Paraguay-Debatte: Promi-Köchin kritisiert die Erwartungshaltung von Auswanderern

Asunción: Genug ist genug! Die beliebte paraguayische Influencerin und Promi-Köchin Gia Alfieri hat auf ihren Social-Media-Kanälen Tacheles geredet und scharf gegen ausländische Einwanderer ausgeteilt. Grund für ihren Ärger sind die unzähligen Internet-Videos von Zugewanderten, die sich nach ihrer Ankunft in Paraguay öffentlich über Preise in Edel-Supermärkten oder Boutiquen beschweren.

Alfieri nahm dabei kein Blatt vor den Mund und stellte klar: Viele dieser Auswanderer flüchten vor den erdrückenden Steuern ihrer Heimatländer nach Paraguay – raffen dann aber die grundlegendsten wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht!

„Wegen niedriger Steuern kommen, aber europäische Standards erwarten?“

„Manchmal glaubt man, dass die Menschen in Europa oder den USA eine bessere Bildung haben – bis man sieht, wer von denen hierherkommt“, polterte die Influencerin. Diese Immigranten würden nach Paraguay ziehen, weil sie die Abgaben in ihrer Heimat nicht mehr zahlen können. „Und dann checken sie nicht einmal, dass man in einem Land mit sehr niedrigen Steuern nicht dieselben öffentlichen Dienstleistungen, dasselbe Gesundheitssystem oder dieselbe Infrastruktur erwarten kann wie dort, wo man astronomische Steuern zahlt,“ fügte sie an.

In den letzten Monaten fluten Videos auf Plattformen wie TikTok das Netz, in denen Ausländer ungläubig auf Preisschilder in Paraguay reagieren. Für Alfieri ein absolutes Unding: „Sie kommen hierher, kauen das Konzept von Importen nicht, rennen zu ZARA und jammern über die Preise! Dann latschen sie in den teuersten Luxus-Supermarkt für Gutverdiener, kaufen Premium-Marken und beschweren sich wieder!“

Scharfe Abrechnung: „Let me doubt about it!“

Alfieris Kritik wurde zum Ende hin richtig scharf. Sie zweifelte die angebliche Bildung der Mecker-Auswanderer an und setzte zu einer echten Breitseite an: „Man hat uns immer eingeredet, dass es in diesen Ländern so viel Bildung gibt. Ehrlich gesagt: Nein! Und bei denen, die hierherkommen… erlaub mir zu zweifeln – let me doubt about it, go back to your country“.

Wochenblatt / epa!

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6 Kommentare zu “Paraguay-Debatte: Promi-Köchin kritisiert die Erwartungshaltung von Auswanderern”

  1. Die Deutschen, die nach Paraguay kommen, bilden ein sehr gemischtes Publikum, um es mal so zu formulieren. Natürlich sind da auch Idioten dabei 😉

  2. Der Frau fehlt das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und sie hält offenbar paraguayischer Gewinnspannen der Supermarktbetreiber für angemessen ? Der Einwanderer zahlt zudem in der Regel unverändert die vollen BRD Steuern, bevor er seine Rest Euro in Guaraníes wechselt und damit beim Paraguayischen Supermarkt Milliardär kauft.

  3. Tja weil die Genossin Recht hat, habe ich mein vorläufiges Visa schon vor einiger Zeit NICHT erneuert und bin auch nicht eingewandert. Es ist einfach so, daß ich keine Lust habe für ein Wohnklo 1500 USD Miete monatlich in so einem schlecht gebauten Ameisenhaufen abzudrücken, um mich dann jeden Tag von den Zorros vor der Haustüre abzocken zu lassen, nur weil ich für PY ein ungewöhnliches Auto fahre. Jetzt könnte man so eine Bude gleich kaufen, macht aber erst dann Sinn, wenn man wirklich dort für sehr lange bleiben will, denn der Immo Markt ist sagen wir mal sehr speziell. Will man was Gutes im Kochtopf haben, kostet es auch gleich fett oder frittierten Fraß fressen. Aufs Land gehen? Lachomat, ständig gibts Berichte über Erfahrungen, die ich wirklich nicht machen möchte. Darüber hinaus, schön die Steuern sind niedrig, ABER wer auf die blöde Idee kommt ein Geschäft anzufangen, man wird mit Bürokratie regelrecht erstickt außer Tomaten anbauen im Chaco, aber da lohnt der Aufwand wirklich nicht, geschweige nicht jeder ist ein Öko-Aussteiger. Geldwäschegesetz und Banken, das absurdeste was ich je erlebt habe und ich bin in mehreren Ländern schon zuhause gewesen. ASU 2 Wochen da ist man dann komplett durch, gähn. Fazit: Preis/Leistungsverhältnis ist mir schlicht zu dürftig in PY und wenn man die zusätzlichen Kosten ins Verhältnis setzt mit dem Ärger den man sich als Gringo so einhandelt, nö da gibts für mich (Andere mögen das anders sehen) interessantere Möglichkeiten auf der Welt. Zumal als Rentner bekommt man den parasitären Deutschen Fiskus sowieso nicht los, es sei denn man geht in ein Land mit entsprechenden DBA, hat aber PY nicht. War nett mal dort zu Besuch gewesen zu sein, aber das war’s dann auch. Viel Vergnügen!

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  4. Albert Rotzbremsn

    „Sie zweifelte die angebliche Bildung der Mecker-Auswanderer an…“, naja, von Beruf Internetslop-Produzentin.
    Die loco Europäos können selbstverständlich mit dem paragauyanischen Bildungsniveau nicht mithalten, schliesslich mussten sie 8 h pro Tag — ja, auch wenn heiss, kalt, Telenovelas, keine Lust, Regen uvm — zur hiesig fast täglich 7 bis 11 Uhr Schul, um das zu können, was ein Eingeborener:In mit „Papa 14 Tage über die Schultern gucken“ auch kann.
    Hilfsbereit, bocken mir den Wagen auf, um dann die Radschrauben zu lösen, um das Rad zu wechseln.
    Die restlichen 99.999 Beispiele an bester familiärer und schulischer Bildung auf Niveau eines Herings erspare ich uns an dieser Stelle.
    Mein Tipp: Diese Frau sollte sich mal paragauyanisches edukatives Basura-TV anglotzen, sich an den hohlen Kopf fassen und sich ihre Worte noch einmal überlegen.
    Ok, gemäss offizieller Statistik Durchschnitts-IQ von 82 — den jeder 2. also nicht erreicht — plus inofiziellem Durchschnitts-IQ von 82 in Lügen und Betrügen, ergibt, Moment, aha, ja, stimmt schon, Durchschnitts-IQ von 733. Sagt meine Calc-App. Das konnte Albert Einstein schon nicht mithalten.

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  5. Scheint die Sonne, stöhnt man, es sei zu warm. Regnet es, stöhnt man, es sei zu nass. Geht man einkaufen, stöhnt man, alles viel zu teuer. So kann man das beliebig fortsetzen, der Deutsche ist nie zufrieden. Es ist auch immer wo anders alles viel besser.

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    1. Zufrieden ist ein Mensch erst, wenn er Tod ist. Vorher wird nach schneller, höher weiter gestrebt. Zumindest bei der “ Deutschen Rasse“.
      Bei den Paraguayern bin ich mir sicher, je langsamer, desto besser. Aber ja, Du hast Recht. Warm, Kalt, Regen, alle sind am meckern, nicht nur die Deutschen. Bei diesen Phänomen sind aber Paraguayer spitze. Weil arbeiten geht nicht, aber Fußball spielen geht immer.