Seit 90 Tagen verschwunden: Behörden stehen bei Vermisstenfall vor einem Rätsel

Asunción: Staatsanwalt Jorge Escobar bestätigte, dass der 23-jährige Bruno Ojeda seit 90 Tagen vermisst wird und die Ermittler bislang keine konkreten Hinweise auf seinen Verbleib haben.

Escobar erklärte, dass ein Kleidungsstück von Ojeda, das bei einer Durchsuchung im Haus einer in diesem Fall beschuldigten Person gefunden wurde, eine menschliche Spur aufweist, die einer DNA-Analyse unterzogen werden muss. Das Fehlen von Reagenzien und die hohen Kosten der Untersuchung verzögern das Verfahren jedoch.

Escobar wies weiter darauf hin, dass zahlreiche Suchaktionen und Maßnahmen – auch mit Spezialhunden – durchgeführt wurden, zusätzlich zur Auswertung von Überwachungskameras und Absuchungen an verschiedenen Orten, an denen sich der Vermisste aufgehalten haben könnte.

Der Staatsanwalt bezeichnete die Ermittlungen als komplex und versicherte, dass weiterhin intensiv nach Ojeda gesucht werde. „Fakt ist, dass wir keinerlei Hinweise auf seinen Verbleib haben. Und das ist wirklich sehr besorgniserregend“, erklärte er.

Wochenblatt / Megacadena

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