Schon Adolf Hitler baute Zementstraßen

Asunción: Paraguay forciert auf den meisten Strecken, wie damals Hitler mit den Reichsautobahnen, Asphalt und Zement. Nun aber soll die zweite Komponente hier im Land mehr zum Einsatz kommen.

Es gab einen Beschluss in der Abgeordnetenkammer, dass im Sektor von Straßenarbeiten der Zement immer mehr Verwendung finden soll. Die Initiative muss nun noch von der Exekutive genehmigt werden.

Jorge Méndez, Präsident von der staatlichen Fabrik für die Nationale Zementindustrie (INC) ist überzeugt, dass es viele Vorteile gäbe, wenn das Projekt umgesetzt werde.

Im ersten Jahr nach der Inkrafttreten der Verordnung sollen 15% der Straßenarbeiten nur mit Zement erfolgen, im folgenden 20%, im dritten Jahr 30% usw.

Méndez betonte, der Zement habe viele Vorteile gegenüber einer Asphaltdecke. 25 bis 30 Jahre sei keine Wartung erforderlich, das Material absorbiere Wasser und trage zu einem Komfort aller Verkehrsteilnehmer im Sektor der Geräuschentwicklung bei.

„Wir sind sehr zufrieden, dass das Gesetz wohl verabschiedet wird und in Kraft tritt. Es ist eine wichtige Errungenschaft für das ganze Land und wird entscheidende Vorteile bringen“, sagte Méndez.

Er fügte weiter an, die Produktionskapazität von Zement sei ausreichend, nachdem an dem Produktionsstandort in Villeta die Produktion im Oktober oder November über der Nachfrage läge. Ein weiterer Vorteil dürfte wohl sein, so Méndez weiter, dass die Gelder im Land erhalten bleiben, weil Asphalt ein importiertes Produkt sei.

Quelle: Hoy

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5 Kommentare zu “Schon Adolf Hitler baute Zementstraßen

  1. Nun, lieber Hermann, wenn man die Begründung dazu kennt, dann wird die Sache doch um einiges verständlich. Begonnen hat dies in den Supermärkten der beiden Ketten „Superseis“ und „Stock“, dies bereits schon seit Jahren sich im Eigentum der Familie A.J. Vierci befinden. A.J. Vierci kaufte schon vor Jahren den kompletten Betrieb der sehr bekannten deutschen Wurstfabik GRANDE auf und stellte auch gleichzeitig die Tochter des früheren Eigentümers Horst Groß nebst deren argentinischen Ehemann ein, um in denselben Fabrikräumen nebst den erst kurz zuvor vollständig erneuerten Anlagen und Maschinen der Firma GRANDE eine völlig neue Wurstfabrik mit dem Namen „Franz“ aufzubauen. Die beiden von den Voreigentümern übernommenen leitenden Angestellten sollten nicht nur mit ihren Rezepten dort die Produktion anlaufen lassen, sie sollten gegen sehr guten Monatsgehalt auch gleich die dabei die vorhandenen deutschen Rezepte anwenden und auch das Personal in der Produktion mit diesen deutschen Rezepten einlernen. So kam es, wie es gerade in Paraguay des öfteren passiert, wenn ein Betrieb eines ehemaligen Einwanderers übernommen wird, weil der ehemalige Eigentümer des Betriebs sich zur Rückwanderung in seine Heimat entschließt. Man ist davon überzeugt, man habe jetzt diesen Gringos alles abgeguckt, was diese können und wissen, und man könne jetzt und in alle Zukunft „deutsche Wurstwaren“ anbieten. Nun, was ein deutscher Meisterbetrieb zu produzieren und anzubieten vermag, wobei der Eigentümer bereits schon in früheren Zeiten in Deutschland nicht nur über eine enorme Berufserfahrung von vielen Jahren verfügt, und außerdem auch die sehr lange Ausbildungszeit, von der Lehrzeit über die Gesellenzeit und bis zur Meisterprüfung, ohne diese er in Deutschland schon gar keinen Betrieb in diesem Bereich hätte eröffnen können, da bilden sich einige in Paraguay ein, die brauche man nur für ein paar Monate einstellen, und sie sehr gut bezahlen, und die eigenen Leute werden denen dann schon über die Schulter schauen, so daß sie dann bereits in wenigen Monaten genau dasselbe Können und Wissen auf diesem Gebiet haben, wie ihre Lehrmeister, diese einfältigen Gringos. Ich selbst habe schon mehrere solche Beispiele kennengelernt, bei welchen dies noch keiner geschafft hat, nur durch Zuschauen bei der Arbeit schon in Monaten dasselbe zu können, wie der Gringo. Und dies ist in Paraguay noch niemals gutgegangen, weil dies auch gar nicht zu realisieren ist. Da müßten die paraguayischen Zuschauer wirklich große Genies sein, wenn sie, Können und Kenntnisse, die die Vorgänger sich auch nur in vielen, vielen Jahren unter großen Mühen angeeignet haben, dies nur beim bloßen Zuschauen innerhalb von ein paar Monaten auch können und wissen. Und das ist auch der Grund, warum die heute in der Fabrik „Franz“ Tätigen niemals in der Lage sein können, dasselbe zu leisten, was die ehemaligen Eigentümer derselben Fabrik unter dem Namen „GRANDE“ jahrzehntelang geleistet haben.

