Schwangerschaft bei 12-Jähriger aufgrund Missbrauch von Familienangehörigen

Tacuati: Eine 12-Jährige befindet sich in der 23. Schwangerschaftswoche. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Stiefvater und Cousin wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs ein.

Das Kind wurde von Tacuati, San Pedro, zum Roten Kreuz nach Asunción gebracht.

Der Fall liegt in den Händen des Staatsanwalts Néstor Narváez, der bereits die Festnahme des Stiefvaters und Cousins ​​des Mädchens beantragt hatte.

Das Opfer wurde im Krankenhaus von Santa Rosa del Aguaray medizinisch untersucht und anschließend in das Rote Kreuz Zentrum von Asunción verlegt, wo sie bis zu ihrer Geburt bleiben wird.

Nach offiziellen Angaben kommt es im Durchschnitt täglich bei zwei Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren in Paraguay zu einer Geburt.

Das Strafgesetzbuch sieht im Artikel 135 bei sexuellem Missbrauch von Kindern eine strafbare Handlung vor. Nach dem geltenden Gesetz werden Personen, die sexuelle Handlungen mit einem Kind verrichten oder veranlassen, sie an sich selbst oder anderen durchführen, mit vier bis 15 Jahren Gefängnis bestraft.

In erschwerenden Fällen wie wiederholter Missbrauch, körperlicher Misshandlung oder Missbrauch des eigenen Kindes oder Stiefkindes, ob männlich oder weiblich, könnte die Haftstrafe 10 bis 15 Jahre betragen, in schweren Fällen sogar 20 Jahre.

Die letzte Änderung von dem Artikel 135 des Strafgesetzbuches wurde im Dezember letzten Jahres in Kraft gesetzt.

Wochenblatt / Paraguay.com / Ultima Hora

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8 Kommentare zu “Schwangerschaft bei 12-Jähriger aufgrund Missbrauch von Familienangehörigen

  1. Die Böcke sofort kastrieren.Einsperren,Schlüssel fort werfen.
    Armes Mädchen, treibt sie Ab,hat sie vielleicht körperliche und seelische Schäden.
    Bekommt sie das Kind kann das gleiche sein und die Kindheit ist vorbei
    Pfui Deibel

      1. @Anton
        Hier muss kein Abtreibungsgegner etwas sagen, es gibt nichts zu sagen..Hier muss man das Kinds wohl sehen!
        Treibt sie ab, hat sie seelische und gesundheitliche Schaden.Das Risiko ist genauso gut wie bei der Geburt.
        Sofern die Geburt etwas früher erfolgt z.B.Kaiserschnitt so gar geringer.Das Risiko bei der Geburt kommt ja daher das der Organismus des Kindes noch gar nicht soweit Entwickelt ist für eine normale Geburt..Das Risiko kann man Minimieren.
        Die Kindheit ist für das Mädchen ist in jeden Fall,gelaufen,die Mama hat jetzt die Arbeit/last!

  2. wenn die Politik in Paraguay auch nicht viel auf die Kette kriegt, die Gesetzgebung ist vorbildlich, sodenn sie auch eingehalten wird. Die werden im Knast schon bekommen, was sie verdienen.

    1. vermutlich werden die auch gar nicht in den knast kommen. wurde ja nur der haftbefehl veranlasst, also noch nicht mal verhaftet … sicherlich ein Tio oder anderer in guter position. was eher erschreckend ist der satz „im schnitt täglich 2“, das würde dann vermutlich heissen das PY in 2 Jahren dann wenn man das auf ältere generationen hochrechnet vermutlich dann ein paar mio mehr einwohner hat, dank der guten geburtenrate.

  3. Wie viel sind den 10 bis 20 Jahre Gefängnis im Paragau? Ja, genau, wenn Amigos, Hermanos, Tios, Primos, Cuñados und Padrino keine Plata haben, dann sind es 10 bis 20 Jahre. Andernfalls ca. 2 Jahre und 20.000 Euro und gut ist.

  4. Übrigens: Bevor mit ein paar Witz-Rosa-Brilli-PY-Homeboys einen ganzen netten Einzeller unter meinen obigen Kommentar schreiben: Ja, so ist das, hat mir selbst ein Mörder gesagt (dass er persönlich nach 2 Jahren und 60 Millionen Gs. „Gemeinnützige Zuwendung seiner Verwandtschaft an die richtigen Stellen“ frei kam. Und er hat mir noch die Narbe gezeigt, die ihm sein Opfer mit dem Messer zugeführt hat, bevor er die Knarre zog).

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