Paraguay unter den fünf lateinamerikanischen Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum

Asunción: Paraguay gehört zu den fünf lateinamerikanischen Ländern, die den höchsten Alkoholkonsum verzeichnen. An der Spitze der Städte im Land liegt Asunción.

Dr. Gilda Benítez, Direktorin für die Überwachung von nicht-übertragbaren Krankheiten, erwähnte, dass der schädliche Alkoholkonsum Teil einer Reihe von Risikofaktoren für die Entwicklung anderer Krankheiten sei und auch zu Todesfällen und Behinderungen führe. Dies kann zu Störungen des Verhaltens, der psychischen Gesundheit zu Gewalt und Missbrauch führen.

Sie sagte weiter, dass jedes Jahr 3, 3 Millionen Menschen an übermäßigem Alkoholkonsum sterben, was 5,9% der Todesfälle weltweit ausmache. Die weltweite Belastung durch Morbidität und Verletzungen durch den schädlichen Konsum liegt bei 5,1%.

Paraguay gehört zu den fünf lateinamerikanischen Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum pro Kopf und liegt an vierter Stelle. Chile steht an der Spitze, gefolgt von Argentinien und Venezuela, Paraguay und Brasilien auf Platz fünf.

In Paraguay selbst führt Asunción mit 39.500.000 Litern die Rangliste des höchsten jährlichen Alkoholkonsums an. Concepción folgt mit 29.900.000 Litern. Ciudad del Este liegt mit 27.800.000 Litern an dritter Stelle und der vierte Platz nimmt Encarnación mit 18.600.000 Litern ein.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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16 Kommentare zu “Paraguay unter den fünf lateinamerikanischen Ländern mit dem höchsten Alkoholkonsum

  1. Das dachte ich mir schon lange. Vermutlich saufen sie hier noch mehr als in Deutschland. Hier gibt es doch kein Wochenende, an dem sich die meisten Menschen nicht vorsätzlich besaufen würden. Überall liegen die Bierflaschen- und Dosen wie eine Trophäe herum. Man muß nur mal Freitagmittags ab 13.00 im Zentrum von ASU mit offenen Augen herum gehen. In jedem Restaurant, jeder besseren Kneipe, sitzen die Angestellten und Beamten der Behörden mit eisgekühlten Literflaschen voll Bier herum. Eine Arbeitsmoral und eine Vorbildfunktion ist das. Die andere Seite der Medaille ist aber auch, daß nicht nur am Wochenende ab Freitagmittag dem Alkohol in Massen zugesprochen wird, das ist unter der Woche ja auch so, wenn auch nicht in diesem Maße. Man kann also davon ausgehen, daß viele ständig “unter Strom” stehen – und da sollen gute Entscheidungen an ihrem Arbeitsplätzen oder wo auch immer zustande kommen?

    1. Ohne einfach drauf los zu lästern, ohne sich vorher schlau zu machen, sind Sie offenbar nicht glücklich.
      Ihre Asunción-Märchenstunde wird durch den pro Kopf Verbrauch widerlegt. Fahren Sie doch mal nach Concepción
      und ergründen das dortige Saufverhalten.
      Es ist wirklich erstaunlich, dass Deutschland noch immer Platz 4 der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt belegt, obwohl dort Alkoholkonsum pro Kopf 134 Liter beträgt, also man nach Ihrer Meinung ständig unter Strom steht
      Einwohner: Alkohol pro Kopf
      Encarnación 131.840 18.600.000 141
      Conception 84.545 29.900.000 353
      Ciudad del Este 299.255 27.800.000 92
      Asunción 523.148 39.500.000 75
      https://www.citypopulation.de/php/paraguay-admin_d.php?adm2id=0701
      https://www.citypopulation.de/php/paraguay-admin_d.php?adm1id=01
      https://www.citypopulation.de/php/paraguay-admin_d.php?adm2id=1001
      https://www.citypopulation.de/php/paraguay-admin_d.php?adm2id=0000
      http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alkohol-deutsche-trinken-im-schnitt-134-liter-alkoholische-getraenke-pro-jahr-a-1200270.html
      Die Aussagen dieser Dr. Gilda Benítez, Direktorin für die Überwachung von nicht-übertragbaren Krankheiten, sind so oberflächlich und nichtssagend, dass man sich wundert weshalb so ein Ausfluss geistiger Leistung veröffentlicht wird.

