Projekt für die Altstadt in Asunción stößt auf großes Interesse

Asunción: Verlassene Gebäude in der Altstadt von Asunción sollen renoviert werden. Das Projekt scheint auf großes Interesse zu stoßen, denn es könnten so Wohnräume für junge Menschen entstehen.

Eine Gruppe von Bürgern legte dem Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Lebensraum (MUVH) einen Vorschlag vor, der darin besteht, die verlassenen Gebäude der Altstadt von Asunción in Wohnanlagen für junge Arbeitnehmer umzuwandeln.

Die Bürgerorganisation stellte dem Minister von der Behörde MUVH, Dany Durand, das Programm “Young Capital“ vor und beschloss nach Erteilung der Genehmigung, in naher Zukunft einen Arbeitstisch zu erstellen, um das Wohnprojekt für die Studie und die anschließende Genehmigung auszuarbeiten.

“Young Capital ist ein Projekt, das auf die Wiederherstellung verlassener Gebäude abzielt, Wohnraumlösungen für junge Arbeiter bietet und damit die Innenstadt wieder bevölkern kann. Wir arbeiten mit Minister Dany Durand für seine Präsentation zusammen“, lautete die Erklärung der Bürgerinitiative, veröffentlicht über Twitter durch Luifer Bernal.

Die Organisation ist die gleiche, die im März 2015 das Nachtbusprojekt “Ñakurutu“ initiierte. Dieses Mal will man jedoch nach einer Lösung für das in der Hauptstadt des Landes bestehende Wohnproblem suchen.

Luis Bernal, einer der Menschen hinter der Initiative, sagte, das Projekt siehe vor, dass der paraguayische Staat die Gebäude saniere oder kaufe und dann aus den Mieteinnahmen die entstehenden Unkosten decken könne. Gebäude, die aufgegeben und nicht mehr genutzt oder zum Verkauf in der Altstadt stehen sollen für das Projekt ebenfalls herangezogen werden.

Sobald dieser erste Schritt getan ist, kann das Ministerium MUVH über die Immobilien verfügen, um die Wohnungen zu einem erschwinglichen Preis an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zu vermieten, die in der Stadt arbeiten.

Das Ministerium könne auch den Bau von Häusern umsetzen, indem es die verschiedenen unbewohnten Immobilien in der Gegend nutzte, sagte Bernal. Er fügte hinzu, dass dies auch Studierenden aus dem Inland helfen könnte, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Ein weiteres Ziel des Bürgervorschlags besteht darin, die Altstadt neu zu besiedeln. Bernal erklärte, dass das Interesse stark nachgelassen habe, sich dort niederzulassen. Mit der initiative will man eine Änderung herbeiführen, vor allem geht es um bezahlbare Wohnungen für junge Menschen.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “Projekt für die Altstadt in Asunción stößt auf großes Interesse

  1. Das ist ja eine schöne Idee. Aber rechtlich ein wenig schwierig verlassene Gebäude zu annektieren, wenn dann der Besitzer eines Tages doch wieder auftaucht und sein Grundstück betreten will.
    Und wenn der Steuerzahler schon für diese schöne Idee aufkommen soll, dann müssten auch Steuerzahler mit über 30 Jahre alt gleich behandelt werden.

  2. Jetzt verwendet die Redaktion des Wochenblattes auch schon diese unsäglichen Gender-Neusprechwörter wie „Studierende“.
    Wir sollten doch bei unserer schönen deutschen Sprache bleiben.
    Im Text der ABC Color ist übrigens von „Studenten“ die Rede

    1. Absolut richtig! Ich werde mich garantiert NICHT diesem idiotischen Gendewahnsinn ANPASSEN und hoffe, daß die Deutschen endlich aufwachen und sich nicht ständig von ROTEN und GRÜNEN Gesinnungsterroristen und Psychopathen vorschreiben lassen, wie und was sie zu denken, zu sprechen, zu schreiben und zu wählen haben!

    2. Studierende ist völlig in Ordnung, er umfasst Studentinnen und Studenten.
      Aber es gibt offensichtlich Menschen die lieber in einer Zeit leben würden
      In der das Weib dem Manne noch richtig untertan war und weder das Recht
      zu studieren, kein Wahlrecht usw. hatten.

      1. Studenten ist genauso korrekt, es umfasst auch Studenten und Studentinnen im Gebrauch als generisches Maskulinum wie „der Student“. Man braucht keine sexistischen Genderschreibweisen wie StudentInnen etc..
        Ein generisches Maskulinum ist die Verwendung eines maskulinen Substantivs oder Pronomens, wenn das
        Geschlecht der bezeichneten Personen unbekannt oder nicht relevant ist oder wenn männliche wie weibliche
        Personen gemeint sind (Entsprechend auch für feminine Wörter, z. B. allg. die Katze, wenn egal ob Kater oder weibl. Katze). Aber die meisten haben ja nie richtig Deutsch gelernt.

        1. Generisches Maskulinum wie „der Student“:
          Zitat aus https://german.stackexchange.com/questions/30372/warum-gilt-das-wort-studenten-als-maskulinum
          Es ist ein bisschen spitzfindig, aber tatsächlich ist das einer der Gründe dafür, warum ich die unübliche Bezeichnung „maskulines Generikum“ gegenüber dem verbreiteten Begriff „generisches Maskulinum“ bevorzuge. Da das nicht der etablierten Nomenklatur entspricht, findet es sich natürlich nicht in den einschlägigen Wikipedia-Artikeln Generisches Maskulinum und Geschlechtergerechte Sprache („Theoriefindung“ oder original research).
          Student ist danach also ein maskulines und Studenten ein plurales Pseudogenerikum, Studentin ein feminines und Studentinnen ein plurales Spezifikum. Beide Spezifika sind semantisch weiblich. Die Pseudogenerika sind gerade deswegen „pseudo“, weil ohne Kontext nicht eindeutig entschieden werden kann, ob sie semantisch geschlechtsneutral oder männlich sind.
          Siehe auch Duden:
          https://www.duden.de/rechtschreibung/Student
          https://www.duden.de/rechtschreibung/Studentin
          https://www.duden.de/rechtschreibung/Studierende

      2. Ihre Argumentation ist bezeichnend für die dahinterstehende Ideologie.
        Was Ihr zweiter Satz mit der Anwendung der korrekten deutschen Sprache zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
        ABC hat das übrigens sehr gut erklärt.
        Lesen Sie es, denn lesen bildet.

        1. Wenn Sie mir eine Ideologie unterstellen, so sollten Sie diese auch benennen.
          Der zweite Satz ist einfach erklärt: Zu diesen Zeiten brauchte man sich keine Gedanken über eine korrekte Benennung machen, weil es einfach nicht da war.

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