Sportdirektorin im Kongress

Die Sportdirektorin des Kongresses, Lorena Ortuzar Bartolozzi, ist dem früheren Senatssitz (Cabildo) zugeordnet und hat einen langweiligen Job. Kaum ein Senator oder Abgeordneter betreibt wirklich Sport und nimmt ihre Diente in Anspruch, da ist es nicht verwunderlich, wenn Última Hora keine Spuren von Anwesenheit im Haus der Volksvertreter vorfinden konnte. Die 10 Millionen Guaranies zuzüglich Aufwendungen für Repräsentation sind für stetige Unterforderung am Arbeitsplatz sicher nur ein schwacher Trost.

Etwa 50 Direktionen gibt es im Kongress, ergibt sich aus einer Studie des Zentrums für Coaching im Dienstleistungsbereich (Centro de Adiestramiento en Servicio – CAES), für einige davon gibt es überhaupt keine Funktionsbeschreibung und ihre Aufgabe ist unklar. Fast jeder der 192 Direktoren verdient mehr als 10 Millionen PYG pro Monat plus Zulagen.

Es gibt Direktoren für Umweltaufklärung, Museen, Aktenwesen oder Veranstaltungen. Nicht zu vergessen die Generaldirektorin für alle Direktoren, die inklusive Auslagen für die Repräsentation mit etwas mehr als 21 Millionen Guaranies entschädigt wird.

Der Kongress-Chef, Mario Abdo Benítez, räumt ein, dass nicht alle Direktoren benötigt werden und auch, dass es „irreguläre“ Beschäftigungsverhältnisse gäbe. Ganz anders sehen das die Gewerkschafter, sie halten die Untersuchung der CAES für eine Farce. Sie weisen auf die Beteiligung des Dekanats für Wirtschaft der Nationalen Universität von Asunción (UNA) hin, das zutiefst in Korruption verstrickt sei, ein Bericht aus einer solchen Quelle sei grundsätzlich unglaubwürdig.

Das CAES hatte sich durch das Dickicht der Veröffentlichungen des Kongresses zum Personalwesen gekämpft und eine Aufstellung aller Funktionäre, ihrer Bezüge, Aufgaben und Ausbildung gefertigt, eine Quelle nicht endender Kuriositäten.

Quelle: Última Hora

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1 Kommentar zu “Sportdirektorin im Kongress

  1. Der President von Paraguay H.C. ist ein wahrer Magier!!! Heute endlich ist er aus New York in sein gebeuteltes Land zurueckgekehrt….aus Sparsamkeitsgruenden mit einem Privatflugzeug mit Zwischenstopp in Sao Paulo. Vor der UNO in New York verkuendete er uebrigens die frohe Botschaft waehrend seiner 2-jaehrigen Presidentschaft die Armut um 50 % reduziert zu haben. (Wahrscheinlich sind die anderen 50 % an Hunger gestorben….oder er hat vom Zettel seines Sitznachbarn was Falsches abgelesen). Nur sagen die vor kurzem oeffentlichen und amtlichen Statistiken genau das Gegenteil aus von dem was der Magier H.C. der Welt verkuendet hat. Na ja, wenn man bedenkt das ein Gaertner oder Pferdepfleger Universitaetsprofessoren-Gehaelter beziehen (zumindest auf dem Papier¡!) oder sich der Kongress eine Sportdirektorin fuer Nicht-Sporttreibende Kongressabgeordnete leistet (selbige muss wahrscheinlich die Sportwagen fuer Wochenendfahrten koordinieren..) Die Universitaeten leisten sich Herz-kranke Uni-Rektoren (Friolín Peralta versucht wegen Herzproblemen nicht ins Staatsgefaengnis Tacumbú zu muessen…). Nichts gegen das Gefaengnis Tacumbú…..Es wird in Kuerze gut bestueckt sein mit Fachkraeften und Dozenten aller Fakultaeten samt Diplomen (die das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen). ODER????? Alles wird wie ueblich unter den Tisch gekehrt und es wird weiter der TANGO CORRUPTI getanzt…… VIVA EL PARAGUAY

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