Sie regeln das Waffengesetz neu

Asunción: Der Nationale Verteidigungsrat (Codena) hat im Rahmen der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität sowie des illegalen Waffenhandels das Schusswaffengesetz neu geregelt.

Die Neuerungen des Gesetzes betreffen Teile und Komponenten der Waffen, Munition, Sprengstoffe, Zubehör und dergleichen. Im Zuge dessen gibt es nun klare Regeln für Einzelpersonen, Händler und Anwender bei den durchzuführenden Verfahren.

„Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die nationale Regierung alles im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Kriminalität korrigieren will und eine Waffenkontrolle für ein wirklich sicheres Land von entscheidender Bedeutung ist. Von hier aus werden wir mit der Arbeit an einem Paraguay mit größerer Sicherheit beginnen und der Staat ist dann in der Lage, die volle Kontrolle über den Import von Waffen und Sprengstoffen zurückzugewinnen“, erklärte der Innenminister und Mitglied von Codena, Enrique Riera.

Die Sprecherin der Exekutive, Paula Carro, erklärte, dass diese Art von Maßnahmen einem der zentralen Pfeiler der Regierung von Santiago Peña entspreche, der Einführung einer umfassenderen Sicherheitspolitik und dem Aufbau eines wirklich sicheren Landes. Sie stellte außerdem sicher, dass die für eine solche Regulierung erforderliche Rechtssicherheit vollständig festgelegt ist.

Mit dieser Umsetzung soll erreicht werden, dass die Direktion für Kriegsmaterial (Dimabel) als Vollzugsbehörde ihre Verwaltung transparenter durchführen kann. Auf diese Weise werden Parameter für die Vermarktung und den Einsatz von Waffen festgelegt, wobei das Augenmerk stärker auf deren Modelle sowie dem Mechanismus gelegt wird und nicht nur auf die Kaliber, wie es traditionell der Fall war.

Wochenblatt / adn digital

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4 Kommentare zu “Sie regeln das Waffengesetz neu

  1. Divine Step (Conspectu Mortis)

    Uh, uh, uh, darf sich der Bürger schutzlos den Kriminellen ohne und mit Uniform ausliefern. In einem durch und durch erheblich signifikant korrupten Land werden also die Kleinstkriminellen weiterhin dat Sagen haben (Schmuggel, Korruption, Geldwäsche, Drogen- und Waffenschieberei ist hierzulande ja kein Delikt, sondern Amigo-Gefälligkeit, Knigge und Leistungsausweis, um ans Colorado-Jöbchen zu kommen). Wieder einmal einzig dem Yankee in den Allerwertesten gekrochen. Der Paraafric ist das ärmste Land von ganz Südamerika. Dürfen wir künftig auf eine erheblich signifikante Zunahme der Kriminalität hoffen, denn die Kriminellen – insbesondere die Kleinstkriminellen – die kommen gut an Waffen und auch einen legalen Fackel zu erhalten dürfte für die Kleinstkriminellen kein Problem darstellen.

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  2. Hier wird lediglich an der Oberfläche des Themas gerieben, nicht einmal gekratzt. Ich hätte mir genauere Informationen gewünscht, wie die neuen Gesetze ausgestaltet werden oder schon worden sind.
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    Leider läßt dieser Artikel nur mit viel Phantasie erahnen wohin die Reise geht und das sieht düster aus.
    Zitat: “wobei das Augenmerk stärker auf deren Modelle sowie dem Mechanismus gelegt wird und nicht nur auf die Kaliber”
    Man hat in der Vergangenheit schon die Einfuhr von Langwaffen mit wichtigen Kalibern stark eingeschränkt. So wurden halbautomatische Gewehre in Kalibern größer als .223 Rem nicht mehr eingeführt. Also das beliebte Kaliber .308 ist sowohl als Munition als auch als halbautomatisches Gewehr seit langem schon nicht mehr zu bekommen.
    Beim Kaliber .223 Rem hat man die Einfuhr halbautomatischer Gewehre mit Pistolengriff untersagt. Also auch die weit verbreitete und deshalb mit vielem Equippment erhältliche Plattform AR15 gab es schon seit langem nicht mehr.
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    Was nun kommt dürfte noch problematischer werden, fürchte ich:
    So wird man wohl größere Jagdkaliber gar nicht mehr bekommen. .223, .308, 06-30 usw, alles wird nicht mehr zu bekommen sein. Lediglich KLeinkaliber wie .22lbf und .22 Magnum wird es noch geben.
    Und das auch nicht als halbautomatik, sondern nur noch ein- oder zweischüssige Büchsen und Flinten.
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    Möglicherweise wird sogar der Waffenbesitz von nicht Staatsangehörigen eingeschränkt.
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    Wir werden von diesen zutiefst kriminellen Politikern zu wehrlosen Opfern der organisierten und politiisierten Kriminalität gemacht. Paraguay entwickelt sich zu einem Mafiastaat.
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    Wer hat denn Schuld daran, dass so viele Waffen verschwinden konnten? DOch nicht der legalie Waffenbesitzer, der sich ab und zu mal ein Täublein jagd und auch nicht der Sportschütze.
    Nein zutiefst korrupte Politiker und korrupte, faule und inkompentente Staatsangestellte, die von diesen zitiefst korrupten, faulen, kriminellen und inkompetenten Politikern als Amigos an den aus Steuern finanzierten Fresstrog gesetzt haben.
    Wie ist das sonst möglich, dass Menschen ohne ihr Wissen Waffen gekauft haben, ohne dass sie diese Waffen je besessen oder gar gesehen haben?
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    Nein, sowas funktioniert nur, wenn ein Staat von der politischen Spitze, bis hinunter zu den Angestellten kriminell und korrupt sind.
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    Man könnte kotzen!

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    1. 100 % Zustimmung. In Paraguay gab es noch nie einen Amoklauf, die allermeisten Morde sind auf Bandenkriminalität und Einbrechern/Motochorros zurückzuführen, die sich kaputtlachen aufgrund irgendwelcher Gesetze. Und wie du sagtest, viele Waffen “verschwinden” (also werden nach Brasilien geschmuggelt), wovon man zu 110 % ausgehen kann, dass Politiker dran beteiligt sind.
      Und dann will uns dieser Riera erzählen, dass Privatpersonen die große Gefahr für die öffentliche Sicherheit ist – jo, alles klar. Seit spästestens Corona werden wir mit diesen Realitätsleugnungen ständig befeuert.

      Die Wahrheit ist: Das Volk soll keine Waffen besitzen und wehrlos sein – sowohl vor Angriffen von Einbrechern als auch von dem Staat, der immer deutlicher zur autoritären Mafiaorganisation verkommt.

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  3. Der Unbescholtene Bürger muss legal Waffen kaufen können um sich und seine Familie zu schützen.
    Banditen kommen nach wie vor an Waffen auch in ferner Zukunft.
    Das Einzige was dieses Gesetz Verursacht ist die Chancenlosigkeit seine Familie zu schützen.
    Diese Herren und Damen in der Politik werden ja von Polizei und Bodyguards geschützt und das wird von der Steuer bezahlt . Der Normale Bürger hat das nicht. Jeder Bürger der ein einwandfreies Führungszeugnis hat sollte Legal eine Waffe kaufen dürfen!!!

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