“Paraguay, ein Flüchtlingsland der Menschenrechte“

Asunción: Ein Bericht der Organisation Amnesty International urteilt hart über Paraguay. Es ist eines der Länder, das am wenigsten über die Integrität der Bürger wacht, weil Gerechtigkeit und Bildung fast gleich Null sind.

Menschenrechtsorganisationen katalogisieren Paraguay als ein Flüchtlingsland, um seine Pflichten für den Schutz und die Rechte der Bürger zu erfüllen. Die Reaktion erfolgte auf ein Urteil des Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten indigener Gemeinschaften in Paraguay und auf einige juristische Fragen, die noch nicht einmal erörtert wurden.

Darüber hinaus weist Amnesty International in ihrem Jahresbericht darauf hin, dass andere Aktionen oder eher die Untätigkeit des paraguayischen Justizsystems die Integrität der Bürgerrechte bedrohen.

Die NRO, in 150 Ländern angesiedelt, verschiebt Paraguay in der Verteidigung der Menschenrechte ganz an den unteren Rand, kritisiert den Missbrauch der Polizeikräfte, das Fehlen der Rechte für indigene Völker und tadelt das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC), weil Sexualerziehung in den Institutionen des Landes verboten ist.

Auf der anderen Seite kämpft Amnesty International weiterhin dafür, die Ereignisse in Curuguaty aufzuklären. Hier verloren 11 Bauern sowie sechs Polizisten ihr Leben und die Justiz hat noch nicht einmal mit den Ermittlungen begonnen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu ““Paraguay, ein Flüchtlingsland der Menschenrechte“

  1. Alles hat sein Positives und Negatives. Geistesschwäche gepaart mit „präsenter“ Polizei führt zu einer fast grenzenlosen Freiheit, die auch nicht zu verachten ist. Oder hat sich hier schon wer aufgeregt, wenn man ein Kaugummi-Papier weg geschmissen hat? In D.Ö.CH wäre das ein Fall für die Medien und um eine Horde Beatmete vom Beatmetenhäuschen zu beschäftigen. Hier wirst blöd angeschaut, wenn dein Kaugummipapier in den Hosensack verstaust, um ihn später fachgerecht zu entsorgen.

  2. Amnesty sollte sich besser mal zuerst ihre eigenen Bücher genauer ansehen und einige Sponsoren boykottieren, dann agierten sie auch nicht so Agenda2030-konform.
    Aber selbstverständlich ist das nicht im Interesse dieser – und den meisten anderen – NGO(s).

  3. in paraguay herrscht einig und alleine das recht des stärkeren und sonst gar nichts…..
    die rechtsprechung ist hier ein fremdwort, aber das wissen bestimmt schon die meisten die hier leben.

  4. Paraguay ist total rechtsfreier raum, recht bekommt, wer mehr bezahlen kann, alles andere wär ilusorisch! Aber dass ausgerechnet die NGO Amnesty International da die Fresse aufreisst ist mal wieder typisch?

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