Schneefall im Süden des Landes

Encarnación: Es gibt Geschehnisse, die glaubt man kaum, aber im Süden des Landes hatte es schon einmal Schneefall gegeben.

Der Schriftsteller Julio Sotelo erinnerte an die Geschichte von Encarnación, als es in der Hauptstadt des Departements Itapúa genau am heutigen Tag vor 44 Jahren geschneit hatte.

Er sagte, dass das überraschende Wetterphänomen am Morgen des 18. Juli 1975 stattgefunden und ungefähr eine Stunde gedauert habe.

„Es war ein Morgen mit einem grauen, bedeckten Himmel und einer intensiven Kälte, als es anfing zu nieseln. Aber der Nieselregen, der fiel, war Schneeflocken”, sagte er und fügte hinzu, dass der Schnee auf den Autos liegen geblieben jedoch am Boden sofort geschmolzen sei.

„Sie können sich die Reaktion der Menschen vorstellen, die immer noch in der Stadt Encarnación leben und früher aber ein Dorf war”, betonte er. Er behauptete, dass an diesem Tag, vor 44 Jahren, eine Temperatur von 2 Grad unter null gemessen worden sei.

Sotelo bestätigte, dass sich das Phänomen am 20. Juli 1979 in der Bergregion von San Rafael, ebenfalls im Departement Itapúa, wiederholt hätte.

Er bedauerte auch, dass es in Encarnación praktisch keine Fotos von diesem schneereichen Tag gebe, obwohl Sotelo betonte, dass sie zumindest in den gedruckten Zeitungen erschienen seien.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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1 Kommentar zu “Schneefall im Süden des Landes

  1. Und 1957? Nach der NASA Messung duerfte es 1957 diese Wahrscheinlichkeit auch gegeben haben da ganz Paraguay in einer Kaeltezone waren. https://climate.nasa.gov/vital-signs/global-temperature/.
    Aber nicht so kalt wie 1897 denn dann war Paraguay auch inmitten von einer Kaeltewelle. 1975 kann man im Satelliten sehen das im Osten an der Suedamerikanischen Kueste eine Hitzeglocke war und im Westen vor der Chilenischen Kueste eine Kaelteglocke. Das hat dann wohl gerade dann bei Minustemperaturen zu Regen gefuehrt welches als Schnee runterkam. Zur Zeit des Ende des Dreibundkrieges muss es in Paraguay eine Hitzeperiode gewesen sein denn beim Beginn der Temperaturaufzeichnungen 1884 ist es bedeutend waermen als ab 1887 – die Deutschen sollen ja immer in den Krieg ziehen wenn ihnen in ihrem Land zu heiss wird welches man auch auf die Paraguayer uebertragen koennte. Von 1887 bis 1898 befand sich Paraguay in einer Kaelteglocke, dann ab 1899 bis 1907 in einer Hitzeglocke, dann wirds heiss bis in den 1920gern mit einer Kaelteglocke ueber Paraguay im Jahr 1924 bis 1927. In den Chacokriegsjahren war es da kaelter als gewoehnlich wo dann ab 1968 die Hitzewelle kontinuierlich zunimmt bis zum heutigen Tag. 1960 war das letzte “kalte” Jahr das Paraguay erlebt hat, ab dann bis 1979 war es “normal” kalt und dann ab 1980 fing die wirkliche Hitzewelle an.
    Vor 20 Jahren fing der Winter im Chaco im April an und ging manchesmal bis zum September – wo der Winter heute erst im Juli in etwa sich einstellt und maximal bis zum Juli oder August reicht.
    Der weltweite Temperaturanstieg ist in der Tat eine Anomalie denn noch nie war es ueber 50+ Jahren zunehmend heisser geworden. Besonders Europa und Russland duerften bald mediterrane Laender werden sowie Nordkanada und der Westteil der Vereinigten Staaten von Amerika; und wo es frueher heiss war noch heisser bis Wueste.
    Bezeichnenderweise fing die Hitzewelle in Europa 1914 an und hielt an bis 1940 wo waehrend der Kriegsjahre gerade ueber Russland eine Eiseskaelteglocke hing zum Leidwesen der Wehrmacht und Adi.
    Ja der Anstieg der Temperaturen weltweit ist KEINE Erfindung oder Fiktion der Oekofreaks.

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