Sechs Tote bei Feuergefecht zwischen Polizei und Kriminellen

Am späten Mittwochnachmittag kam es zu einer Schießerei zwischen Einsatzkräften der Polizei und Kriminellen im Bezirk San Joaquin, Abteilung Caaguazú. Ein Polizeisprecher bestätigte den Tod von sechs Verbrechern, sie sind vermeintlich verantwortlich für zwei Überfälle auf Geldinstitute und weitere Straftaten. Der Polizeikommandant von Alto Paraná, Dario Aguayo, erklärte weitere Einzelheiten gegenüber dem Radiosender 780 AM.

Zwei der Getöteten wurden bis jetzt einwandfrei identifiziert, einer davon war ein Polizist, von den restlichen vier Kriminellen haben zwei die paraguayische Staatsangehörigkeit und die anderen sind brasilianische Staatsbürger.

Die Aktion war von langer Hand geplant, im Vorfeld führten die Ermittlungen in diese Region, wo man die Verdächtigten vermutete. Die Gruppe hatte schon mehrere Straftaten auf Geldautomaten und Banken durchgeführt und war im Begriff weitere im Raum Minga Porã und Caaguazú zu planen.

Am späten Mittwochnachmittag schlugen die Einsatzkräfte dann bei dem Versteck der Täter zu, die Männer befanden sich in einem Van während der Schießerei, drei andere befanden sich in einem Gebäude und konnten entkommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Hauses, welches als Unterschlupf der Bande diente, fanden die Beamten mehrere Gewehre, Pistolen und Munition. Des Weiteren wurden Militär- und Polizeiuniformen sichergestellt.

Caballero, einer der Toten, war ein Polizist, der für verschiedene Verbrechen verantwortlich gemacht wird, unter anderem für Mord und mehrere Überfälle auf Geldautomaten, die Bande operierte in San Pedro, Caaguazú und Alto Paraná.

Quelle: Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen