Seit 9 Tagen vermisst: Wo ist Erika?

Santo Rosa del Aguaray: Seit 9 Tagen wird eine 14-Jährige vermisst. Familienangehörige fragen sich wo Erika ist und fordern die Behörden auf, eine Suchaktion zu starten.

Feliza Acosta, Mutter von Erika Guadalupe Acosta, 14 Jahre alt, die seit 9 Tagen vermisst wird, forderte Gerechtigkeit und die Behörden auf, umgehend den Aufenthaltsort des Kindes zu ermitteln. Sie sagte, sie müsse wissen, unter welchen Bedingungen ihre Tochter sich befinde und fügte hinzu, sie bezweifle ernsthaft, dass ihre Tochter von zu Hause abgehauen sei.

Laut der Anzeige auf der Polizeistation in Santa Rosa del Aguaray verließ die 14-Jährige das Haus, um zur Schule zu gehen, aber dann hatte man nichts mehr von ihr gehört. Acosta sagte, sie vermute, dass böswillige Menschen ihre Tochter gegen ihren Willen entführt hätten.

„Ich fürchte, dass etwas Schlimmes mit ihr passiert ist und die Behörden bewegen sich immer erst, wenn es zu spät ist und sich etwas Schreckliches ereignet hat “, betonte Acosta. Sie kritisierte das völlig mangelnde Interesse sowohl der Staatsanwaltschaft als auch der Polizei und erklärte, dass sie nie Antworten erhalten habe und nicht mehr wisse, wohin sie sich wenden solle.

„Es ist sehr traurig, die Behörden ignorieren mich“, sagte die Mutter der Vermissten und  bittet die Bürger, alle Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Tochter  über die Notrufnummer 911 oder der Polizeistation in Santa Rosa del Aguaray mitzuteilen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu “Seit 9 Tagen vermisst: Wo ist Erika?

  1. Die kleine wird seit 9! Tagen vermisst (wurde vor 9 Tagen Anzeige erstattet?) und während dieser Zeit haben die Ermittler keine nationalen Aufruf am Basura-TV getätigt? Stattdessen Verblödungssendungen wie Yingo, Calle 7, Conejo und wie der Schrott alle heißen. Vermutlich weiß einfach kein Polizist was zu tun ist. Sind ja keine ausgebildeten Juristen. Die Mutter muss sich einen Anwalt nehmen, damit sich die Polizei bemüht.
    Ich meinte, wenn eine 14!-Jährige auch nur eine Nacht nicht mehr zu Hause erscheint, so müsste zumindest eine regionale Fahndung eingeleitet werden. Zumindest abklären, ob sie nicht mit ihrem Freund abgehauen ist. Das sollte sich doch herausfinden lassen, welche Freunde und -innen sie hat.
    Aber wie immer, wenn das Schlimmste eingetroffen ist, findet man keine verantwortlichen Beatmeten vom Beatmetenhäuschen.

  2. Denke einmal: wer nach Selbstjustiz ruft, baumel vieleicht bald selber wegen eines unwahren Gerüchts am nächsten Ast. Mit einer korupten Justiz kann man evtl. Noch umgehen, aber weh der wūtende Mob ist losgelassen.

  3. Fast jede Woche kommt so eine Meldung rein, dass wieder ein minderjähriges Mädchen entführt wurde. 9 Tage. Die ist längst in PJC über die Grenze und nun in Rio oder Sao Paulo verschleppt worden.
    Ich hoffe das Mädchen taucht unbeschadet wieder auf, aber die Chancen sind wohl gering.
    Politik Grenzschutz- und Strafverfolgungsbehörden machen jedenfalls keine großen Anzeichen, dass sie das irgendwie stören würde, deshalb behaupte ich wieder, dass die Profiteure, genauso wie bei dem Landraub, dem Holzraub, dem Drogenhandel, direkt in den höchsten Kreisen der Politik und Militärs zu finden sind.
    Meiner Meinung nach ist Vigilantismus die einzige Möglichkeit diesem Treiben Herr zu werden, denn der Staat ist offensichtlich nicht gewillt dazu. Und der Bürger hat in meinen Augen das Recht ALLES zu tun, um das Leben seiner Kinder zu schützen.

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