  2. In der Schweiz hat vor 50 Jahren die Bauindustrie ebenfalls viel und mit Erfolg lobbyiert. Man baute Betonstrassen.
    Hat sich aber überhaupt nicht bewährt, und heute gibt es praktisch keine mehr. Musste alles ersetzt werden. War nicht ganz billig…

  3. …“Jorge Méndez, Präsident von der staatlichen Fabrik für die Nationale Zementindustrie (INC) ist überzeugt, dass es viele Vorteile gäbe, wenn das Projekt umgesetzt werde.“ Ja, und George W. Bush ist überzeugt, dass es viele Vorteile gäbe, wenn man den Irak ein 3. Mal überfallen würde, denn dort gibt es ABCDEFGH-Waffen, irgendwo.
    …“Méndez betonte, der Zement habe viele Vorteile gegenüber einer Asphaltdecke.“ Ja, da könnte er Recht haben. Er ist nicht einmal so blöd wie diese Europäer, ja, der Rest der Welt, die ihre Straßen mit Asphalt anmalen.
    …“25 bis 30 Jahre sei keine Wartung erforderlich“, hmm, klingt gut, da kann man Geld für die Sanierung einsacken ohne etwas dafür tun zu müssen, zB. die Straßenlöcher mit Sand zu flicken, was für den Steuerzahler bisher ja nicht billig war.
    …“das Material (Zement?) absorbiere Wasser“, ja, Zement absorbiert Wasser wie schwarze Farbe das Licht. Zement saugt Wasser regelrecht auf, vor allem dann, wenn man bei über 40° C. eine Zementstraße gießt und sie dann der prallen Sonne überlässt. Aufgrund der erstklassigen Straßenfundamente Paraguays wird der Zement auch nicht rissig oder verpulverisiert sich, nein, hart wie Granit wird er. Und erst noch elastisch wie Kaugummi.
    …“trage zu einem Komfort aller Verkehrsteilnehmer im Sektor der Geräuschentwicklung bei“ Juhuy, Paraguays Verkehrsteilnehmer sind in der Komfortzone angekommen, dank Straßen aus Zement. Ein aufatmen für die lärmempfindlichen Paraguayer findet statt.
    …“Es ist eine wichtige Errungenschaft für das ganze Land und wird entscheidende Vorteile bringen“, na dann gratuliere ich recht herzlich zu der wichtigen Errungenschaft. Ja, damit wird Paraguay entscheidende Vorteile gegenüber den Mitbewerbern bekommen. Wow, bin überwältigt ab so viel Ingenieurskunst (die eine Grundschul-Pflicht von täglich 4 Stunden (exkl. Terere-Pause) und tägl. halbtägiges Studium von Caso Cerado hervor bringt).

    1. SML, ich danke für diese wirklich korrekte Erörterung, was du geschrieben hast macht viel mehr Sinn als alles, was ein gewisser Manni hier schon rausgelassen hat 🙂

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