Seit 30 Tagen ohne Trinkwasser

Villa Florida: Die Bewohner dieser Stadt leiden seit einem Monat unter Trinkwassermangel. Das Problem der Versorgung in der Sommersaison bringe die Bürger in eine sehr unbequeme Situation, sagte der örtliche Bürgermeister Michel Flores (ANR).

Er weist darauf hin, dass der Mangel an Trinkwasser auf die begrenzte Kapazität der Trinkwasseraufbereitungsanlage zurückzuführen sei. Flores fügte an, dass der Brunnen nicht die Menge produziere, die erforderlich sei, um die Nachfrage der Nutzer zu decken. Vor allem in der Sommersaison steigt der Bedarf an Trinkwasser in Villa Florida an, wenn Hunderte von Touristen in die Stadt strömen.

„Seit 2014 haben wir es mit Wasserproblemen zu kämpfen, aber jetzt werden wir ein Projekt mit einer großen Investition in Angriff nehmen, um den Bedarf in Zukunft sicherstellen zu können“, erklärte Flores.

Er fügte an, dass ein Vorhaben zur Errichtung einer neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage vorgesehen sei, mit einer Kapazität für 5.500 Nutzer. Die Finanzierung soll über das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá (EBY) erfolgen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Seit 30 Tagen ohne Trinkwasser

  1. Aber ob Yacyreta das finanzieren kann? Wir erinnern uns: Es gehen mehr als 200 Millionen Dollar jährlich in Lohnkosten drauf, auch Yacyreta muss sparen und kann nicht wahllos Geld ausgeben. Da kann ja jede Gemeinde kommen und sagen, dass die städtische Wasseraufbereitungsanlage/Grundschule/Rathaus/Plaza renoviert werden muss.

    Aber es kann sein, dass Yacyreta dieses Projekt doch finanziert, immerhin haben sie diesen Typen von der Ex-Senatorin aus Independencia kürzlich gefeuert, weil er seine Schwiegereltern in spe verprügelt hat. Das spart 20 Millionen Gs im Monat. Aber ich vermute eher, dass die Nachbesetzung der Stelle durch den Grossneffen von Nicanor Frutos wichtiger ist, als das popelige Wasserwerk in Villa Florida.

  2. Wie tief ist denn der Rio? Lassen die Reisbauern noch etwas übrig? Laut Dinac so etwa 36,5 Zentimeter. Für einen vernünftigen Piranha ist das zu wenig, aber als Tourist würde ich wegen diesen Untiefen natürlich hinströmen. Wie immer, so etwas Tourismus zu nennen…
    Dass das teure Hotel oder das teure Wochenendhaus am Ende noch kein Wasser hat, ist nur noch Draufgabe. Die Anlage hat zwar den Triple Allianz Krieg überlebt, aber damals waren es ja auch weniger Einwohner. Ein Paraguaykenner hätte es schon vorher gewusst. Hier muss man mit ALLEM rechnen, also Dinge, die völlig jenseits der Vorstellungskraft liegen.

  3. Daß so etwas im Land mit den angeblichen größten natürlichen Wasserreserven der Welt möglich ist! Ein absolutes Armutszeugnis und Resulat von Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit der hoch bezahlten Politiker mir samt ihren unfähigen Amigos. Seit fünf Jahren herrschen in dieser Gemeinde Problem mit der Trinkwasserversorgung. Wenn die Politiker nun davon reden, das Problem „mit großen Investitionen in Angriff zu nehmen“, dann kann das nur bedeuten, daß nochmals viel Zeit vergeht und sich die Politiker erst einmal darauf verständigen müssen, wie die „Erlöse“ aus dieser Investition unter ihnen und ihren Amigos aufgeteilt werden.

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