Sexuelle Belästigung bei der Polizei

Asunción: Die Frauengewerkschaft vom MOPC erklärte, dass sie ständig Berichte von Opfern aller Arten sexueller Belästigungen durch ihre Vorgesetzten bei der Straßenpolizei erhalte. Sie bedauern, dass es keine institutionellen Protokolle zum Schutz der Frauen gebe, die es wagen, solche Fälle ans Licht zu bringen.

Estela Silva, Sekretärin der Frauengewerkschaft des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), sagte, dass dem Verband ständig geschlechtsspezifische Gewalttaten innerhalb der Straßenpolizei mit allen Arten von physischen, sexuellen und psychischen Schäden gemeldet worden seien.

Sie erinnerte daran, dass es einen Fall gebe, der vor kurzem formell bei der Staatsanwaltschaft von San Lorenzo angezeigt wurde und sich auf dem Weg zur mündlichen Verhandlung befindet.

„Ihre eigenen Kollegen verachteten sie. Man ließ sie 12 Stunden am Tag arbeiten, gab ihr keine Pausen, machte sich über sie lustig, bis sie es wagte, zu uns zu kommen, als sie bereits überlastet war und es wagte, die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft vorzunehmen (…) Diese Kollegin hat eine sehr schlimme Zeit durchgemacht, sie befindet sich in psychologischer Behandlung“, sagte Silva.

Die Gewerkschaftssekretärin erklärte, dass sie klinische Psychologin sei und mit ihrem Wissen feststellen könne, dass sexuelle Belästigungen innerhalb der Caminera ständig vorkommen. Es gebe Beweise dafür, dass viele Frauen mit Dienstbefehlen und Meldungen an die Personalabteilung bestraft werden, weil sie sich weigern, sich ihren Vorgesetzten zu unterwerfen.

„Wenn sie ruhig leben wollen, müssen sie sich den Forderungen ihrer Vorgesetzten beugen. Frauen sind im Allgemeinen zum Schweigen aufgerufen, weil das Justizsystem nicht funktioniert und innerhalb der staatlichen Institutionen nicht ernst genommen wird, wenn Anzeigen eingereicht werden“, beklagte sie.

Silva wies auch darauf hin, dass nur einige Frauen ermutigt werden, aus Furcht erneut ein Opfer zu sein, formelle Anzeigen einreichen und aus Angst vor noch schlimmeren Folgen um Anonymität bitten.

Schließlich wies sie darauf hin, dass der frühere Leiter der Caminera sich die Beschwerden aus dem Sektor zwar angehört habe, aber sie nicht mit dem jetzigen Chef, Osvaldo Cabrera, sprechen könne.

Wochenblatt / ABC Color / Beitragsbild Archiv

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7 Kommentare zu “Sexuelle Belästigung bei der Polizei

  1. Sowas kommt leider auch in zivilisierten Ländern wie dem Paragauy vor. Ich meine, dafür spricht schon mal der hohe Durchschnitts-IQ von 82 – oder sind es schon durchschnittlich 84 gemäß Statistik? – und hier viele schon Feuerchen machen können, um ihrem Müll abzufackeln, um ein grati-12-er-Pack BilligPolarBier einzusparen. Und das jeden Monat. Hätte ich wirklich nicht gedacht, dass die hierzulande noch leben wie die Barbaren.

  2. Wer täglich 12 Stunden arbeiten muss ist sexuell belästigt und braucht danach psychologische Betreuung?
    Das ganze muss dringend durch die Staatsanwaltschaft verfolgt werden, da die Aufforderung zu arbeiten für Frau unzumutbar ist?
    In der Praxis ist es wohl eher so, dass die Männer dort das Schmiergeld besorgen und sich damit die Gunst der Kolleginnen erkaufen?

