Raubüberfall: Abgründe tun sich auf

Fernando de la Mora: Über einen Zeitraum von zehn Stunden gab die Polizei der Öffentlichkeit nicht bekannt, was wirklich ablief. Der Polizist verstarb an „Friendly Fire“.

Obwohl die Bänder der Überwachungskamera so ziemlich das erste war, was die Polizei am Tatort auswertete, hielt man die Version vom tödlichen Schusswechsel mit den Räubern aufrecht, bei dem Aristides Peralta starb. Dank der Veröffentlichung der Aufnahmen gegen 23:00 Uhr des gestrigen Abends ist klar, es waren seine Kollege der ihn erschossen. Bei der Bergung des Verletzten verging ebenso wertvolle Zeit, bis der Kamerad abtransportiert wurde. Anscheinend waren die Polizisten in zivil nicht in offiziellem Auftrag unterwegs, eventuell auf eigene Rechnung.

Zudem stellt sich die Frage, wenn die Polizisten in zivil den Räubern folgten, warum sie sie nicht vor dem Raub stellten, sondern warteten bis sie sich mehr zur Wehr setzen.

Des Weiteren wurde ein Polizist dabei gefilmt, wie er sich bei einer Durchsuchung ein Portemonnaie einer der Räuber aneignet und in seine Tasche steckt währen der andere Inhalt an seinen Chef übergeben wurde.

Wochenblatt / Abc Color / Hoy

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Raubüberfall: Abgründe tun sich auf

  1. Abgründe tun sich hier auf. Wer will denn da noch der hiesigen Polizei vertrauen? Und im gleichen Atemzug wäre die Justiz zu benennen? Kann es wirklich noch viel schlimmer kommen? Ja doch, siehe Mexiko. Scheinbar sind wir auf „gutem Weg“ diesem Beispiel zu folgen.

  2. Das erste, was ich gestern vermutete aufgrund des Wortes verfolgen. Das war schon völlig unlogisch. Genau so unlogisch, dass eben die ganze Wahrheit nicht gesagt wird sondern nur tröpfchenweise.
    Ungefähr so läuft es ja in gewissen anderen europäischen Staaten ab, wenn es sich um ausländische Täter einer gewissen Gruppe handelt. Selbst wenn alles wie die Faust aufs Auge stimmt, wird es natürlich nicht veröffentlicht und das V Theorie Wort kommt ins Spiel. Fehlt nur noch dann das Staatsbürgerschaftsspiel. Also einer mit nachgeschmissenem Pass oder als Mutter eine Illegale zum Beispiel, ist es dann und schon wieder geht es los. Er sei ja Deutscher etc. Eher also muss sich der Sorgen machen, der richtig vermutet.
    Ob es hier auch so anfängt? Ich hoffe nicht. Für den Normalo heisst das Alarmstufe rot, weil die Situation wesentlich schlimmer ist, als Statistiken und Medien, die eigentlich informieren sollten, darstellen.

  3. Das ist Üblich.Da bedienen sich so einige!
    Hier braucht man sich nicht zu fragen, die Beamten waren in der Freizeit unterwegs um Beute zu machen.Den einen oder anderen Gauner aus zu nehmen. Auch für Verbrecher gilt, Gott liebt den freudigen Spender!
    Warum die Hilfe zu spät erfolgte ist einfach, tote Zeugen sind schlecht zu befragen. Zum Vertuschen mussten die Verbrecher herhalten.Dumm gelaufen vor der Kamera!

    1. Uve Eduard Schwinning

      Antworten

      Ja. Dumm gelaufen mit der Kamera, sonst wären die Polizisten jetzt Helden und der tote Polizist noch mehr. Aber mal abwarten, ob es 100% friendly Fire war. Lobenswerte Aktion der Polizei, aber auch ein wenig unprofessionell.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.