Reaktivierung der Eisenbahn in Encarnación im Gespräch

Encarnación: Schon viel wurde über die Reaktivierung der Eisenbahn in Paraguay diskutiert. Konkret passierte wenig, jetzt ist das Thema in der Hauptstadt von Itapuá auf der Tagesordnung.

Die Regierung vom Departement Itapuá hat eine Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit verfasst, in der sie bekannt gab, dass Maßnahmen in die Wege geleitet werden, um zu verhindern, dass Lokomotiven von Encarnación nach Ypacaraí verlegt werden. Die alten Loks zählen zum kulturellen Erbe von Itapuá und sollen deshalb an Ort und Stelle bleiben.

Die Notiz, vom Ministerium für soziale Kommunikation der Regierung aus Itapuá verfasst, stellt fest, dass die angedachte Maßnahme suspendiert werden soll. Bezüglich dessen hat man den Präsidenten der staatlichen Eisenbahngesellschaft Fepasa (Ferrocarriles del Paraguay S.A), kontaktiert.

Auch der Bürgermeister von Encarnación, Luis Yd, Landräte, kommunalen und anderen Behörden aus dem Departement sind in das Vorhaben mit einbezogen worden, um die Lokomotiven als kulturelles Erbe von Itapúa zu erklären.

Gouverneur Juan Schmalko führt weitere Gespräche mit den nationalen Behörden, um diese Enteignung im Departements Itapúa zu verhindern.

Im Dezember letzten Jahres hatte der Präsident von Fepasa, Roberto Salinas, dem Bürgermeister Yd vorgeschlagen, die alten Dampflokomotiven für eine touristische Reise in die Stadt zu nutzen. „Encarnación hat diese Attraktion verdient und verfügt über drei alte Dampflokomotiven, die perfekt funktionieren“, sagte Salinas und bezog sich dabei auf die Loks, die in den Lagerhäusern des alten Bahnhofsgeländes deponiert sind und darauf warten, dass die alte Epoche der Eisenbahn wieder aufersteht.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Reaktivierung der Eisenbahn in Encarnación im Gespräch

  1. Wieder mal wird diese Sau durchs Dorf getrieben, es wär ja schön, aber hier gehts nur wieder ums Gründe finden, um Geld abzuzweigen.

  2. Habe schon einmal darüber kommentiert das die Alte Eisenbahn Touristisch ein Millionen Gewinn beinhaltet und somit die Kultur des Alten Paraguay erhalten und geschützt bleibt.

  3. Der Präsident von Fepasa, Roberto Salinas, kassiert ja auch seit Jahren Lohn vom Staat, obwohl keine Eisenbahn existiert in Paragauy. Da ist’s recht sich mit einer Rede von „voll funktionstüchtigen Dampflokomotiven“ an die Öffentlichkeit zu getrauen, sonst wird es einem noch ganz langweilig vor lauter Lohnbeziehen, nichtstun und sonst nichts.
    Sobald man dann hahahaha die Dampflokomotive! (richtig gelesen Dampflokomotive) reaktiviert hat, will ich ja nicht unbedingt mit einer paragauyschen „voll funktionstüchtigen Dampflokomotive“ reisen.
    Aber. Dampflokomotive. Ja, das passt schon. Immerhin ein Fortschritt zu den Straßen, die mit denjenigen der alten Ömer nicht ganz mithalten können. Aber Dampflokomotive, ja, eindeutig ja.
    Die Frage bleibt, zweifelslos wird mal eine der drei einen Defekt bekommen, wer wird hierzulande diese High Tech reparieren können? Da ist der Aleman de m. wohl wieder recht Ersatzteile und Arbeit zu donnieren. Dann kann er wieder abhauen, Paragauy schafft das schon allein ohne diese arroganten Ausländer, die meinen mehr zu wissen, und vor allem zu können, als das man hier mit 3 Stunden täglich Grundschule eh viel schneller gelernt hat, als so ein ausländischer Ing. in sieben Jahren bis zum Master M. sc. bzw. Dipl Ing, der mit seinen zwei linken Händen nicht einmal imstande ist 5 Euro monatlich für Bier einzusparen und sein gebrauchtes Toilettenpapier der Müllabfuhr mitgibt anstatt zu verbrennen. Der wäre ja noch dämlich genug, sein gebrauchtes Toilettenpapier anzuzünden, sodass das Gmäkl ihm ins eigene Haus zieht.

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