    1. Sorry aber lese ich das jetzt hier richtig???du unterstellst hier sämtlichen Polizistinen das sie zu faul zum arbeiten sind und was der absolute Hammer ist du behauptest das sie käufliche Huren sind? Wie trickst du den. Die Tochter meines Nachbarn arbeitet in San Lorenzo als Polizistinen. Wenn ihr Vater deinen unverschämten Kommentar lesen würde hättest du nichts zu lachen. Ganz ehrlich vielleicht solltest du dich in Behandlung begeben damit dein gestörtes Frauenbild zurecht gerückt wird….Frau wo sich über sexuelle Beträngnis und Schikanen gegen Männer wehrt = Hure…..bei Männern wie dir fällt mir nichts mehr ein.

    2. @eHeinz
      wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      Die Frauen werden gemobbt und „diszipliniert“, d.h. mit Mehrarbeit ohne Pausen bestraft, wenn sie ihren Vorgesetzten nicht zu Willen sind.
      Aber Männer wie Sie hören, sehen und lesen nur, was in ihr verqueres Frauenbild passt.
      Unglaublich wie Sie allen Frauen unterstellen, sie seien faule Huren.
      Sie bemerken anscheinend gar nicht, was Sie im Gegenzug den Männern unterstellen.
      Nämlich daß sie korrupte Hurenböcke sind.
      Dieser Schuss ging wohl nach hinten los.

    1. Da ein Baer mehr zieht als 10 Pferde, hat keine Frau einen realen Grund sich zu beschweren. Frauen werden im Ergebniss immer bevorzugt. Probleme haben Frauen erst, wenn es irgend wo mehr Frauen als Männer gibt. Dann laeuft das Spiel anders herum, wer bei wem die kratzspur hinterlässt……

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    In etwa so wie es bescrieben wird laeuft es auch.
    Die Frau wird beim Guarani Stammesangehoerigen halt als Objekt angesehen “einen auf die schnelle wegzustecken“. Danach zieht Mann froehlich und erleichtert seiner Wege und die Beglueckte kann dann nur raten wers gewesen ist – Namen werden wohl kaum vorher ausgetauscht.
    Dieses System sorgt aber fuer genuegend Neuzuwachs.
    Als dieses selbe System bei den Germanen mal aufhoerte so sank die Geburtenrate drastisch so dass man jetzt auf Merkels Neubuerger hofft.
    Wird die Keuschheit durch den christlichen Mopc Wiens forciert imdem er die gottloser Preservative aufzwingt, so wird diecGeburtenrate stark sinken und man etlebt hier ein zweites Europa. Perverslinge nehmen zu da es immer mehr Rentner gibt die sich dann an die noch vorhandenen Kinder vergreifen. Vielweiberei hat einen Vorteil. Bei der biblischen Einehe muss die Versorgungssicherheit gewaehrleistet werden, d.i. der Vater muss die Familie ernaehren koennen soll er 4 Kinder haben. Dazu muss die Verteilergerechtigkeit strikt eingehalten werden d.i. det Reichtum muss zwingeng srhr gerecht verteilt sein und es darf nicht eine grosse Differenz zwischen Arm und Reich geben. Das heisst der Bestand der christlichen Einehefamilie haengt direkt von der Gerechtigkeit ab und der Gleichheit der Einkommen. Wenn nicht jeder mehr oder weniger dieselben Einkommen hat so haben auch christliche Einehen bald ueberhaupt keine Kinder mehr und man waere aus der reproduktiven Perspektive besser mit der indianischen Vielehe dran.
    Die christlich Einehe setzt intakte soziale und oekonomische Strukturen voraus sowohl wie die korrekte Geisteshaltung. Sonst stirbt eine Gesellschaft unter dem System sogar schneller aus als bei dem System der Mehrehe und Vielehe der Indianer Suedamerikas. Das indianische,System ist weit einfacher denn die Solteronas bekommen die Kinder auf gut Hoffnung und als Altersversicherung – ueber die Ernaehrung der Baelge macht man sich in Zeiten der Lust keine sorgen. Aber auch bei den Paraguayern sinkt die Geburtenrate drastisch so dass wohl das System der Kinder als Altersrente nicht mehr gut funktioniert.

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