffentlicht wurde. Erschossen wurden sie von Spezialeinsatzkräften der Gruppe zur Unterdrückung von Raubüberfällen, Übergriffen und Entführungen der brasilianischen Polizei.

Als erste PCC Repressalie kann man das Töten eines paraguayischen Polizisten verstehen, der gestern sein Leben auf einer Straße in Pedro Juan Caballero ließ.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Ohne Rücksicht auf Verluste

  1. Den Sachverhalt vollständig an die brasilianische Polizei zu übergeben und diese nach Paraguay einzuladen ist der sicherste und erfolgversprechendste Weg . Der vorangegangene Schritt einen Flug des Verhafteten am nächsten Tag nach Asuncion anzukündigen , den zu erwartenden Angriff seiner Amigos dadurch auf ein enges Zeitfenster zu beschränken und ihn dann stattdessen an die Brasilianische Polizei zu übergeben war ein geschickter Schachzug. Herzlichen Glückwunsch an die Polizei für soviel taktische Weitsicht.

  2. Ich weiß ja nicht, aber auch in Brasilien soll es heiß sein, teilweise noch heißer als hier, und es sollen auch viele Telenovelas und kontinuierliches Hausfrauen-TV laufen im Brasil-Basura-TV. Ob se auch wie hier trotzt Calor und interessantem TV auch täglich 7 bis 11 Uhr Grundschul vielleicht abgeschlossen haben und das richtige Parteibuch besitzen müssen, kann ich auch nicht beurteilen. Aber vermutlich kommen dortige Elitepolizisten ein adäquateres Gehalt. Obwohl für hiesig Verhältnisse hierzulande ein Polizist-simplex gar nicht einmal so wenig verdient. Fängt glaub mit 2,7 Mio. GS. nach der zweiwöchigen Polizeiausbildung an und nach oben offen. Ok, offizielles Gehalt natürlich. Zuzüglich inoffiziellem Gehalt plus Spesen, plus 999 weitere Spesen, plus Sonderzulagen plus 999 weitere Sonderzulagen, natürlich in keinem Verhältnis zu dem, was sie leisten. Da würde ein Gehalt für einen hiesig Kindergartenpolizisten von 10 Euro pro Monat fürs Herumlungern ausreichen. Wobei es sicher kein Zuckerschleck ist für hiesig Kindergartenpolizei tagelang an einem schattigen Ort zu stehen und sich nicht zu bewegen. Wäre mir ein wenig zu langweilig.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    et al.
    Der unterschied ist dass in Brasilien eine groessere Weisse Bevoelkerung in den Funktionen ist als in Paraguay. Der Guarani Indianer in Paraguay schlaegt genetisch immer durch. Ratet mal warum die Paraguayer den Dreibundkrieg verloren haben. Das war damals brasilianischer Neger versus Guarani Indianerstamm. Die brasilianischen Gutsbesitzer schickten meist ihre Neger in den Kriegs als Ersatz fuer sie selbst – man stellte Soldaten aus den eigenen Arbeitern zur Verfuegung.
    Die Aufopferbereitschaft beim Guarani haelt sich eben in bescheidenen Grenzen und man fuehlt sich dann opportun schnell unterbezahlt. Niedrige Kampfmoral ist der Grund, da man bis dato bequem mit Geldscheingewedel sein Ding durchzog und der eigene Pelz nie sonderlich in Gefahr kam. Einen YouTuber als Mob zu umzingeln und hinterruecks abzustechen ist dieser Leute Metier – gegen ebenbuertige Feinde tuermen diese Leute sehr schnell.
    Geht es gegen richtige Gegner so sind leicht 8 dieser harten Jungs ausgeschaltet oder tuermen vorzeitig bei etwas Gegenwehr.

    1. Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Man kann sicherlich nicht alle Paragauyaner und -innen und -* in den selben Topf werfen. Man kann in einem Forum aber auch nicht jede Ausnahme mit Namen und Vornamen hinzufügen. Doch das lethargische Verhalten trifft ganz meinen Erfahrungen zu. Auch wenn se stets zuvorkommend höflich sind. Von vorn zumindest. So gibt es sicher auch Ausnahmen, zB. die Mennoniten und ein paar besser Gebildete hierzulande. Die meisten Mennoniten werden bei der Justizverfolgungsbehörde auch ungeeignet sein, da zu religiös. Ne, DER Paraguayaner und -innen und -* – so wie ich sie kenne – sitzen schon gerne einfach da und tun was sie am liebsten tun, gar nichts. Natürlich, wenn so einer mit Akzent daher kommt, dann steht man trotz $-Zeichen in den Augen trotzdem nicht auf. Und schon gar nicht will hier einer etwas mit einer der größten brasilianischen Mafia zu tun haben. Hier will man Streit um jeden Preis verhindern. Der Paragauy ist wohl eher als Logistikzentrum der verschiedenen Mafia-Clans aus aller Welt gedacht, alles tranqui, ein wenig ein zwei Kisten pro Tag und Mann, Frau oder * herumschieben und an der großen Plata partizipieren. Hierzulande gilt eben das Ökonomische Prinzip: «Mit möglichst wenig Aufwand ein Maximum an Plata herauszuholen». Und sei es, dass es für ein Streichhölzl pro Mama und Tag, zwei Eier pro Kind und Tag und 12-Pack 12-er Pack BilligPolarBier pro Papa und Tag reicht. Und ab und zu sich die Shwuddi Iglesias 120 dB CiDi wieder zu beschaffen, wenn sie zu sehr abgenutzt ist.

  4. Naja, zumindest sind die Erschossenen nun zweifelsfrei den hiesigen Bibel treuen und auch den Freimaurer Satanisten weit überlegen. Sie wissen nun ob ein Gott oder ein Satan der Herrscher ist oder ob beide nur ein Hirngespinnst sind und die Atheisten Recht haben?

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Das wussten wir schon vorher.
      Noch nie vom Lazarus gehoert?
      Lukas 16,20 “Der reiche Mann und der arme Lazarus
      19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer namens Lazarus, der lag vor dessen Tür voller Geschwüre 21 und begehrte, sich zu sättigen von den Brosamen, die vom Tisch des Reichen fielen; und es kamen sogar Hunde und leckten seine Geschwüre.
      22 Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. 23 Und als er im Totenreich[2] seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme! 25 Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt. 26 Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, so daß die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
      27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn in das Haus meines Vaters sendest – 28 denn ich habe fünf Brüder –, daß er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen! 29 Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun! 31 Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!”
      Da haben sie’s.

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