Sofortige Freilassung des Entführers von Franz Wiebe gefordert

Asunción: Kaum wurde Genaro Meza, Mitglied der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP und an der Entführung von Franz Wiebe beteiligt, gestern verhaftet, fordern Politiker seine sofortige Freilassung.

Dahinter steckt die Partei “Partido Paraguay Pyhurã“ (PPP), denn Meza ist mit den Anhängern der politischen Gruppierung eng verbunden.

„Meza ist seit einigen Jahren Kämpfer für unsere Partei. Er ist ein kleiner landwirtschaftlicher Produzent, der anfangs keinen Landbesitz hatte. Mit viel Mühe, Energie und Einsatz konnte er ein Grundstück erwerben und bearbeitete seine Felder. Er ist ein bescheidenes, fleißiges und ehrliches Mitglied unserer Partei“, sagte Eladio Flecha, Generalsekretär der PPP.

Er stellte die Arbeit der Staatsanwaltschaft und der speziellen Einsatztruppe Joint Task Force von Militär und Polizei, FTC, in Frage. Laut Flecha sei Meza als Koch bei vielen Campesino Mobilisierungen dabei gewesen und habe das Essen für die Demonstranten vorbereitet. Der Protest von Mitgliedern der PPP für die baldige Freilassung von Meza fand vor dem Pantheon National der Helden in Asunción statt.

Wochenblatt / Hoy / ABC Color

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10 Kommentare zu “Sofortige Freilassung des Entführers von Franz Wiebe gefordert

  1. Man kann es auch anders sehen.Vergleichsweise mit IRA und anderen Vereinen dieser Art.
    Krimineller-Bewaffneter-Arm und Politischer-Arm.Kriminell sind beide,Die Meute einsperren und die Schlüssel fort werfen.

  2. Sofort die ganze Bande und der PPP ins Gefängnis stecken. Wer Verbrecher in Schutz nimmt ist nicht besser. Das sind nichts anderes als Umstürzler und Banditen.

  3. Kein Unrechtsbewusstsein – ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen.
    Im Recht ist immer meine Familie oder mein Freund, egal, um welches noch so grosse Verbrechen es geht.

  4. Dieser Genaro Meza war vor seiner Festnahme völlig unbekannt. Heißt, kein einziger Eintrag im Internet. Wenn er Mitglied der EPP wäre und gesucht geworden wäre, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Laut Presse hätte er sich versteckt, in einer Zone außerhalb des Einzugsgebietes der EPP…. Was ein Fuchs aber auch. Ich denke, hätte die Staatsanwaltschaft Genaro Meza eine Vorladung geschickt, wäre dieser per pedes umgehend dort hin marschiert. Gibt nur nicht so ausdrucksstarke Bilder, mit zwei bewaffneten Spezialagenten und Handschellen und so. Gefunden hat man einen Militärrucksack… hätte mich fast überzeugt.
    Es wird behauptet, daß Meza der Sprecher in dem Wiebe Video war. Der Beweis ist also dieses Video, eine beglaubigte Stimmprobe von Meza (woher?) und ein oder mehrere Gutachten. Wenn dieser Beweis so vorliegt, würde die Staatsanwaltschaft diesen sofort publizieren und damit die PPP als Unterstützer einer Terrororganisation komplett demontieren. Diese wäre dann Geschichte. Wer nun zu blöd ist, die PPP oder die Staatsanwaltschaft, wird sich rausstellen.

    1. Klaus Dieter Kupfer

      Antworten

      Dieser Genaro Meza war vor seiner Festnahme völlig unbekannt. Heißt, kein einziger Eintrag im Internet.
      Schon mal drueber nachgedacht, das man auch,ohne seinen wahren Namen, bekannt zu geben, im Internet, dies und das machen kann, so wie ich.

      1. Ich habe bei der Suche nicht erwartet auf das Facebookprofil eines 60jährigen Paraguayers vom Land zu stoßen. Wenn Sie Mitglied einer terroristischen Organisation sind, polizeilich bekannt und gesucht werden, sind Sie auch mit Klarnamen im Netz zu finden. Die Polizei setzt bei so etwas IMMER auf die Hilfe der Bevölkerung. Wie haben sie ihn nur gefunden wenn niemand wußte daß er überhaupt gesucht wurde? Und warum hat sich Meza versteckt und wovor wenn doch die Personensuche unter höchster Geheimhaltungsstufe läuft? Aspirin, bitte.

  5. Die Demonstranten begründen ihre Forderung nach Freilassung nichtmal mit der Unschuld ihres mitgliedes.Das ist praktisch ein geständnis und were für mich ein Beweis seiner schuld.Wer Schuld hat verdient strafe.

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