Sind Wahlen gerecht oder beeinflussbar?

Die Wahlbehörde (TEP) sollte eigentlich dafür verantwortlich sein, dass Ergebnisse, die veröffentlicht werden, auch Bestand haben, bezogen auf die internen Wahlen der Bürgermeisterkandidaten am 26.07.2015. Hier wählten alle Parteien ihre Kandidaten.

Nun gibt es auf Anfrage verschiedener Medien noch kein genaues Ergebnis ob Albino Ferrer (Beitragsbild), ein Kandidat der ANR, doch nicht verloren hat, wie berichtet. Der Prozess dauert noch an, sagte Blas Chamorro.

Erst letzte Woche berichtete das Präsidium der Institution TEP, Albino Ferrer, aktuell Ex-Bürgermeister von San Lorenzo, habe den Wahlkampf mit über 300 Stimmen Unterschied verloren, doch dann wurde die Information widerrufen, weil es angeblich Fehler gab. Am 03. August 2015 gab ein städtischer Mitarbeiter von San Lorenzo gegenüber der ABC Color bekannt, dass “seine Niederlage nicht klar ist, er wird doch gewinnen, weil die Auszählungen noch nicht klar waren“.

Er erklärte weiter, es sei nur eine Frage der Zeit, bis alles klar ist. Ferrer hat übrigens vergangenen Mittwoch seinen Rücktritt eingereicht, um seine Wiederwahl bei den kommenden Kommunalwahlen im November vorzubereiten.

Ein Einzelfall, beileibe nicht. In Paso Yobai gewann, laut der TEP, Ronald Vázquez von der ANR Colorado Añetete die Vorauswahl mit nur 17 Stimmen Vorsprung, mittlerweile sind die Wahlunterlagen nach Villarrica und Asunción gewandert und der Vorsprung schmilzt immer mehr, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Quelle: ABC Color

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18 Kommentare zu “Sind Wahlen gerecht oder beeinflussbar?

  1. Ob Wahlen manipuliert werden oder nicht spielt keine Rolle. Ich zitiere Gaddafi aus seinem „Das grüne Buch“:

    „…Denn die Parlaments-abgeordneten repräsentieren ihre Partei und nicht das Volk, und die durch eine solche Koalition etablierte Macht ist die Macht der miteinander verbundenen Parteien und nicht die des Volkes. Unter solchen Systemen sind die Menschen die Opfer, werden sie durch die politischen Organe zum Narren gemacht und ausgebeutet. Die Menschen stehen schweigend und in Iangen Schlangen dafür an, ihre Stimmzettel in die Wahlurnen zu werfen, genauso wie sie anderes Papier in die Mülltonne werfen. Das ist die traditionelle Demokratie, die auf der ganzen Welt vorherrscht, unabhängig davon, ob es ein Einparteiensystem gibt, ein Zwei-oder Vielparteiensystem oder gar kein Parteiensystem. Auf diese Weise wird deutlich: die Volksvertretung ist ein Schwindel.“

    In diesem System wählen zu gehen ist Verrat an sein Volk und sich selbst. Außerdem ist das wohl eine der höchsten Formen des Selbstbetruges.

    LG

    1. Wow, da könnte man doch fast Gaddafi-Fan werden, wenn man das liest 😉 Wahrheit unverblümt. Nur zu dumm für ihn, dass er sich nach Jahren der Treue dann doch noch die Mächtigsten zu seinen Feinden gemacht hat. Aber das Öl hat halt seinen Preis…

      Unverblümt – da fällt mir doch glatt noch ein geBLÜMter ein: Die Rente ist sicher…. Wessen Rente meinte der denn damit – oder verwechselte er Rente mit Pensionen, Diäten und Beamtenbezügen?

      1. Fast Gaddafi-Fan? Na da gebe ich dir doch noch einen Anreiz:

        So grausam war Gaddafi:

        1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom und Wasser war kostenlos für alle Bürger.
        2. Libyen hat keine Auslandsschulden, sondern 150 t Goldreserven und 150 Mrd. Dollar Guthaben und die eingefrorenen Gelder gehören dem Staat! Nicht dem Gaddafi-Clan!
        3. Alle Banken gehörten dem Staat und alle Kredite an jeden Bürger sind per Gesetz zinsfrei!
        4. Haus und Wohnung sind in Lybien ein Menschenrecht. Gaddafi schwor, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi lebte mit seiner Familie in einem Zelt.
        5. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen.
        6. Die Schulausbildung und das Gesundheitswesen war gratis, es gab die geringste Kindersterblichkeit und höchste Lebenserwartung von ganz Afrika. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 % der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 %.
        7. Es herrschte Sicherheit und die Frauen hatten die meisten Rechte wie in keinem anderen arabischen Land.
        8. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
        9. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt….”
        10. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 % des Preises.
        11. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter und 40 Flachbrote ebensoviel.
        12. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.
        13. Für praktisch jeden Libyer gab es einen Arbeitsplatz (http://www.welt.de/wirtschaft/article128522569/Das-toedliche-Erbe-des-Diktators-Muammar-Gaddafi.html)
        14. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
        15. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
        16. 25 % der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
        17. Gigantische Infrastrukturprojekte auf Staatskosten, wie das Das “Great-Man-Made-River-Projekt” in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt aus nahezu unerschöpflichen fossilen Vorkommen unterhalb der Sahara für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft, immerhin 27 Milliarden $, keine Kredite der Hochfinanz. Fast fertig!
        18. Es lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in Holland!
        19. Folglich wurde Libyen dereinst von der UN auf den 53. Platz in der menschlicher Entwicklung gesetzt.
        20. Libyen war das reichste Land Afrikas, reicher als etwa Portugal oder Polen.
        Dann kam die NATO und intervenierte aus “humanitären Gründen” in Libyen, was zu einem unvorstellbaren Desaster führte. Das Land wurde in die Steinzeit bombardiert, die ganze Infrastruktur zerstört und jetzt herrscht Chaos und Anarchie!

