Paraguay ist bleibt eine Höhle voller Drogenhändler

Asunción: Jede Regierung, die aufsteigt, liefert ausnahmslos Zahlen zur Beschlagnahme von Drogen, die immer höher sind als die ihres Vorgängers. Aber nach dem, was wir sehen, sind solche Zahlen nichts anderes als Süßigkeiten, die unseren Mund versüßen sollen, um die wirkliche, viel schrecklichere Realität zu verbergen: Paraguay ist nach wie vor ein Paradies für Drogenhändler, deren Tentakel bis in staatlichen Stellen reichen, von wo Protektion für Geld selbstverständlich ist. Kürzlich wurden in Deutschland und an der Elfenbeinküste große Kokainlieferungen aus Paraguay beschlagnahmt, was einen Rekord in Bezug auf die Beschlagnahme dieser Droge in Europa und in der afrikanischen Nation darstellte. Das Image von Paraguay litt damit erneut. Die Menschen, die sich an Paraguay erinnern, tun es in Bezug auf 16 Tonnen Kokain.

Die Entdeckung der Drogen war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Risikoanalyse der europäischen Zollbehörden. Mit anderen Worten, die Sendung war bereits verdächtig, nur weil sie aus Paraguay stammte, was den Ruf erlangt hat, Marihuana in großem Maßstab zu produzieren und zu exportieren sowie die Lagerung und den Transport großer Mengen Kokain zu ermöglichen.

Diese traurige Bilanz in Europa war jedoch nicht die einzige, da fast gleichzeitig, auch in der Elfenbeinküste, die Beschlagnahme einer Tonne Kokain aus Paraguay gemeldet wurde, auch hier die größte in dieser Nation beschlagnahmte Sendung.

Die tragische Geschichte Paraguays als Transitland für illegale Drogen reicht bis in die 1970er Jahre zurück, als sich der Franzose Auguste Ricord dank des Schutzes von Alfredo Stroessner hier niederließ, um Heroin zu versenden.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war im November 2014 die Beschwerde des heutigen Innenministers, dass mehrere Parlamentarier Verbindungen zu dieser illegalen Aktivität haben. Diese wurden nicht namentlich genannt. Wissen tut man jedoch davon, dass der Abgeordnete Freddy D’Ecclesiis (ANR) sowie der Ex-Abgeordnete Bernardo Villalba (ANR) darunter waren. Doch diese sterben nicht aus. Jetzt will der Abgeordnete Ulises Quintana (ANR) Bürgermeister von Ciudad del Este werden und erhält breiten Zuspruch aus der Partei. Man schützt und unterstützt die, von den man weiß, dass sie mit illegalen Geschäften zu tun haben. Das ist Paraguay und nicht ein Paradies für neugierige Touristen.

Wochenblatt / InSight Crime

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3 Kommentare zu “Paraguay ist bleibt eine Höhle voller Drogenhändler

  1. Blücherine Friedegard Alla de Edelburga

    Ulises Quintana (ANR) war im Gefängnis und will Bürgermeister der Colorado-Parteimafia von Ciudad del Este werden. Beste Chancen dazu hat er, hat er nicht einen ausgezeichneten Leistungsausweis.
    Jetzt schickens schon harte Drogen aus Gongo, Sambi und Paragauy nach Afrika. Afrika ist sichtlich gewachsen und kann sich schon Drogen aus der 8. Welt leisten und die Schwarzen von dortigen Schwarzendöfchen müssen im Gegensatz zu den hiesigen ihren Müll nicht mehr von den Augen ihrer Kleinkindern abgackeln. Naja, mir war die Musik 120 dB der Schwarzen längst sympathischer als die hierzulande üblich, omnipräsente „Shwuddi Iglesias 120 dB Resterbse mittels BilligPolarBier im 12-er Pack durch Ohrmuschel rausschwemm Kindergartenmusik“.

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