Polizeipräsenz nimmt wegen indigenem Zustrom zu

Asunción: Wegen erneuter Demonstrationen und der Anreise von weiteren 270 Indigenen aus Caaguazú und Coronel Oviedo wurden 120 Polizisten auf der Plaza Uruguaya platziert, um die Arbeiten des Einzäunens nicht zu gefährden, erklärt Kommissar Atilio Ferreira, Chef des 3. Polizeireviers von Asunción.

Die Indigenen des Stammes Mbya Guaraní kamen gegen 01.30 Uhr in der Nähe des Platzes an, wo sie sich mit anderen Mitgliedern ihres Stammes treffen wollten. Als sie am Platz ankamen wurden sie von den Polizisten abgefangen und angewiesen sich ebenfalls auf das Militärgelände der 1. Infanteriedivision im Stadtteil Tacumbú zu begeben. Insgesamt befinden sich da 540 Indianer, die zumindest von der Armee mit Lebensmitteln versorgt werden.

Nach wie vor bestehen sie auf den Kauf eines 7.900 ha großen Grundstückes im Distrikt Union von San Pedro. Dieses kostete vor zwei Jahren 1 Milliarde Guaranies (rund 140.000 €) und soll nun für 64 Milliarden Guaranies (11,63 Mio. €) dem Staat verkauft werden. Das Indigenen Institut INDI, was für den Kauf zuständig wäre, signalisierte, dass es möglich wäre für 50 Milliarden Guaranies den Kauf zu vollziehen. Dies wäre immer noch sehr lukrativ für den Verkäufer mit mehr als 7.000 ha Sumpfland.

Um auf alles vorbereitet zu werden sind unter den 120 Polizisten auf der Plaza Uruguaya auch Blauhelme, berittene Polizisten und schwereres Gerät wie Wasserwerfer positioniert.

Eine Demonstration wird gegen 9.00 Uhr erwartet.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Polizeipräsenz nimmt wegen indigenem Zustrom zu

  1. Hoffe das bald die ganzen Mbya Guarani dort vom Militaer gefuettert werden die Waldbraende in Ostparaguay wuerden um 80% abnehmen und hunderte von schoenen Lapachobaeume duerften weiterleben wenn die Mbya sie nicht mehr ilegal verkaufen koennten um Nafta fuer ihre Motorraeder und natuerlich Schnaps zu kaufen. Die Motorraeder haben die auch gegen Ilegale Edelhoelzer erstanden, denn auf Kredit wuerde denen keiner was geben wo die Mbya kennt. Es gibt auch schon Haeuptlinge wo eine Camionette fahren!
    Ein Celular hat heute schon ein jeder und es waere endlich Zeit, dass man die lernt Geld zu verdienen wo man ausgeben will.
    Denn leben wie ihre Vorfahren gelebt haben wollen und koennen die nicht mehr, es waere Zeit die endlich zu entwickeln. Was der Staat und ONG’s machen die fuettern Kleider schenken und medizinisch verpflegen reicht nicht. Es ist sehr traurig wenn die Mbya in Ostparaguay auf tausenden Hektar von den besten Boeden leben, Hunger leiden und Gefuettert werden.Da kann man nicht mehr die Sojeros schuld geben.

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