Payo hat sich Luft gemacht

Asunción: Netflix spuckt uns ins Gesicht und zwingt uns, den Schleim zu schlucken. Der US-Botschafter verrät uns, wer unsere korruptesten Leute sind (alle auf freiem Fuß), Frankreich bittet uns, paraguayische Polizisten von der örtlichen Interpol zu fangen, die BBC zeigt uns im Detail auf, warum wir das viertkorrupteste Land der Welt sind, während der Generalstaatsanwalt seinen Sohn und seinen Bruder bei Itaipú unterbringt, als kleines Beispiel für den Verrat des Staates.

Zurück zu Netflix, die Serie DNA eines Verbrechens, die diesen Monat veröffentlicht wurde, zeigt uns, dass wir in einem Land leben, das von Narcos und internationalen Kriminellen geführt wird, wie der ehemalige Präsident selbst sehr mächtig, heute mit seiner eigenen Marionette als Präsident.

Sie stehlen oder veruntreuen 50% unserer Steuern (auf Benzin, Lebensmittel, Versorgungsleistungen, Medikamente, Kleidung und alle Waren, die wir konsumieren). Steuern, die sich auf 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr summieren. Außerdem nehmen sie Dutzende von Krediten auf, um ihre Übergriffe auf die Judikative zu bezahlen.

Stellen Sie sich vor, wir geben jedes Jahr das Doppelte an Geld für unsere Polizei, Militär und Prävention aus, verglichen mit unserer Ausgaben für öffentliche Bildung.

Bei dem Prosegur-Überfall in Ciudad del Este haben die Polizisten ihre Sirenen nicht benutzt, um die Aufmerksamkeit der Räuber nicht zu erregen. Mit ihren armseligen Kaliber-22-Pistolen hatten die 1.000 Polizisten, die in und um CDE im Einsatz waren, keine Chance gegen 40 Jungs, die mit hochmodernen Waffen bewaffnet waren.

Das Militär tauchte nicht auf, und eine Metropole mit einer Million Menschen wurde über eine Stunde lang als Geisel gehalten. Auch die FOPE ließ sich nicht blicken, am wenigsten ihr Kommandant, Juan Ramón Aguero Rios, der jetzt zur Beförderung ansteht.

Die paraguayischen Streitkräfte sind absolut nutzlos, sie bewachen unsere Grenzen nicht, im Gegenteil, sie liefern sie aus. Eine Schande für die Soldaten, die in zwei Kriegen ihr Leben gegen die Invasoren gegeben haben.

Nun, ich mache es kurz: Wir leben an einem Ort, dessen Flagge nur ein bunter Fetzen ist, der im Lichte unserer Geschichte nichts bedeutet. Ein Ort, der heute von 6 Millionen leidenden Bürgern bewohnt wird, die meisten von ihnen träge, beherrscht von einer 100-köpfigen Gangsterbande, unter ihnen ein Präsident, der nie vom Volk gewählt wurde.

Payo Cubas, der Verrückte und Unhöfliche.

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7 Kommentare zu “Payo hat sich Luft gemacht