        Es war nicht nur das Öl welches Libyen zum Opfer fiel. Es war das Gesellschaftssystem das keine Schule machen darf. Das gefährdet die Demokratie! Man hat Libyen bombardiert um die Demokratie zu verteidigen und das ist sogar die Wahrheit.

        Libyen war so ein Modell von einem Himmel auf Erden und ich wage zu behaupten, daß für die meisten Paraguayer sogar ein Leben wie in der DDR das Paradies bedeuten würde.

        Danke Asuncioner. 😉

        LG

        1. Tja und wir Schweizer mit unserer direkten Demokratie sind die naechsten auf der Abschussliste. Wie unser Land unterwandert wird (ich denke hier an bestimmte Politikern und Thinktanks und auslaendischen Fuehrungskraeften) und wie man an unseren Schulkindern herummanipuliert ist eine Schande. Verflucht sollen sie sein !

      1. Vielen Dank für den Hinweis (das Wort Tipp verwende ich jetzt weniger, weil ich da immer an Detroit denken muss). Das Buch kannte ich nicht, wird sofort gelesen !

    2. Gut das man weiß,wer M.Gaddafi war,der diesen geistigen Dünnschiß
      abgesondert hat !
      Vielleicht gibt es ja doch eine Hölle.Dort könnte er dann mit gleichgesinnten
      Menschheitsbeglückern,wie Kim Il Sung,S.Hussein,J.W.Stalin und A.Hitler
      fachsimpeln.(Die Reihe ließe sich noch um viele Namen fortsetzen)
      Diese Herren wären sich ganz sicher einig,was von freien Wahlen zu halten ist.
      Streiten würden sie sich nur darüber,wer denn der größte von Ihnen ist.
      Damit würden sich sich gegenseitig die Hölle bereiten,in alle Ewigkeit,Amen.

      1. Immer wenn die Argumente fehlen, verfällt man ins Schimpfen und stellt Vergleiche mit Hitler und Stalin an.
        Du hast doch so tolle „Hintergrundinfos“ über Indochina – lass doch mal was über Nordafrika gucken 😉 —– schließlich wollen wir auch was zum Lachen haben 😉

        1. Tut mir leid,das es Ihnen nicht aufgefallen ist:
          Vom ersten Satz abgesehen,ist mein Kommentar eine freie,
          modernisierte Anlehnung an ein Goethe-Zitat.Der Anlaß dazu
          war der Tod Friederich des Großen (Italienreise).

          An Nordafrika,Ägypten ausgenommen,habe ich nur wenig
          Interesse.Und das,obwohl mein Nachnahme arabischen
          Ursprungs ist.Nur nicht so ganz aktuell,sondern aus der Zeit
          der Kreuzzüge.
          Das finden Sie doch bestimmt zum Lachen,oder ?

      2. Kommen auch die in die Hölle, die diese und ihr Kriegsgerät finanziert haben, sowie von deren Herrschsft profitierten. Ich glaube nicht. Die Gewerkschaft ist gegen Überstunden in der Hölle.. was meinst du Werner ?

        1. Wenn es sie denn geben sollte,die Hölle nämlich,was ich,da
          areligiös,nicht glaube,dann ist dort reichlich Platz für alle.
          Da der Aufenhalt dort und die damit verbundenen Qualen ewig
          dauern,kann es keine Übestunden geben.
          Ist wie mit dem Begriff Unendlich.Unendlich plus 1 bleibt Unendlich.

    3. Wen Sie die „repraesentative“ Demokratie meinen stimme ich Ihnen zu. Die „direkte“ Demokratie die wir Schweizer Heute noch haben ist aber eine andere Sache. Fragt sich nur wie lange wir sie noch haben 🙁

      1. Gaddafi nennt es „traditionelle Demokratie“. Ich würde es Faschismus-, Feudalismus-, Neoliberalismus- usw. -mit Lippenstift nennen. Diese „Demokratie“ ist alles, nur nicht demokratisch. Sie ist eine Illusion!

        Die Schweiz wird als Finazparadies nicht mehr gebraucht bzw. ist hinderlich, darum gehts heim ins Reich. Diesbezüglich habe ich eine Frage an Sie. Stehen die Schweizer Reservisten immer noch unter Waffen?

        LG

        1. Man hat Waffen solange wie man aktiv zum Militaerdienst eingezogen werden kann. Aber man redet immer mal wieder davon diese im Zeughaus zu lagern und nur bei Bedarf auszugeben.

  2. Spinnerei: Sicher kommt von Sicker. Damals als noch Moorleichen produziert wurden, standen die Leut drumrum bis nur noch Augen rausschauten und sagten dann: „Nu isser völlisch im Sicker.“ Kommt also nicht mehr raus. Also wenn Blüm sagt, die Renten sind sicher, will er uns eigentlich mit dem Wort Sicker warnen. Wahrscheinlich, dass davon nur noch ein Teil zu sehen ist und wir das niemals wieder herausbekommen.

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