Paraguay: Gesuchter Deutscher nach Deutschland geflohen

Villarrica / Berlin: Der Deutsche Rainer Klaus Nittel (64), der sich vor zwei Jahren in Paraguay ansiedelte, floh schon am vergangenen Freitag aus Paraguay.

Nachdem das Haus am vergangenen Donnerstag durchsucht wurde und ein Haftbefehl nur noch eine Frage von Stunden war, floh der mittlerweile gesuchte Nittel aus Villarrica über Ciudad del Este nach Foz de Iguazu. Am Folgetag, dem Samstag, trat Nittel einen Flug über Paris nach Berlin an. Schon am Flughafen Paris wurde er von der Interpol überwacht. Einmal in der deutschen Hauptstadt angekommen wurde er von der Polizei verhaftete und befragt. Über den weiteren Verlauf ist derzeit noch nichts bekannt.

In Paraguay wurde er nach der Hausdurchsuchung offiziell wegen sexuellem Missbrauch von Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung angeklagt.

Laut weiteren Angeben war sein Führungszeugnis in Ordnung, wenngleich eine Vorstrafe wegen sexuellem Missbrauch im System gestanden hat.

Wochenblatt

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10 Kommentare zu “Paraguay: Gesuchter Deutscher nach Deutschland geflohen

  1. Also ich wäre auch abgehauen, noch innerhalb 1,5 bis 2 Jahren, bis die hiesigen Behörden ein medizinische Gutachten der Kinder ausgearbeitet, alle Kinder und Eltern befragt und die Computer auf eindeutiges Material forensiert haben.

  2. Simplicus-manni

    Reply

    Unerheblich ob dieser Deutscher nun tatsächlich etwas sittenwidriges oder gar kriminelles angestellt hat, seine Flucht nach Deutschland ist auf jeden Fall nachvollziehbar. In PY würde er schneller als man denken kann im Gefängnis landen und dort schmoren bis er „schwarz“ wird. Die Zustände in den hiesigen Gefängnissen gleichen eher einer vorweg genommenen Hölle. Ich hatte in diesem Forum ja schon vor einigen Monaten darüber berichtet, wie es in den Gefängnissen zugeht. Hatte das „Vergnügen“ dies einigermaßen in Augenschein nehmen zu können, anläßlich eines missionarischem Gruppeneinsatzes. Einfach grauenhaft und ganz bestimmt nicht mit deutschen Gefängnissen zu vergleichen. Die Zustände gleichen eher einer Massentierhaltung und haben mit der Würde des Menschen nichts zu tun. Da gibt es Insassen, die sitzen schon jahrelang ein ohne Gerichtsurteil und niemand kümmert sich um sie, weil es keine Angehörigen gibt. Daher kann ich nur jeden warnen in PY mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen und sich NIEMALS auf einen Streit einzulassen. Lieber als Verlierer dastehen, als im Gefängnis zu verrotten!

  3. die gefahr einer auslieferung hat er ja nicht zu befürchten wenn er in DE ist, jetzt kann er ganz getrost das gleiche in DE anstellen, was er vorher schon tat und somit hat sich das ganze. vermutlich wird hier nach jahren sein eigentum (sofern es auf seinem namen ist) verpfändet für den justiz aufwand und jeder ist glücklich – zumindest die richter hier – fall adacta gelegt.

  4. Nachdem das Wochenblatt sicher keine Korrespondenten in Ciudad del Este, Foz de Iguazu, Paris und Berlin zur Verfügung hat und der Artikel auf eigenen Quellen zu beruhen scheint – die übliche Quellenangabe fehlt – können die Informationen eigentlich nur aus einer Quelle geflossen sein. Diese findet der aufmerksame Leser unter den bisherigen Spekulationen zu Nittel.
    Wenn in Deutschland gegen Nittel ermittelt werden soll, müssen die hiesigen Pappnasen schon handfeste Beweise vorlegen. Auf dem „Obergefreiten-Dienstweg“ zugerufene Informationen reichen hierfür nicht.
    Der Mann war klug sich in die Verantwortung der Justiz in Deutschland zu begeben.