      1. Du darfst a nicht vergessn, dass der ARtikel nicht für Europäer geschrieben worden ist, sondern für Paraguayer mit einem Bildungsstand, wo sie immer auf den letzten Rängen der Welt landen.
        Was sollen übrigens diene Zahlen bedeuten? Alkohol pro Kopf —- in Liter, Gramm, Hektoliter oder was?

  2. Alkoholkonsum hört sich ja ganz böse an. Die Zahlen sind die eine Seite.Wie sie erfasst wurden die andere.
    Was wurde erfasst,Vergälter Alkohol,Spiritus98% oder nur mit Bier 4,5-5,5%.Pudelpisse!Das muss man aber Aufschlüsseln damit eine Aussage raus kommt.
    Dann man Prost,mi einen doppelten Korn!

  3. In Deutschland bzw. DÖCH können die Beatmeten vom Beatmetenhäuschen einigermaßen richtige Zahlen nennen. Ganz einfach: Zählst jedes verkaufte Bier anhand Ausgestellter Quittung zwecks Steuererklärung zusammen. Das können die in DÖCH sogar ganz ohne iCalc-app, obwohl mittlerweile schon fast jeder Beatmete vom Beatmetenhäuschen vom potenziell terroristisch veranlagten, willkürlich überwachten und unbescholtenen Steuerzahler ein iTelefon geschenkt bekommen hat.
    In Paragauy würde ich aufgrund Korruption und Schmuggel die Zahlen * 3 in die Fingerabzähl-App einzippen, sofern noch einen Finger frei ist. Ja, das könnt etwa stimmen. Aber in diesem Sinne nicht nur Weltmeister im Latitas leersaufen, sondern auch Weltmeister im Latitas, Tierkadaver, E-Lampen, Batterien, Plastik, abgelaufene Kinderwägen, alte Julio Iglesias CD, Hausmüll und sonstig Brennbarem anzuzünden.
    Aber ehrlich gesagt, um den Schrott (Amoooooor y Dolooooooor TM by Julio Iglesias) auf 120 dB zu ertragen müsste ich das doppelte an Bier saufen.
    PS: Zur Beeinträchtigung deiner psychischen Gesundheit auch schon ein paar Jahre Landesaufenthalt. Die ersten Jahre Yuheee, 300 Tage Sonnenscheine, dann folgen die Jahre, shit, ich dreh durch ab dem Gestank von 300 Tagen Brennende-Müllhalde-Gestank, dann folgen die Jahre wo man einsehen muss, nein, du wirst nicht mehr durchdrehen. Du bist es schon.
    Und wer jetzt noch die geistreiche und witzige Frage unter meinen nicht-geistreichen und nicht-witzigen Kommentar setzen will: “wie viele Jahre bist denn schon hier und warum fliegst dann nicht zurück” ??? Antwort: “Ja, schon ein paar Jahre und ja, ich fliege noch dieses Jahr gerne zurück nach “300 Tage kalt, superior Kindergarten und Zivilisation”.

    1. @ Roberto Blanco samt 1000 anderer dümmlichen Pseudo:
      “Und wer jetzt noch die geistreiche und witzige Frage unter meinen nicht-geistreichen und nicht-witzigen Kommentar setzen will: „wie viele Jahre bist denn schon hier und warum fliegst dann nicht zurück“ ??? Antwort: „Ja, schon ein paar Jahre und ja, ich fliege noch dieses Jahr gerne zurück nach „300 Tage kalt, superior Kindergarten und Zivilisation“.”

      Ich bin nicht gläubig, trotzdem ein HALELUJA aus tiester Brust. Paraguay muss schöner werden, auch der kleinste Fortschritt ist einer.Der Wunsch auf das Ende deiner blöden Kommentare wird sich wohl nicht erfüllen.

