Parasiten und Milzbrand sollen Gründe für Massensterben sein

Huber Duré: Veterinäre des Tierhygienedienstes (Sencasa) begaben sich in die Siedlung der Provinz Curuguaty um die Gründe für das plötzliche Tiersterben herauszufinden.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Veterinären untersuchte gestern 5 der 43 toten Rinder, die anscheinend alle vom gleichen Übel befallen wurden. Außerdem kamen eine Ziege, 320 Hühner und 30 Schweine bei dem plötzlich umgreifenden Tod um, zeigte die Föderation der der nationalen Bauern (FNC) an. Die Senacsa Funktionäre fanden bei den untersuchten Tieren eine Anämie der Mundschleimhaut und starken Parasitenbefall, was bei der derzeitigen Temperaturen normal ist.

Laut dem Teamkoordinator Dr. Carlos Ramírez sind die Symptome Anzeichen für eine parasitäre Erkrankung (Piroplasmose). Eines der noch lebenden Tiere hatte zudem ein Ödem am rechten Bein und Fieber von 40°C. Der Eigentümer des Tieres, Aldo Martínez (31), erklärte, dass zwei weitere seiner Tiere die gleichen Symptome hatten und vor drei, vier Tagen starben. Die Veterinäre tippen in diesem Fall auf „manchape“ oder Milzbrand, ein e Bakterieninfektion die quasi alle Warmblüter befallen kann. Die Symptome dafür sind Fieber, Gliederzucken und Schwierigkeiten bei der Atmung. Außerdem ist diese Krankheit sehr ansteckend.

Die Spezialisten werden nun die genommen Proben im Labor untersuchen lassen. Die Resultate werden bestimmen auf was der Tod zurückzuführen ist und wie weiter vorgegangen wird. Zwischen und Montag und Dienstag ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen.

Die Senacsa Funktionäre drangen nicht zu dem Tiermassengrab vor, wo angeblich 300 Tiere liegen sollen. Andererseits nahmen Techniker des Saatgutprüfdienstes (Senave) Proben von den angebauten Pflanzen, um herauszufinden, ob Pestizide in zu großer Konzentration an dem Massensterben schuld ist. In der Mehrzahl sind es Soja Plantagen, die in de Zone vorherrschen.

(Wochenblatt / Abc)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Parasiten und Milzbrand sollen Gründe für Massensterben sein

  1. Jedes Jahr sterben hunderte von Rindern, an Milzbrand. Alle jungen tiere die man auch zukauft werden einmal geimpft.Bis zum dritten Lebensjahr. Eine Spritze kostet in etwa 1750 Guran (vor drei Jahren in etwa ). . Das letzte mal hatte ich vor drei Jahren gespritzt.Starben mir 4 Stk. weil ich auf den Verkaeufer hoerte.Angeblich gespritzt worden . Es ist keine Pflicht zu impfen gegen Milzbrand.Aber bei Blut Kontakt fuer den menschen toetlich. Nur die meisten geben nixs aus .Muss alles billig sein und schnell zu geld.Schade

  2. Ach noch was , den Milzbrand erkennt man daran wenn man auf den Koerper klopft klingt wie Pappe oder auch wie Schaumstoff. dann ist es schon zu spaet.

  3. Da wird wohl in die falsche Richtung ermittelt. Hühner sind gegen Milzbrand, wie übrigens alle Vögel außer
    dem Strauß, resistent. Das Schwein ist auch nicht anfällig gegen Milzbrand. Das sollte ein Veterinär ansich wissen.

  4. Milzbrand befällt nur Paarhufer, alsoz.bsp. Rinder, Zeigen, Schafe.
    Hunde und Hühner sowie Menschen gehören eigentlich nicht in die Katerogie Paarhufer -obwohl ich bei manch einem glaube sie hätten zumindest EINEN solche Fuss 😉 –

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.