Paraguay soll Trump bei Jerusalem Plänen folgen

Asunción: Nachdem Donald Trump bekanntgab, die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen zu wollen, zog auch Guatemala nach. Nun scheint sich auch Paraguay in dies umstrittene Vorhaben einzureihen.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen, werde eine “Welle“ ähnlicher Schritte auslösen, sagte die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely gestern dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. “Was wir bisher gesehen haben, war nur der Anfang.“

Israel führt nun nach den Worten eines Regierungsmitglieds mit „mindestens zehn Ländern“ Gespräche über eine mögliche Verlegung von deren Botschaften in Tel Aviv nach Jerusalem. Diese sind dieselben, die auch in der UNO gegen eine von der Türkei und dem Jemen eingebrachte Entschließung im Namen der islamischen und der arabischen Staaten stimmten, nämlich Guatemala, Israel, Honduras, die Marshall Inseln, Mikronesien, Nauru, Palau und Togo. Zu diesen Nationen will sich nun auch Paraguay gesellen, so die israelische Zeitung Haaretz.

Bisher gibt es in der geteilten Stadt nur ein US-Konsulat. Die Botschaft befindet sich in Tel Aviv.

Die Palästinenser reagierten erwartungsgemäß empört und drohen mit einer Beendigung der Beziehungen zu den USA. Da dieses Szenario sicherlich schon vorab im weißen Haus durchgespielt wurde, dürfte dies die Amerikaner nicht beeindrucken.

Wochenblatt / Última Hora

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8 Kommentare zu “Paraguay soll Trump bei Jerusalem Plänen folgen

  1. Aber nein, Wolfgang. Wer sich gegen Israel stellt, hat es mit einem ganz anderen zu tun als Trump. Das was in Israel passiert wird uns eines Tages alle interressieren müssen , ob wir wollen oder nicht.

  2. Viele westliche Politiker hätten längst vor Kriegstribunale gestellt und dort nach den Grundsätzen des Nürnberger Tribunals abgeurteilt werden müssen. Und dass letztlich noch jeder der uns in den letzten Jahren präsentierte „Kriegsgründe“ sich schließlich als absolutes Propagandamärchen bzw. False-Flag Operation herausstellte und dass die NATO kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Aggressions-Bündnis ist, das das Völkerrecht permanent mit Füßen tritt, hat seine Gründe und ist weder faktisch noch politiktheoretisch ein Zufall. Mit der NATO verfügt das System der globalen Vorherrschaft über den militärischen Knüppel, der die unliebsamen Länder mit Krieg überzieht, vernichtet, zerstört, unterwirft und mittels „regime-change“ mit einer botmäßigen Regierung ausstattet, um die ökonomischen Interessen ungehindert umsetzen und das unterworfene Land rücksichtslos ausbeuten zu können.
    Quelle: Prof. Dr. Michael Vogt
    Noch so ein Putin-Liebchen, linke Socke, sicher ein ehemaliger DDRler, oder? Vielleicht sogar ein FSB-IM?!

  3. „Zu diesen Nationen will sich nun auch Paraguay gesellen“

    Bravo Herr HC! Erneut! Weiss gar nicht was alle gegen den haben, denn hochkorrupt und verlogen sind die Politmarionetten eh alle… Schade sind die Stroessner-Zeiten längst vorbei… Agenda 2030 lässt grüssen…

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