Pflichtversicherung für Fahrzeuge könnte heute im Kongress beschlossen werden

Asunción: Dem Abgeordnetenhaus liegt ein Gesetzesprojekt vor, nachdem ein jeder Fahrzeugführer eine Haftpflichtversicherung abschließen muss, die zumindest die medizinische Behandlung der Verunfallten decken muss.

Damit würde von staatlicher Seite das Problem gelöst werden, dass jährlich mehr als 100 Millionen US-Dollar für die Behandlung von Verkehrsunfallopfern, in der Mehrheit Motorradfahrer, aufgewendet werden. Die medizinische Versorgung die im ganzen Land kostenlos ist, hat es über das Gesundheitsministerium schwer diese Summe Jahr für Jahr aufzubringen ohne die Hoffnung, dass der Betrag sinkt.

Das Projekt welches Anklang bei dem paraguayischen Versicherungsverband findet, soll auch bis zu 36 Millionen Guaranies im Todesfall eines Opfers decken. Bei bleibenden Behinderungen sinkt der Betrag.

Der Jahresbetrag dafür soll mit dem Erhalt der Steuerkarte (Habilitación) bei den Kommunen bezahlt werden

Die heutige Behandlung im Parlament kann jedoch auch eine Reihe von Modifizierungen mit sich bringen, die höchstwahrscheinlich nicht die Einführung dieser obligatorischen Richtlinie abwenden. Der Senat beschloss schon das Gesetzesprojekt weswegen nach dem eventuellen grünen Licht im Abgeordnetenhaus nur noch der Präsident fehlt, der die Norm in Kraft setzt.

(Wochenblatt / Última Hora)

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7 Kommentare zu “Pflichtversicherung für Fahrzeuge könnte heute im Kongress beschlossen werden

  1. Ein guter Ansatz – doch wer soll das ganze kontrollieren, wo eine Mehrzahl der Fahrzeughalter, vor allem Motos, überhaupt keine Steuerkarte hat? Da kommt nur wieder eine neue Geldmaschine für die Polibandis zustande.

    1. Gibt es denn bereits eine Haftpflichtversicherung für Motos? Bis vor kurzem gab es die noch nicht.

      1. Im Bericht der ULTIMAHORA ist keine Rede von einer Haftpflichtversicherung. Es geht dort um die Unfallversicherung, die Personenschäden versichert. Das ist etwas grundsätzlich anderes.
        Gruss, Miha

  2. Miha, um das dreht sich das Ganze. Eine Versicherung für Mopeds in der Höhe von 3 Tagessatzlöhnen jährlich sollte heute beschlossen werden. Bezahlt soll das in den entsprechenden Municipien werden, zusammen mit dem Führerschein oder der Zulassung. Von den über 1.000.000 Mopeds sind nur ca. 300.000 legal gemeldet. Es wird so wie immer sein, die Dummen, die rechtlich alles in Ordnung haben, müssen dann, wie in vielen anderen Fällen, für den Rest mitbezahlen.

    1. Da hast Du vollkommen recht. Aber ne andere Frage, stammst Du aus Ostdeutschland? Weil die von der anderen Seite kennen keine Mopeds, zumindest nicht mit dem Hubraum, bis 250 cm³. Das war bei uns anders, auch ich bezeichne die Dinger hier nur als Mopeds.
      Mfg

  3. Ich stamme zwar nicht aus dem Osten, aber für mich sind Motorräder etwas anderes. Was aber nicht abwertend gemeint ist.

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