Paraguay: Was man daraus macht, liegt an jedem selbst

Asunción: Was für einige eine Zumutung ist, scheint für viele genau richtig zu sein, um einen Neuanfang zu wagen, einen, den viele andere Deutsche, Österreicher und Schweizer schon vor Jahren gewagt haben. Nicht wenige wurden eines Besseren belehrt, doch viele fanden dank eines positiven Blicks auf das Hier und Jetzt ihr Glück.

Positive und negative Erfahrungen zum Thema Paraguay sind genau so zu finden, wie beim Thema Wärmepumpen, Ökostrom oder einem Backrezept.

Äußere Einflüsse sollten in Paraguay nicht das Leben bestimmen, politische Konflikte auf dem alten Kontinent sind in Paraguay im Bestfall etwas für eine Stammtisch oder zum Kommentieren im Wochenblatt. Wahre Erfüllung finden viele Menschen hier, weil sie aus einer Umgebung fliehen konnten, die ihnen nicht gut tat, die dafür sorgte, dass sie sich umschauten und etwas fanden, was zwar weit von der Heimat entfernt ist aber dennoch Verbindungen zu anderen Deutschsprachigen zulässt.

Je mehr man im Leben wagt, um so weniger hat man Angst davor, was auf einen zukommen kann. Der Kontakt zur Natur ist dank freier Wälder und Waldwege eventuell in Europa besser, doch ein eigenes Grundstück mit Wald darauf in Paraguay sicherlich günstiger und schützenswert.

Ein jeder der kam und nicht sein Glück gefunden hat, sollte das gleiche Verständnis entgegengebracht werden, wie der, der sich für Paraguay entschied und nicht enttäuscht wurde.

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9 Kommentare zu “Paraguay: Was man daraus macht, liegt an jedem selbst

  1. Recht vernünftige Gedanken, die hier geäußert wurden, das erfreut mich. Schließlich lebe ich hier, völlig freiwillig und konnte mich verwirklichen, wurde durch niemanden eingeschränkt, weder gegängelt noch zu etwas gezwungen. Für mich die absolut richtige Entscheidung, hier zu leben.
    Dabei bekommt man keine Hilfe, hier darf man sich alles selbst verdienen, es wird einem aber eben auch nichts weg genommen, bemerkenswertes Land.
    Es ist nichts für Zögerer und für Menschen die sich nichts trauen und darauf warten, das man ihnen sagt, was sie zu tun haben.
    In der heutigen Zeit erfährt man erst so richtig, wie richtig es gewesen ist, nach Paraguay zu kommen.

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      1. “Das kann ich nur bestätigen” Darauf bin ich heute schon um 7:31 h gekommen, nachdem es nur einer sein kann, der den ganzen Tag daran gewesen ist dem @Cabron seine Licky-Lillies-Daumen zu updaten.

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    1. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele unglückliche DACH-ler in PY gibt – siehe downvotes!
      Vielleicht sollten diese versuchen, wieder zurück in ihre Heimat zu gehen…, bevor sie in PY vor die Hunde gehen.

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      1. Das mit dem meinen zu denken ist ja immer so eine Sache. Auch da MUSS ich Ihnen Recht geben – vielleicht sollten diese versuchen im Müllabfackelgestank und Shwuddeli-IglesiasHui-120dB Abgeschwuddeli mit Klein- und Kleinstkind auf dem Arm wieder etwas Schönes zu entdecken…, bevor auch sie zu Alkoholikern werden.

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  2. Das große Problem vieler Europäer, besonders der Deutschen, ist, daß sie in ihrer Heimat von der Wiege bis zur Bahre vom Staat “an die Hand genommen” werden.
    Für alles und jedes gibt es Ge- und Verbote, Vorschriften und Gesetze. Nichts wird dem Zufall und vor allem nicht der Eigeninitiative überlassen.
    Man kann sich für und gegen alles versichern lassen, für vieles muss man sich sogar versichern.
    Der Europäer/Deutsche fühlt sich dann deswegen unfrei und sucht sich ein Land aus, in dem er diese Freiheit zu finden hofft.
    Und wählt dann z.B. Paraguay aus.
    Anfangs finden sie das Land dann auch ganz toll. Keine Steuern, keine Zwangsversicherungen, man kann auf seinem Terreno ( fast ) alles tun und lassen, was man will. Keine Bauvorschriften, keine jahrelangen Genehmigungsverfahren, usw., usf.
    Und dann bemerken sie, daß sie bei Krankheit oder Unfall den Arzt/das Hospital selber bezahlen müssen.
    In Deutschland kostet das ja nichts! ( Außer den monatlichen Krankenversicherungsbeiträgen, die ihnen ungefragt vom Gehalt abgezogen werden, ob sie Leistungen in Anspruch nehmen oder nicht. Aber das bemerken sie gar nicht mehr, weil sie es nicht anders gewohnt sind. )
    Dann passiert ein Unfall. Uups! Alles muss man selber bezahlen, weil man sich ja die Autoversicherung sparen wollte. Die Pyos haben ja schließlich auch keine.
    Hilfen vom Staat gibt es auch nicht, wenn es mit der Arbeit und dem Einkommen nicht so klappt wie geplant.
    Und so geht es bei vielen Dingen, von denen sie es gewohnt waren, daß sich jemand anderes darum kümmert.
    Sie wollten Freiheit, meinten damit aber nicht, daß sie dann für wirklich alles in ihrem Leben Eigenverantwortung übernehmen müssen.
    Unter Freiheit verstanden sie, alles zu tun, was ihnen Spaß macht, aber doch nicht, daß sie jetzt plötzlich auf sich alleine gestellt sind und schauen müssen, wie sie es schaffen, ohne soziales Sicherheitsnetz, das sie auffangen könnte, auf dem Hochseil des Lebens zu tanzen.
    Fazit: Sie können mit der Freiheit überhaupt nichts anfangen.
    Die meisten Menschen sind so an die Käfige, in die man sie gesteckt hat, gewöhnt, daß sie sich fürchten, wenn man sie ihnen wegnimmt.

