Schüler mischen sich ein

Asunción: Was Bürger auf der Straße aus freien Stücken tun, setzen mit Besetzungen Schüler der Mittelstufe an ihren Gymnasien fort.

Die Schüler des Kollegiums Técnico Nacional und Presidente Franco kamen in den Nachtstunden in ihre Lehreinrichtungen und übernahmen die Kontrolle, um von da drin für ein Amtsenthebungsverfahren zu demonstrieren. Währenddessen wird natürlich kein Unterricht gegeben.

Ana Ayala, Vorsitzende des Schülerrats des Kollegiums Técnico Nacional, erklärte gegenüber der Presse: “Wir reklamieren nicht nur eine freigiebige Regierung (in Bezug auf die Souveränität), sondern auch die Fehlpässe die der Bildungssektor erleiden musste. Dieses Jahr beginnen wir die Schule ohne Lehrer, einige ohne Schulutensilien. Die technische Ausbildung ist obsolet oder wird schlicht ignoriert“.

Die Studenten der philosophischen Fakultät der UNA protestieren seit Montag und fordern ebenso ein Amtsenthebungsverfahren für Abdo und Velazquez.

“Diese Regierung hat weder die Kapazität Itaipú Zusatzverträge zu verhandeln noch den neuen vertrag, der ab 2023 in Kraft treten muss“, sagte eine Schülerin.

Die Studenten werden heute mit ihren Kollegen der Fakultät für Architektur und Ingenieurwesen über eine Intensivierung ihrer Proteste beraten.

Wochenblatt / Última Hora)

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7 Kommentare zu “Schüler mischen sich ein

  1. Vielleicht rafft sich die Jugend Paraguay doch noch dazu auf, politische Verantwortung zu übernehmen. Was spricht dagegen, eine völlig neue, unbelastete Partei zu gründen, getragen von der Intelligenz und Jugend des Landes? Die „Alten“ haben lange genug bewiesen, daß sie nicht viel auf die Reihe bekommen, dafür aber die Korruption weiterhin pflegen.

  2. Nun Manni, was aus neuen Parteien wird, die als Alternatvie gegründet werden, sieht man ja in Deutschland, wurden gleich rechts unterwandert? Politiker sind völlig obsolet, kosten nur und nützen null!

    1. Wenn in Deutschland von rechts unterwandert gesprochen wird, dann kann man sicher sein, dass es sich hier um Alternativen handelt.

      1. Um Alternativen? Naja, was sollen die Alternativen für das Volk tun? Nichts! ausser sie von der Masseneinwanderung befreien. Gut, das ist schon was. Aber danach muss dann was anderes kommen. Denn diese „Alternative“ ist doch liberaler als die FDP und will alles den Unternehmen in den Rachen schieben. Der Mensch spielt doch keine Rolle bei denen.

  3. Die Politik wäre an sich das wesentliche. In den letzten Jahrzehnten aber haben Milliardäre also Privatpersonen übernommen. Ein Söros, ein Gates um nur zwei von vielen zu nennen, bewirken heute hinter den Kulissen mit ihren Milliarden, Konzernen, Fonds, Stiftungen und NGOs mehr als jeder nationale Politiker, der quasi nur noch deren Angestellter ist. Noch dazu brauchene die sich nie einer Wahl stellen und viele von denen sind quasi völlig unbekannt. Die können zur Hintertür rein oder raus oder Vertreter schicken und keiner denkt sich was dabei. Man wundert sich dann nur über so manches Gesetz. Dieses System, das an sich nicht neu ist, weil die reiche Klasse immer die aktive war, aber heute durch wesentlich bessere technische Möglichkeiten perfektioniert ist, wird es zu verhindern wissen, dass unbelastete, intelligente hoch kommen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, zuerst mitzuspielen und dann wenn man oben ist, das wahre Gesicht zu zeigen. Orban in Ungarn hat mit der Söros Akademie hier ein Beispiel geliefert. Deshalb kämpft er aber auch gegen quasi alle. Die Frage ist also, wie viele Orbans braucht es um hier wirklich was zu ändern? Ich nehme an so viele, dass zwar eine gewissen Hoffnung da ist, aber nur eine ganz ganz kleine.

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