Paraguayer in Deutschland macht auf sich aufmerksam

Berlin: Der Paraguayer Gonzalo Perez arbeitete insgesamt 9 Monate bei einem deutschen Lieferdienst und zeigte danach stolz wie viel er Trinkgeld bekam. Er sparte jedoch nur die 50 Cent, 1€ und 2€ Münzen, damit es einfacher mit dem Zählen wird.

Während einige Deutsche eventuell keine Freude beim Zählen des Trinkgeldes empfinden war Gonzalo Perez sehr froh, weil er durchschnittlich das monatlich als Extra bekam, was in Paraguay fast ein Mindestlohn ist. Neben dem Lohn und dem Trinkgeld über die App kamen stolze 2118,50 € zusammen. Aber eigentlich wäre es noch mehr, doch die Münzen von 10 und 20 Cent gab er nebenbei mit aus.

Mit fast 100.000 Gefällt Mir Klicks bei Twitter ist er Tendenz und zeigt wie es geht wenn man will.

Gonzalo führte an, sich jetzt eine Yamaha oder eine Honda gebraucht leisten zu können, doch er bevorzugt das Geld in sein Studium zu stecken und für anfallende Kosten während dieser Zeit. Gut gemacht. Es fehlt an solchen Beispielen, die auch die Deutschen nicht schlecht dastehen lassen.

Wochenblatt / Twitter

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5 Kommentare zu “Paraguayer in Deutschland macht auf sich aufmerksam

  1. Germoney mit open border und quarantäne wegen gesundheit und sicherheit. Es ist immer so schön wenn alles nur für oder wegen geld gemacht wird obwohl jeder behauptet es sei so nicht.
    Und wehe der biodeutsche arbeiter kritisiert hier etwas, dann kommt der großkapitalist und erklärt was von miteinander.

  2. Wer fleißig ist soll auch etwas davon haben. Leider etwas was in Deutschland, dank dieser zutiefst kriminellen, linksgrün-faschistischen Regierung immer seltener vorkommt.

  3. Was sagt uns das Beispiel: Arme aller Länder verändert euch und geht nach Deutschland. Es ist das Schlaraffenland, wo man an Trinkgeld schon so viel bekommt wie woanders der Mindestlohn ist.
    Wo wohnt der gute Mann? Wieviel Steuern zahlt er? Wieviel Miete zahlt er? Was zahlt er an KV und PV – oder arbeitet er schwarz? Und was bleibt an Ende wirklich übrig!
    Klingt wie die eine Despensa-Aushilfe, die mir erzählt hat, das die Despensa-Besitzerin sehr reicht ist, weil sie jeden Tag 200.000 Guaranies einnimmt. Dass die Waren auch eingekauft werden mussten, die zig stromfressenden Kühltruhen viel Geld kosten, Zinsen von 20 % und mehr an die Cooperative gezahlt werden muss für den Bau der Despensa und für die Erstausstattung – das kann er ja nicht wissen bei manchmal 4 Stunden Kinderkrippenunterricht.

  4. Liebe Redaktion, in seinem Twitter-Profil steht, dass er Argentinier ist.
    Aber egal ob Paraguayer oder Argentinier, so eine Aktion ist einfach blöd. Wieder mal ein Akt der Profilierung über die asozialen Netzwerke und die Leute in Argentinien oder Paraguayer denken sofort, dass Deutschland das Schlaraffenland ist, wo man selbst als Lieferjunge ein Vermögen verdient. Das ist einfach so verlogen das Ganze!

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