Paraguayische Soldaten erhalten Ausbildung in Kolumbien

Asunción: Da man in der Militärführung weiterhin nicht davon ausgeht die EPP zeitnah festzunehmen wurde über ein Kooperationsabkommen die Ausbildung von freiwilligen Soldaten in Kolumbien vereinbart. Die kolumbianischen Streitkräfte zahlen zudem den 3-monatigen Ausbildungsaufenthalt von 77 Soldaten in der Nähe Bogotas, der schon vom Kongress abgesegnet wurde.

Die Truppen fliegen am 9. Mai und kommen nach bestandener Ausbildung am 15. August dieses Jahres wieder zurück. Der Ausbildungsort ist die Heeresschule zur Ausbildung professioneller Soldaten (Espro) in der Stadt Nilo.

Diese Kooperation kam durch den Vorschlag des kolumbianischen Botschafters in Asunción zustande, der Kontakt mit dem Militärkommandanten General Jorge Ramírez aufnahm.

„Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für professionelle Soldaten eine verbesserte Ausbildung zu bekommen. Wir hatten das Glück, dass uns Kolumbien dieses Angebot unterbreitete und uns unterstützt“, erklärte General Ramírez.

Die ausgesuchten Soldaten erhalten vom heimischen Verteidigungsministerium neben ihrem Sold einen kleinen Betrag für zusätzliche Kosten. „Viele der ausgesuchten Soldaten reist bestimmt das erste Mal so weit. Da kann man mal sehen wohin einen der freiwillige Wehrdienst bringen kann“, fügte General Ramírez hinzu.

Der Typ der Ausbildung soll teilweise gegen Drogenterroristen sowie im Einsatz gegen die EPP von Vorteil sein, so dass diese ausgebildeten Soldaten zukünftig dabei helfen werden die selbsternannte Paraguayische Volksarmee – Ejército del Pueblo Paraguayo (EPP) zu verhaften.

(Wochenblatt / Última Hora)

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4 Kommentare zu “Paraguayische Soldaten erhalten Ausbildung in Kolumbien

  1. Genau das ist eine Lösung,Kolumbien hat Erfahrung mit der Farc die von Venezuela unter Chaves ünterstützt wurden. Denke wenn die Soldaten zurück sind sieht es besser aus mit der Bekämpfung der Banditen (EPP).

    1. Nein, das ist keine Lösung @Asgard, das ist Hinhaltetaktik oder Beruhigungspille. Ich habe auch eine militärische Ausbildung als Aufklärer und kenne die Gegend wo die EPP agiert. Es gibt wirklich nicht viel Wald wo man sich so lange verstecken könnte. Bei den technischen Möglichkeiten heute sollte die Festnahme der EPP-Leute keine 24 Stunden dauern zumal der AMI Freund ist. 😉

      LG

      1. So ist es! Niemand kann sich verstecken wenn er Infrastruktur und Infos braucht.
        @ Tom Aufklärer? Kennen wir uns aus Seelbach in Herborn?

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