Präsident von Chortizer: Wiederaufbau der Transchaco-Route wird schnell vorangehen

Filadelfia: Nach dem kürzlichen Treffen mit dem Minister vom MOPC, Arnoldo Wiens, sagte der Präsident der Kooperative Chortitzer, Gustav Sawatzky, er sei zuversichtlich, dass die Rekonstruktion der Transchaco- Route schnell vorangehe.

„Es ist wichtig, um das Projekt schnell zu beenden, es möglichst bald zu beginnen. Die Arbeiten sollen im nächsten Jahr anfangen. Wenn das so ist, dann wird die Transchaco-Route in fünf Jahren komplett saniert sein“, sagte Sawatzky.

Der Präsident von Chortitzer betonte weiter, dass diese Arbeit eine Notwendigkeit sei, die über mehrere Jahrzehnte vernachlässigt worden sei. Das habe die produktive Entwicklung und der Arbeiter in der Region beeinflusst. Er glaubt, dass es diesmal aber Vorteile gäbe, weil ein politischer Willen, sowohl des Ministers der öffentlichen Arbeiten und Kommunikation (MOPC) sowie dem Präsident Mario Abdo Benítez selbst vorhanden sei.

„Für die Genossenschaften und die Privatwirtschaft braucht es diese Route, eine Hauptverkehrsader von grundlegender Bedeutung. Wir sind dahinter und wir werden weiter darauf drängen“, sagte Sawatzky und fügte hinzu, dass sie weiter auch auf die Sanierung der “Milchroute“ bestehen werden.

Man könnte sagen, dass die Chaco-Produzenten während mindestens drei Präsidentenperioden die Asphaltierung des Abschnittes “Milchroute“ beantragt hatten, die im Mai 2013 während der Verwaltung des damaligen Präsidenten Federico Franco beginnen sollte.

Die Kooperative Chortizer hatte mehrere Studien initiiert, einschließlich einer auf der Strecke zwischen Cruce Pioneros- Lolita und Campo Aceval.

Der Abschnitt ist etwa 113 km lang. Die Sanierung würde rund 750 Millionen Guaranies kosten. Im Vergleich mit den jährlichen Produktionsverlusten durch den schlechten Zustand der Straße ist das minimal.

„Wir können aber nicht mehr Kosten tragen als die Bürgervereinigung in der Region zur Verfügung hat“, erklärt Gustav Sawatzky. Deshalb müsse die nationale Regierung eingreifen.

Zurzeit erfolgen die letzten Korrekturen in den Dokumenten der Durchführung bei den Arbeiten an der Transchaco-Route um den Modus “schlüsselfertig“ umsetzen zu können.

Wochenblatt / Chaco RCC

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2 Kommentare zu “Präsident von Chortizer: Wiederaufbau der Transchaco-Route wird schnell vorangehen

  1. Ja. Glaub ich sofort, dass es wichtig sei das Projekt schnell zu beenden, es möglichst bald zu beginnen. Naja, unter schnell beenden versteht man in Paragauy fünf wenige Jährchen. Naja. Geht so. Aber das Einschütteln von Sand in die Millionen Schlaglöcher wird seine Zeit beanspruchen, trotzdem wird man wohl aufgrund Fleiß und Könnens nach 14 fertig. Wurde ja gesagt im Artikel, dass es wichtig sei das Projekt (möglichst) schnell zu beenden Wird dann auch wie neu aussehen, die Straße. Schätze mal 14 Tage lang oder dem ersten Regen, je nachdem, was zuerst eintritt. Ja, da werden echt fleißig-bestens ausgebildete Arbeiter ihre fünf Jahre Lehre absolvieren können. Lehre, ja, das ist neu im Paragau. Naja, Migros-Kürschen à la Migros gibt es zwar auch von der SNPP. Wie heißt es so schön: probieren geht über studieren.