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  3. So wie die Eingeborenen hier wackelt man nicht mit dem Auto oder Moto! Man gibt eine Zweijährigen auch kein Messer in die Hand. Selbst durchs Dorf mit 120 km/h nicht. Okay, immerhin bist als Fußgänger noch um einiges lebensbedrohlicher dran. Wer schon mal eine Doku gesehen hat, wo den Menschenartigen Dreiräder in ihr Gehege gebracht wurden. der wird sich wohl zweimal überlegen hier im Lande seine Festung zu basteln. Ganz zu schweigen von zu Streichhölzlfingern mutierten Lemuren und besoffenen Neandertaler zum Shwuddeli-120dB-Hui Abgeshwuddeli-Hui. Ne, darfst nichts unternehmen, kannst nur ertragen, am besten auch mit Billigpolarbierbücksenpacks oder die Mehrbesseren mit Teuermüllerbrei. Dann würde es vermutlich sogar ich hier aushalten. Okay, jetzt kommen natürlich all die sackreichen deutschen Erfinder wohnhaft in ihrer Durchgelauchten Gegend ohne Müllabfuhr, dass ich halt in einer schäbigen paragauyanischen Gegend mit Müllabfuhr ein Haus gebaut habe, warum ich es nicht an die Eingeborenen mit chronischem Platamangel verschenke und zu ihnen in ihre Durchgelauchte Gegend ziehe und mir dort eine Festung bastle. Das stimmt so aber nicht ganz. Denn vollbecknackte Verkehrsteilnehmer, Gestank nach abfackelndem toten Hund und Shwuddeli-Iglesias-Hui-120dB Abgeshwuddeli macht auch nicht vor der Durchgelauchten Gegend ohne Müllabfuhr der sackreichen deutschen Erfinder halt. Das kann man auf dem afrikanischen Kontinent auch alles haben. Inklusive 300 Tage Sonnenschein und netten, zuvorkommenden Menschen auf IQ-82-Level.

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  4. Ich bin nicht immer eins mit meinen Vor-Kommentatoren, aber diesmal so ziemlich einig.
    Ausser für Leute mit gesichertem Einkommen/Vermögen bzw. Rente gilt:
    Wer es in D nicht geschafft hat, scheitert auch in PY!
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    Auch das schöngeschwätzte 300€/Monat Selbstversorger Modell bei 400 Sonnenscheintagen im Jahr und rosaroten Schnäppchen Haus & Grund in Deutschem Umfeld, ist eine sichere Burg für ein Scheitern.
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    Hier sein Geld EHRLICH verdienen ist nahezu unmöglich. PYer und DACHler zahlen nicht für gerne genommene Qualität.
    Denn der PYo kann alles durch abkupfern und pfuschen für weniger Geld. Da kommste nicht gegen an.
    Dazu noch die unendliche Zwietracht, Beschiss, Hass und Neid unter den DACHlern.
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    Wie macht man in PY ein kleines Vermögen? Ein großes Vermögen mitbringen!

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    1. Ist richtig, was Du sagst. Man sollte sich aber nicht einen Bären aufbinden lassen von den ” Alleskönnern” hier. Ein Pyler kann ” alles”, aber im Grunde nichts oder nichts richtiges. Wenn jeder meint, Er oder Sie ist alles in einer Person, weiss man schon, von nichts nur einen Schimmer von Ahnung. Wie die Politiker.
      Geld verdienen, auf ehrliche Art, ist möglich. Aber zum leben reicht es meist nicht. Und dabei reden doch alle, Unternehmer, die leben wie die Made im Speck. Es steht jedem frei UNTERNEHMER zu werden, wie auch in EU, aber die Unterschiede hier sind gravierend. Hier gibt es keine Eröffnungsunterstützung und nach Pleite auch kein Ausgleichsgeld.

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