San Lorenzo: Fest verankert in der paraguayischen Tradition sind anscheinend auch Motel-Besuche. Wenn zu Hause kein Platz ist, muss halt ein Ausweichplatz gefunden werden.
Da Motels aber auch recht teuer sein können, suchen nun viele Pärchen eine Alternative dazu. Wie die Zeitung Extra ermittelte, teilen sich viele Pärchen die Wohnung eines Freundes oder einer Freundin und müssen anstatt Geld zu zahlen, entweder ein Shampoo oder etwas für den Kühlschrank oder das Abendessen kaufen. Nur bei ungeplanten Zusammenkünften sucht man ein Stundenmotel, welches ein Angebot hat. Ansonsten vergnügt man sich im Auto, was speziell nahe der Diskotheken zu Problemen mit den Anwohnern führt, wie Kommissariatsleiter aus Ñemby, Limpio und Fernando de la Mora hervorheben. Da die Motelbetreiber auf die schlechte Jahreszeit reagieren müssen, vermarkten viele ihre Zimmer mit einen speziellen Service zu einem niedrigen Preis.
Motels, die ansonsten 90.000 Guaranies pro Stunde (Studio A) verlangen wollen derzeit nur 100.000 Guaranies für 3 Stunden oder senken den Preis pro Stunde von 50.000 auf 34.000 Guaranies (El Harén – Der Harem), Mittwochs ist das Mittagessen umsonst, Freitag und Samstag eine kleine Grillplatz und Cocktails.
Wochenblatt / Extra











alex
sicherlich für studenten interessant … die zimmer in ASU kosten sonst eh ein vermögen