  2. Klar wird ein Neubau der Trans-Chaco-Routa sehr schnell gehen. Je schneller, desto schlampiger, und desto früher kann dieses Geschäftchen wiederholt werden. Darum geht es ja letztlich, und nicht, um brauchbare Straßen im Lande zu haben. Und bei jedem Neubau können dann auch auch für diese Baustelle aus Staatsmitteln finanzierte Baumaterialien LKW-weise für andere privaten Bauvorhaben abgezweigt werden. Eines verstehe ich nicht von Jo Hannes Bodt, daß „Lehre“ etwas neues in Paraguay sein soll. Ganz offiziell gibt es die „Lehre mit berufsbegleitender Berufsschule“ schon seit den 80er Jahren des verganenen Jahrhunderts,. Sie ist auch seitdem verankert im „Arbeitsgesetz“ (Codigo laboral). Man hatte also schon in den 80er-Jahren, bereits schon unter dem so bösen Diktator Stroessner die Idee, in Paraguay dieses bereits schon in Deutschland seit Jahrhunderten bestbewährte System „Dual“ nachzuahmen. Nur hätte man dabei eben beücksichtigen müssen, daß Deutschland nicht Paraguay ist, und Paraguay nicht Deutschland. Denn in Paraguay haben schon bei der Ausarbeitung und Ausfertigung der Gesetztestexte schon fleißig Gewerkschafts“fach“leute mitgewirkt. Nicht berücksichtigt wurde das Wort, das auch schon aus Deutschland stammt: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. So ergab sich letzliches folgendes vollkommen unbrauchbare Ergebnis: 1) Der Mindestlohn eines Lehrlings ist stets 60% des jeweiligen gesetzlichen Mindestlohns 2) Der Lehrbetrieb hat dafür die ersparten 40% als Unterrichtsgebühr an die SNNPP zu bezahlen, und auch ,damit er sich mit dieser Ersparnis nicht über Gebühr „bereichern“ kann. 3) Die tägliche Arbeitszeit eines Lehrlings bis zu 18 Jahren beträgt nicht mehr als 7 Stunden. 4) 2 Tage pro Woche hat der Lehrling den zu seinem Lehrberuf passenden Unterricht bei SNPP zu besuchen. 5) Es besteht für den Lehrling grundsätzlich 5 – Tage-Woche. 6) Der Lehrling darf nicht mit der Verrichtung von untergeordneten Arbeiten beschäftigt werden, denn er ist ja schließlich Lehrling und nicht Facharbeiter. 7)……….und noch einige Produkte arbeitgeberfeindlicher Organisationen mehr)) Im Endergebnis ist also der Lehrling nur 3 Tage pro Woche an seiner Lehrstelle, und jeweils bis zu 7 Tagen. So steht er also dem Lehrherren lediglich bis zu 21 Tagen zur Verfügung. Der Arbeitskollege desselben Lehrlings, ein ungelernter bzw. angelernter Arbeiter, leistet ebenfalls aufgrund des Arbeitsgesetzes pro Woche 48 Stunden ab, nämlich 6. x 8 Stunden mindestens, und bekommt den jeweils geltenten Mindestlohn, so daß dann dieser angelernte Arbeiter den Arbeitgeber genau dasselbe kostet wie der Lehrling, der nicht nur nicht produktiv beschäftigt werden darf, sondern der auch außerdem statt 48 nur 21 Stunden pro Woche zur Verfügung steht. Ich meine, diese Daten beantworten die Frage „Warum gibt es in Paraguay keine Lehre“ schon von alleine. Denn welcher Arbeitgeber will denn unter diesen Bedingungen einen „AZUBI“ haben? Außerdem ist eines der Hauptfächer an der „Berufsschule“ in SNPP das Fach „Arbeitsrecht“. Und gerade dort werden dann auch die angehenden AZUBIS noch recht gut unterrichtet darin, welche Rechte sie gegenüber dem Lehrbetrieb haben, und vor allem was sie in ihrem Lehrbetrieben anstellen können, um ihrem Lehrherrn Schaden zuzufügen, und dieser dann seinen „AZUBI“ nicht einmal haftbar machen kann..

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