  1. Sprüche 4 v 17 Denn sie essen gesetzlos erworbenes Brot und trinken gewaltsam erpreßten Wein

    Na ja das ist eben die chronische Sympathie und Solidarität die die lateinparaguayische Zivilbevölkerung gegenüber Verbrechern und Kriminellen hat.
    Polizisten, Militär und Politiker sind ja Töchter und Söhne des Volkes.
    Wollte das Volk was anderes so wären ja ihre Söhne nicht so so schnell sie in die Regierung, Polizei und Beamtentum gelangen. Ich meine, der Paraguayer (Lateinparaguayer) sollte ja nur in den Spiegel schauen. Aprovecha verursacht eben genau dieses da jeder nun mein aprovecha zu können und so versucht eben jeder die Ausnahme am Topf zu sein wo sich eben 6 Millionen Leute dann herum um das Fressi tummeln.
    Haben sie je Mennoniten, Deutsch-Brasilianer, Deutsche, Angloamerikaner oder Weiße korrupt gesehen? Ich auch nicht.
    Es sind immer nur Lateinparaguayer die Korrupt sind. Lateinamerikanische Länder wo die Bevölkerung eher europäisch ist und wo die Indianer meist ausgerottet wurden wie Uruguay und Chile, sind die am wenigsten korrupten in Lateinamerika.
    Die korruptesten Länder Lateinamerikas sind die wo die Neger einen starken Anteil an der Bevölkerung haben wie in Kuba, Venezuela, Karibik, Brasilien (nicht Südbrasilien wo die Weißen siedeln) und dergleichen und wo die Indigenen auch einen starken Anteil der Bevölkerung stellen wie eben Paraguay, Bolivien, Peru, Mittelamerika und Mexiko.
    Es sind also die Neger und die Indianermischlinge die so extrem korrupt sind. Reinrassige Indianer sind eher nicht korrupt und stehlen auch nicht, reinrassige Neger ja und Mulatten und Mestizen auch ja.
    Im Chaco sind die Indianer kaum korrupt da ihnen es nie angewohnt wurde von den Mennoniten. Korruption ist weitgehend auch eine Frage der Gewohnheit. Isoliert man den reinrassigen Indianer von der Korruption und Diebstahl so tut er dieses auch nicht wie man im Chaco sehen kann. Das ändert sich nun aber zusehends seit dem die Lateinparaguayer zusehends in den Chaco gekommen sind und die Indianer da schlecht beeinflussen. Früher als der Indianer nur mit dem Mennoniten in Kontakt kam stahl der Indianer niemals. Heute sind mir jedesmal meine neue Bombilla und Guampa weggekommen bei jedem mal ich zum Ballungszentrum im Chaco zu meinem Haus fuhr. Die Putze stiehlt wohl jedesmal die neue Guampa und Bombilla weg so daß ich jedesmal das neu kaufen muß. Das passierte früher nicht mit Indianern als Putze.
    Die Indianer werden im Chaco von den Lateinern so langsam aufgestachelt und verhetzt. Lateinparaguayer sind praktisch nicht mehr als Arbeiter vermittelbar da sie nur auf Probleme aus sind und dann Geld erpressen wollen. Kein Lateinparaguayer erfüllt heute mehr die Mindestanforderungen für einen Arbeitsvertrag.
    Es gibt genug moderne Waffen die die Polizisten sich kaufen können. Sie wollen’s nur nicht oder verhökern die kampftaugliche Pistole nur schnell wenn ihnen Geld fehlt. Dann sieht man den uralten Revolver des Uropas wieder am Gürtel baumeln. Es gibt Schießstände im Chaco von denen erzählt wird daß die Polizei wenn sie Schießübungen macht, da in die Gebäude einbricht auf der Suche nach Munition (man lagerte da Munition da man “mennonitische Verhältnisse” erwartete um sie schnell den Schützen zwischen Grill und Bier zu verkaufen wenn diesen die Munition ausging).
    Das Problem ist der Lateiner als Polizist, seine angeborene Korruption und Hang zur Verbrüderung mit dem Verbrechen.
    Gegen Bolivien gewann Paraguay den Chacokrieg teilweise (aber nicht nur) weil der bolivianische Indigene noch korrupten und hohlkopfiger ist und war als der Guaranimischling – man gewann gegen das sowieso schon Schlußlicht.
    Ja die Politiker sind Gangster (außer die Mennoniten), aber etwa 2 Millionen Lateinparaguayer sind direkte Verbrecher oder borderline Verbrecher und Kriminelle (die im Geiste schon lange Kriminelle sind oder es gerne sein würden). Dazu kommen noch andere 3 Millionen die Sympathisanten des Verbrechens sind die sofort mitmachen. Etwa 5 Millionen Menschen des Landesvolkes sind irgendwie Verbrecher oder Kriminelle und irgendwie in etwas verstrikt.
    Auch das ist eine Realität und man kann beim besten Willen nun dieses alles nicht mehr Strößner anhängen wollen. Beim Paraguayer ist ja Strößner an allem schuld auch wenn der schon seit 30 Jahren nicht mehr in der Regierung ist.
    Die Wesensart des Lateinparaguayers ist “propenso al crimen”, “crime prone” und “hat einen Hang zum Verbrechen” wie man es in verschiendenen Sprachen bezeichnen würde.
    Leute wie Nakayama und die Japsen, Deutsche, Deutsch-Brasilianer, Mennoniten und generell Weiße werden niemals einen Hang zum Verbrechen haben.
    Wie kann man die PLRA retten? Indem in dieser Partei nur Japaner Mitglieder sind. Dann würde ich die sofort wählen. Denn die Japsen sind nicht kriminell und solidarisieren sich auch nicht mit den Kriminellen (Lateinparaguayern) und vor allem sind nicht Kommunisten (sie hassen den Kommunismus). Nur so ist die PLRA wählbar: Wenn alle Lateinparaguayer aus der Partei rausgeworfen werden – alle. Nur Japaner da drinnen und die gewinnt bald alle Wahlen – selbst mit liberaler Agenda (da der Lateiner ja sowieso liberal ist denn Korruption ist ja liberal).
    Payos Statement die Ausländer, also Weißen, wären an allem Übel in Paraguay schuld, ist komplett falsch. Es sind seine Volksgenossen die so extrem korrupt sind – daher war die Regierung von Lugo (PLRA) eine der korruptesten der Geschichte Paraguays und die der Payos würde es auch sein.
    Nur Nakayama wäre ehrlich oder andere Weißen. Aber die will man (der Lateiner) nicht – aus guten Gründen. Der Lateinparaguayer bekäme sofort einen riesen Schreck und Herzkasper gäbe es die Korruption nicht mehr. Die Essenz der Guaraniidentität wäre dann weg.

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  2. So weit so gut. Doch genau das, was hier Payo anspricht wollte offensichtlich das ‘Volk, denn dieses Volk hat mehrheitlich genau das gewählt! Daher spreche ich ja auch davon, daß Paraguay krank sein muß.

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  3. in jedem Land stehen nur die Parteien zur Wahl, die die Marionettenspieler zur Wahl dulden. Geduldet werden nur die Parteien, deren Fäden in der Hand der Marionettenspieler liegen.
    Es stehen daher immer nur Fanta , Coca Cola und Sprite zur Auswahl, die alle dem gleichen Konzern gehören und niemals frisches Quellwasser .

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  4. “Der US-Botschafter verrät uns, wer unsere korruptesten Leute sind (alle auf freiem Fuß),”

    und was sagt er zu seinem korrupten chef der einem amtenthebungsverfahren entgegensieht ??!?? hahaha die amis natürlich wieder diese saubermänner nach der devise wenn zwei das gleiche tun ist es nicht daselbe. heuchler hoch drei.

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    1. Der Amerikanische President und sein Sohn Hunter sind gerade so Korrupt wie die Haelfte Aller Angestellten in Paraguay sind,,,noch viel schlimmer in Der Bergthaler Kolonie,wo Erbgutstehlen garnichts schadet;im Neuen Jahr wird es zu ende gehen.

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