Postenkarussell dreht sich schneller

Asunción: Die Stellen des Itaipú-Direktors, des Ande-Direktors, des paraguayischen Botschafters in Brasilien und des Außenministers sind nach dem Geheimvertragsskandal zu vergeben. Es gibt Kandidaten.

Wenn es allein nach dem Präsident geht soll den Itaipú Direktor Posten eine Frau bekommen. Mónica Luján Pérez dos Santos (Beitragsbild) war früher Zentralbank Direktorin und war bisher Finanzchefin bei Itaipú. Ihr professionelles Profil hilft ihr bei der Bewertung ihrer Person im überparteilichen Sinne.

Da der letzte Ande Direktor nur 5 Tage im Amt war, einschließlich Wochenende, soll es nun Félix Sosa richten, der schon unter German Flecha ein hoher Abteilungsleiter bei der Ande war. Pedro Ferreira zurückzuholen oder Fabian Cáceres einzustellen scheint wohl keine Option zu sein.

Die Frage des Außenministers sowie die des Botschafters in Brasilien wird mehr Zeit in Anspruch nehmen und involviert das Außenministerium weitaus mehr als die Besetzung der anderen beiden Ämter.

Schon am gestrigen Nachmittag reichten Cartes Senatoren eine Petition ein, wonach Luis Alberto Castiglioni bitte nicht mehr in den Senat zurückkehren soll. Der Grund hinter der Forderung hat nicht zwingend mit seinem Verhalten bei dem Vertrag zu tun, sondern seine Erlaubnis vom Senat zum Außenministerium zu wechseln. Enrique Riera, einer der treuesten Cartes Anhänger, besetzte damals Castiglioni’ Platz. Da Riera derzeit suspendiert ist und Ramón Retamozo Delgado seinen Platz besetzt, muss dieser nun wieder gehen, damit Castiglioni rein kann. Die größte Sorge im Cartes-Flügel ist, dass Riera damit gar nicht mehr aus seiner Suspendierung zurückkehren würde.

Wochenblatt

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