  4. Den Konsum an alkoholischen Getränken in einem Land kann niemand berechnen und auch nicht schätzen. Paraguay ist ohne Zweifel eines der Länder des ganzen amerikanischen Kontinents, das überdurchschnittlich viel an alkoholischen Getränken importiert. Aber diese Menge wird bei weitem nicht in Paraguay selbst gesoffen. Ich selbst hatte schon sehr viel zu tun mit Importgeschäften von alkoholischen Getränken. Da importiert z.B. eine große Importfirma in Paraguay auf einen Happ 100 komplette Container mit einer einzigen Sorte Whisky. Davon bleiben 3 oder 4 Container im Lande, und die restlichen 96 Container werden über die “grüne Grenze” geschoben, in Länder, wo die Besteuerung alkoholischer Getränke um ein Vielfaches höher ist als in Paraguay. So lohnt sich also ein Import “auf Umwegen über Paraguay” für mehrere Länder sehr wohl, auch wenn dann für diese Einkäufe weder eine Rechnung oder eine Zollabrechnung vorliegt. Und das steuerliche Problem der paraguayischen Importfirmen wird ebenfalls gelöst, da diese ja ein Mehrfaches an Wareneingang verbuchen und nur einen kleinen Teil dieser Ware in Paraguay verkaufen. Dann bietet man eben Wiederverkäufern, wie z.B. großen Supermärkten, Rechnungen an, um deren buchmäßigen Gewinn zu drücken und damit erheblich an Einkommensteuer bzw. Körperschaftssteuer sparen, da dann die erklärten Gewinne plötzlich nur noch einen Bruchteil von den tatsächlich erziehlten Gewinnen betragen, und diese Rechnungen werden dann natürlich gegen Schwarzgeld verkauft. Die Mehrwertsteuer, die in den Rechnungen enthalten ist, muss der Importfirma sowieso ersetzt werden, da die Importfirma ja durch die ausgestellten Rechnungen die MWSt abführen muß. Und zusätzlich muß noch ein bestimmter Prozentsatz auf den Nettorechnungsbetrag (ohne MWSt) entrichtet werden, da ja die Importfirma an der Einkommensteuerersparnis mitverdienen will. Diese Gelder fließen dann natürlich vollkommen schwarz. So einfach ist das. Je komplizierter das Besteuerungssystem ist, umso mehr Löcher bietet es dann auch, um Steuern zu umgehen. Die Statistiker allerdings nehmen als Grundlage die importierten Alkoholmengen und verkünden, das alles sei in Paraguay gesoffen worden. So versteuert der Wiederverkäufer automatisch nur einen Mini-Gewinn, und auch dem Importeur ist geholfen, er kann dann wenigstens auch einen kleinen Gewinn erklären, der auch nur durch die falschen Rechnungen zustande kam. Und so sind dann alle zufrieden: der Wiederverkäufer, der Importeur und das Finanzamt.

  5. Diese Zahlen sind ja wohl kaum glaubwürdig. Concepcion an zweiter Stelle mit ihren ca. 80.000 Einwohnern? Wo sind Luque oder San Lorenzo, die beide jeweils mehr als 250.000 Einwohner haben? Gerade da wird doch gesoffen bis zum Koma.

    Und ich glaube auch nicht, dass das überhaupt irgendjemanden kümmert, dass Paraguay an fünfter Stelle in Lateinamerika steht.

    1. Philipp fuer Auslaender was nicht saufen und Paraguay besuchen moechten ist es richtig das ALLE es wissen,auf den Straszen wird es oefters blutig schuld ist Satan sein Rauschgift;ist zum erschrecken wieviele es missbrauchen.

  6. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Es ist ja ganz einfach. Da wo’s verkauft wurde alle Liter zusammenzaehlen (Factura) und auf die Einwohnerzahl Teilen und schon hat man das relative Saufverhalten der Region z.B. Asuncion, Concepcion, usw.
    Warum so ein Drama mit einfachen Dreisatz Rechnungen?

    Klar der Reexport mag die Staistik verfaelschen aber dann nehme man eben die Facturas der Bars, Restaurants, Einzelsaeufer (Einzelhaushalte), usw.

