Razzia in Sojasilo einer Mennonitenkolonie

Colonia Manitoba: Zwei Lastwagen voll mit Soja wurden von einem Unbekannten in die Mennonitenkolonie Manitoba umgeleitet, damit dieser vom Siloeigentümer den Gegenwert kassieren konnte. Der eigentliche Eigentümer ging leer aus.

Ein Komitee aus Polizeikräften und Staatsanwaltschaft führte eine überraschende Razzia im Silo von Gerhard Wieler Dyck durch und beschlagnahmte diverse Aufzeichnungen. Der Eigentümer von Agrícola Wieler S.A. erklärte, dass ein Mann mit dem Namen Celso Lopez ihm die Ladung der zwei Lkws anbot. Ihm wurden die 55.6 t für 333 US-Dollar pro Tonne abgekauft, was eine Gesamtsumme von 18.515 US-Dollar ergibt.

Vorgesehen war jedoch, dass die Fracht, die von der Estancia Ka’avo in San Pedro stammte und der Firma Desarrollo AgrÍcola del Paraguay (DAP) gehörte, im Silo Don Severo in Puerto Antequera entladen wird. Nachdem diese da nicht ankam, suchte die Polizei die zwei Lastkraftwagen. Einer wurde gewaschen an einer Tankstelle in San Pedro de Ycuamandyyu abgestellt. Der andere Fahrer stellte sich der Polizei und gab ebenso Auskunft, wer ihn telefonisch umgeleitet hat. Die Lastkraftwagen gehören einem Transportunternehmen, welches sich nur dem Transport von Sojabohnen hingibt.

Vom zweiten Fahrer, der bei der Einstellung einen falschen Namen angab fehlt jede Spur. Anscheinend war auch er involviert. Das betroffene Unternehmen, welches nicht zu seinen Sojabohnen kam, scheint auch bei Agrícola Wieler S.A. kein Glück zu haben. Diese gast 56 t Soja wurden schon wieder weiterverkauft und befinden sich somit nicht mehr im Betriebsgelände in Manitoba.

Wochenblatt / La Nación / Última Hora

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