Staatsanwaltschaft geht von weiblichen Komplizen aus

Asunción: Das Haus des Horrors oder Terrors, wie es mittlerweile genannt wird, birgt nach wie vor Geheimnisse. Wer wirklich an der Tat mitgewirkt hat soll in wenigen Tagen sicher sein.

Staatsanwältin Álvarez verwies auf die Aussage von María Araceli Sosa Díaz, die aussagte, dass sie Dalmas Vater, Julio Rojas, nur einmal sah und zwar am 5. Oktober 2018. Trotz der Aussage ist Staatsanwältin Esmilda Álvarez davon überzeugt, dass Rojas schon am 2. Oktober umgebracht wurde, nachdem er im Kiosk einkaufen war.

„Wir verfügen über Indizien aus unserer Untersuchung, die zeigen, dass Rojas nur bis zum Dienstag in Zirkulation war, also lebte“, so die Vertreterin der Ermittlungsbehörde bei einem Radiointerview.

„In einigen Tagen werden wir bestätigen können, ob die Mittäter oder Komplizen waren. Wir schließen nichts aus, auch nicht, dass noch weitere Personen daran beteiligt waren“, sagte Álvarez weiter.

Tatsächlich war Julio Rojas sowie seine Familie tagtäglich unterwegs und auch in dem besagten Kiosk einkaufen. Sollte er bis zum 5. Oktober gelebt haben, hätte er ihn wenigstens bis zum 4. Oktober aufgesucht. Dies war jedoch nicht der Fall. Das letzte Mal als man ihn da sah und die Kamera ihn aufzeichnete, war der 2. Oktober um 10.00 Uhr früh. Die spezifische Aussage von María Araceli Sosa Díaz wirkt demnach unglaubwürdig.

Bisher gilt Bruno Marabal als Hauptverdächtiger im Fall der fünf gefundenen Leichen im Haus auf der Straße Oliva.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentar zu “Staatsanwaltschaft geht von weiblichen Komplizen aus

  1. Ja die Frau Staatsanwältin Álvarez hat absolut Recht wenn sie alles in Frage stellt.
    Wenn Rojas nur bis 02.10 zu stehen war,danach nicht mehr.Muss Sie fragen warum!
    Die Aussage von María Araceli Sosa Díaz das Rojas bis 05.10 unterwegs war ist unglaubwürdig.
    Sie war mit Sicherheit nicht der Mörder sein.aber Mittäterin!
    Viele Mittäter versuchen sich durch Falschaussagen aus der Schusslinie zu ziehen.

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