  5. Wieder mal so dämlich die hiesige Justiz. Dann hat der Deutsche also ein hübsches Sümmchen gezahlt, um der U-Haft zu entgehen. Das hat er dann sofort ausgenutzt um nach Deutschland zu flüchten. Absolut nachvollziehbar, da ein paraguayisches Gefängnis das Vorhof zur Hölle ist, wie Manni schon sagte. Dazu hätte Irgendein sadistischer Staatsanwalt und ein noch schlimmerer Richter ihn dann zu einer völlig übertriebenen Gefängnisstrafe verurteilt, völlig egal ob er sittenwidrig oder wirklich kriminell ist.
    Da noch immer nicht klar ist, ob der die Kinder WIRKLICH misshandelt hat oder nur beim Baden gefilmt, erlaube ich mir hier keine Beurteilung.

  6. „Laut weiteren Angeben war sein Führungszeugnis in Ordnung, wenngleich eine Vorstrafe wegen sexuellem Missbrauch im System gestanden hat.“
    Straftaten werden je nach ihrer Art nach einem bestimmten Zeitraum nicht mehr im Führungszeugnis ausgewiesen.
    Nur bestimmte im Bundeszentralregistergesetz aufgezählte Behörden erhalten für ausschließlich einen bestimmten Zweck und nur zu ihrer Kenntnis die Vollauskunft in welcher die gesamte Vergangenheit zu strafrechtlichen Verurteilungen zur Person ersichtlich wird; § 41 BZRG. Ein solcher Zweck ist jedoch keinesfalls die Weiterleitung an öffentliche Medien.

  7. Irgendwie ist der Mann auch ein wenig selber Schuld oder hat wirklich einen Hang zu kleinen Kindern. Er siedelte sich vor zwei Jahren in Paragauy an und wenn er einen Computer besitzt hätte er sich ja nur einschlägig auf diesem Kanal informieren können.
    Als ich mich noch zwischen zwei und dreißig Jahren (bis zur Verjährung meiner Bankkugelschreiber-Überfällle) mich einschlägig auf diesem Kanal informiert habe, das hieß es noch: „300 Tage Sonnenschein in der Schweiz Südamerikas“.
    Entweder kann der Mann nicht richtig lesen, was mir bei manchen Reply-Einzellern auch schon aufgefallen ist, jedenfalls habe ich schon länger als vor zwei Jahren einschlägig auf diesem Kanal darauf hingewiesen: „300 Tage brennend Müllhaldenluft im Afrika Südamerikas“.
    Damals wurde ich noch von Horden von PY-Rosa-Sonnenbrilly-Willys darauf hingewiesen, dass ich ja wieder abfliegen könne, wenn ich meine Plata habe liegen lassen.
    Jedoch scheinen die PY-Rosa-Sonnenbrilly-Willys ab meinen Kommentaren ein wenig frustriert gewesen zu sein und sind wieder abgeflogen. Dabei kann ich nichts dafür, dass ich meine Plata aufm Bankkonto habe liegen lassen und noch für ein Weilchen hier bleiben darf. Jedenfalls bis der Haufen gewachsen ist und ich zu den Bäumchen ins PY-Backwoods mir was Leisten kann in einer Durchlauchten Gegend wo man seinen Müll noch höchst persönlich abfackeln darf.

  8. Interessant wäre es doch auch zu wissen wie der Kinderschänder zu Papieren kam, da er doch bereits Vorstrafen hatte, Tja so ist das mit der Korruption…

  9. Hier stimmt doch etwas nicht. Wie kann ein Führungszeugnis sauber sein wenn Vorstrafen vorhanden Es gibt nur eine Möglich wo es geht, sind sind Verjährt liegen lange zurück und gestrichen.
    Natürlich ist er weitergeführt mit seinen Straftaten bei Polizei und Justiz, das steht dann nicht im Führungszeugnis.
    Ob er ausgeliefert wird oder nicht ist Wurst.Nach deutschen werden auch im Ausland begangene Kinder-sex-sachen verflogt.
    Das ist nicht der erste und nicht der letzte,wenn ihn das Nach zu weisen ist.Bis jetzt ich er noch Unschuldig.Prüfe bevor mAn Richtet!

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