Poncho auf dem Weg zum Kulturerbe

Asunción: Der Poncho Para‘i wurde als Kulturerbe der Menschheit bei der UNESCO im Rahmen der 32. Ausgabe der Piribebuy-Kulturwoche offiziell vorgestellt.

Im Kulturzentrum ‘Demetrio Ortíz’ in der Stadt Piribebuy hielt der Minister des Nationalen Kultursekretariats (SNC), Rubén Capdevila, die Präsentation ab und erklärte, dass die Anfrage dringend sei, “weil das IPA (Paraguayan Institute de Artesanía) und das Sekretariat SNC festgestellt haben, dass es sich um eine Technik handelt, die Gefahr läuft, verloren zu gehen”.

Dies trug zu dem Entscheidung bei, für das zu der Zeit die Entscheidung getroffen wurde, Rosa Segovia als lebenden Nationalschatz zu erklären, die als einzige Trägerin des Wissens der Poncho-Technik noch zur Verfügung steht.

Capdevila betonte, dass diese Bemühungen Teil der Arbeit seien, die das Institut IPA von den Schulen zur Sicherung handwerklicher Techniken geleistet habe, um die Kultur zu begleiten und schätzen.

Er erwähnte, dass an der Vorbereitung des technischen Dossiers gearbeitet wird, das im März 2022 der UNESCO zur Bewertung vorgelegt werde und ungefähr ein Jahr Zeit in Anspruch nehme. Danach werden die technischen Behörden entscheiden, ob es in die Liste der Kulturerben der Menschheit aufgenommen werde.

An der Veranstaltung nahmen auch Humberto López La Bella, Generaldirektor für Vielfalt, Rechte und kulturelle Prozesse des Kultursekretariats SNC, die Präsidentin des paraguayischen Instituts für Handwerk (IPA), Adriana Ortíz und Virginio Estanislao Ortega, Bürgermeister der Gemeinde Piribebuy, sowie Kunsthandwerker aus der Region teil.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Poncho auf dem Weg zum Kulturerbe

  1. Ein Teppich mit Loch, den man über den Kopf stülpen kann, soll Weltkulturerbe werden? Also aus Paraguay gibt es bestimmt noch wertvollere Kunst, die man zum Weltkulturerbe vorstellen könnte. Da wäre zum Beispiel

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