  7. Wieviele Bars gibt es denn in Paraguay, die aufgrund ihres “Systems” auf Anhieb die Menge eines jeden alkoholischen Getränks liebern können? Das sind allein schon in der Hauptstadt nur einige ganz wenige. Und dann noch noch umgerechnet auf das ganze Land? Da kommt man auf eine Anzahl dieser Bars von weniger als 1 Promille aller vorhandenen gastronomischen Betriebe, einschlließlicih natürlich auch der kleinsten Despensas, wo ebenfalls konsumiert wird und wo das Volk einkauft für den häuslichen Konsum. Únd was nicht registriert ist, das kann auch nicht erfaßt werden, lieber Johan Moritz von Nassau-Siegen. In vergangenen Jahren war dieses Mißverhöltnis noch viel auffallender, da wurde sogar Paraguay als das Land erklärt, das von allen Ländern des gesamtamerikanischen Kontinents (auch einschl. Argentinien, Brasilien, Mexiko, USA und Kanada) am meisten alkoholische Getränke importiert. Das war aber noch in der Zeit des “Regimen Tourismo”, als alkoholische Getränke noch vollkommen zollfrei waren, befreit waren von der Mehrwertsteuer, und auch die Gewinne daraus keine Einkommensteuer bzw. Körperschaftssteuer bezahlten. Diese Produkte bezahlten damals lediglich symbolisch eine einzige Einmalsteuer von 2,5%, die bereits in der Kostenabrechnung der Importe statt dem Zoll erhoben wurde. In dieser Zeit hat man dem Volk vorgelogen, mit diesem System unterstütze man den Tourismus, denn bei alkoholischen Getränken handele es sich um Artikel, die in erster Linie von Touristen konsumiert werden. Lediglich in Paraguay hergestelltes Bier wurde voll versteuert, wie jeder andere Artikel auch, und unterlag nicht dem “Régimen Tourismo”. Daß natürlich in dieser Zeit riesige Preisunterschiede vorhanden gewesen sein mußten zwischen Paraguay und den übrigen amerikanischen Ländern, das ist so leicht verständlich, Damals wurde selbst über Paraguay importierter Whisky in den USA gesoffen, und zwar in rauhen Mengen. Und so gab man dann weltweit bekannt, die Paraguayer seien mit Abstand die größten Säufer von ganz Amerika, von Alaska bis Patagonien. Es handelt sich also bei diesen Re-Exporten wirklich nicht nur um verhäültnismäßig kleine Verfälschungen. Und wenn es für derart einfach erachtest, eben die Fakturas der Bars, Restaurants, Einsäufer usw.usw.usw. zusammenzuaddieren, dann solltest du dir auch überlegen, wie Du das bewerkstelligen möchtest. Dazu müsstest nicht nur jede Bar, jeden Almacen, und jedes Privathäuschen in ganz Paraguay besuchen, da mußt auch gleich damit rechnen, daß (auf ganze Land umgerechnet) nur die allerwenigsten Wiederverkäufer überhaupt Aufzeichnungen machen, selbst die kleinen Bars in Asuncion und Umgebung nicht, den da geht kein Inspektor hin, bei den armen Teufeln ist ja auch nichts zu holen. Und in den seltensten Fällen geht ein Inspektor vom Finanzamt weiter ins Inland als nach San Lorenzo, außer er hat einen besonderen Auftrag erhalten, eine bestimmte Firma größeren Volumens zu besuchen. Und oftmals geht er nicht einmal für diesen Auftrag, weil seit einigen Jahren er seine Kosten wie z.B,. Übernachtung, Verpflegung usw.usw. von der Hacienda aus Ersparnisgründen nicht mehr ersetzt bekommt. Und wie willst du dann aufgrund Fakturas von Bars, Restaurants, und eventuellen Aufzeichnungen eines jeden Säufers im Lande den Gesamtverbrauch eines ganzen Landes feststellen??? “Man nehme”, das steht in jedem Rezept, Aber man kann auch nur das “nehmen”, was auch erreichbar und vorhanden ist.

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