Paraguay verschwindet von der schwarzen Liste für Arbeitnehmerrechte

Asunción: Nach drei Jahren hat die Organisation für Internationale Rechte der Arbeitnehmer (OIT) Paraguay von der schwarzen Liste gestrichen.

Anlässlich der 108. Konferenz der Organisation in Genf wurde der Bericht veröffentlicht.

Arbeitsministerin Carla Bacigalupo hob die guten Nachrichten hervor. „Dies ist eine Errungenschaft der Regierund und allen anderen Behörden, die permanent dafür gearbeitet hatben dass die Arbeitnehmerrechte geachtet und Voraussetzungen geschaffen werden, um eine menschenwürdige und formelle Beschäftigung zu stärken“, sagte sie.

Miguel Zayas von der Nationalen Föderation der Arbeitnehmer (CNT) erinnerte daran, dass “Paraguay wegen Verstoßes gegen die Konvention Nr. 29 über Zwangsarbeit in die Liste aufgenommen wurde. Die Regierung erließ Maßnahmen im Einklang mit den Empfehlungen des Ausschusses, sodass Paraguay nun wieder aus dem Bericht verschwunden ist“

Zayas bezeichnete den Vorgang als Fortschritt in Bezug auf die Achtung der Arbeitnehmerrechte, sagte jedoch, dass diesen Empfehlungen weiterhin gefolgt werden sollte, was “wir im Rahmen des sozialen Dialogs schon lange angeregt hatten“.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Paraguay verschwindet von der schwarzen Liste für Arbeitnehmerrechte

  1. Arbeitnehmer hatten schon immer alle rechte die sie träumen koennen.Das geht so weit das niemand mehr arbeitgeber sein will und wen dan mit maschienen oder solchen die auch noch was anderes kennen wie gesetze zu gunsten der arbeitnehmer
    .Das kan schon gleich nach der probezeit geschehen das sich der Arbeitgeber vor gericht wiedersieht und meist wegen nichts und dan Ade lieber gewinn von jegliche arbeitskraft.
    Mit solchen bedingungen entwickelt sich kein land weiter und das merkt man.

  2. Genau so ist es, Joss. Ich habe in Paraguay auch schon die unglaublichsten Dinge erlebt. Da schimpfen die „Arbeiter“ über den Patron, weil er nicht mehr bezahlen will. Kauft der Patron für seinen Betrieb eine bestimmte Maschine, um die Produktion zu erhöhen und seinen Leuten die Arbeit zu erleichtern, dann funktioniert einfache diese Maschine nicht oder nicht wunschgemäß, weil sie angeblich nichts tauge. In Wirklichkeit aber wollen die Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz sichern, denn sie haben Angst, falls diese Maschine tatsächlich funktionieren sollte, werde der Patron die Hälfte seines Personals entlassen und man bleibe dann möglicherweise sehr lange Zeit ohne Arbeit. Organisierte Gewerkschaften gibt es ja nicht, da gründet man dann eben für jeden Betrieb eine interne Gewerkschaft (Syndikat), die natürlichen von außerbetrieben und total betriebsfremden Köpfen geleitet wird. Die halten dann irgendwo versteckt ihre Versammlungen ab, unter Vorsitz des ausserbetrieblichen Gewerkschaftschefs, wo den Leuten dann beigebracht wird, wie sie ihrem bösen Patron Schaden zufügen können. Da werden z.B. in Betrieben, die Lebensmittel herstellen, die Rezepte durch irgendeine Zutat „versaut“ indem man heimlich kiloweise Salz oder auch Zucker (je nachdem) zur Mischung gibt, was das Endprodukt dann wertlos macht. Man pfuscht an Elektroinstallation herum, so daß der Meister einer Gruppe, der dann die Mschine anfasst, so einen geschmiert bekommt (durch unter Strom stehende Maschinen und Anlagen, dass er genausogut dabei hätte ins Gras beissen können. Das sind leider die Praktiken der „organisierten“ Arbeiter der Firmenchefs, eingetrichtert durch betriebsfremde Provokateure.

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