Stadtverwaltung greift Wasserversorger scharf an

Asunción: Der Stadtrat von Asunción gab eine Erklärung ab, in dem die staatliche Sanitärgesellschaft Essap scharf angegriffen wurde. Man forderte die Trinkwasserversorgung wiederherstellen, da im September und Oktober zahlreiche Kürzungen aufgetreten sind.

Auf diese Weise hat die Gemeindeverwaltung der Hauptstadt von Paraguay die Forderungen der Einrichtung gegenüber dem Staat offengelegt, da der Mangel an Wasser die Umsetzung von Hygieneprotokollen erschwert.

Die Erklärung wurde über den offiziellen Bericht des Verwaltungsrats auf den verschiedenen sozialen Plattformen veröffentlicht. Die Trinkwasserversorgung betrifft sowohl Beamte als auch diejenigen, die die Büros aufsuchen, um bestimmte Behördengänge durchzuführen.

„Um die Wirksamkeit der von der Gemeinde Asunción angewandten Gesundheitsprotokolle und die Bemühungen der nationalen Regierung, die von uns betroffene Pandemie einzudämmen und zu überwinden, fordern wir eine endgültige Lösung für diesen Mangel bei der Wasserversorgung unter Berücksichtigung von Tausenden von Menschen, die täglich das Rathaus aufsuchen und diese Grundversorgung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit benötigen“, heißt es in einem Teil der Erklärung.

Dieses Kommuniqué ist vollkommen nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass es unmöglich ist, die zur Minderung und Überwindung des Coronavirus erforderlichen Hygienemaßnahmen in die Praxis umzusetzen, wobei das Händewaschen einer der wichtigsten Maßnahmen ist, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Trotz der Tatsache, dass die Sanitärgesellschaft Essap, die den Trinkwasserservice anbietet, erklärt hat, dass es hart an Projekten zur Vermeidung von Engpässen arbeite, scheinen die Maßnahmen nicht ausreichend zu sein. Denn der Mangel an der lebenswichtigen Flüssigkeit betrifft auch viele Einwohner von Asunción, die manchmal nur stundenweise pro Tag, wenn überhaupt, mit Trinkwasser versorgt werden.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Stadtverwaltung greift Wasserversorger scharf an

  1. Oh diosus mius, ich meine, in einer Hauptstadt eines Landes, in welches Touristen kommen sollen. Nicht einmal elementarste Infrastruktur fähig zu liefern. Was macht das für einen Eindruck. Wie ist es wohl etwas außerhalb auf dem Land.
    Armes 3. Weltland. Ja. Aber sie bekommen Geld, die vom staatlichen Wasserversorger. Es bringt halt wenig 60 Amigos, pardon, Verwaltungsangestellte und zwei Arbeiter anzustellen, außer dass die vom Parlament bewilligten Gelder für Löhne und sonst nichts ausgegeben werden.
    Armes 3. Weltland. Ja. Aber hierzulande werden auch keine Qualitätsarbeiten geleistet. Alles billigen Chinaschritt. Das sollten ja nicht allerwelt an Kosten anfallen.
    Armes 3. Weltland. Ja. Aber hierzulande verdienen hochqualifizierte Facharbeiter dank täglich 7 bis 11 Uhr Schul vielleicht abgeschlossen 300 Euro pro Monat. Halt falsch, die Amigos verdienen mit 999 Sonderzulagen und Spesen 5000 Euro, sind ja Staatsangestellte und gehen eh nach 20 Jahren harter Arbeit in Pension.
    Da sollte man schon verlangen, dass sie einen Graben graben, Rohre verlegen, Graben zuschütten und dann merken, dass die Rohre 10m am falschen Ort verlegt wurden. Ok, no hay problema, kann man ja wieder ausbuddeln und von vorne anfangen.
    Wenn man wenigstens die Rohre 3 anstatt zwei cm unter die Erde bringt, sodass sie trotzdem nach den zweiten daübergegefahrenen Auto ein Leck bekommen. Sodass der Kanal richtig ausgewaschen wird und das Rohr halt unweigerlich brechen muss. Ok, so wie die die Rohre verlegen werden die Kanäle auch durch Regen-simplex ausgewaschen und gehen kapudi. Hauptsache die Facharbeiter und Amigojefes wurden schon ausbezahlt und bekommen die Gelegenheit es nochmals zu versuchen. Natürlich steht ihnen zuerst eine Lohnerhöhung zu.
    Jouuuuhhhh, letzte Woche plapperten sie was von Wasserniedrigstand und Neuinstallationen von Aquariumpumpen. Hat die Zeit halt nicht gereicht. Ist ja auch mucho calor.
    Das ist immer super sich mit der einen Hand die Hände einzuseifen, mit der anderen zu spülen und mit der anderen die PET-Flasche zu halten. Wir haben ja noch ein Extra-Zimmer angebaut, damit immer genügend zuvor mit Wasser abgefüllte PET-Flaschen bereitstehen.
    Jedes Jahr das gleiche Lied, jedes Jahr kriegens es nicht auf die Reihe. Aber budgetierte Gelder für Löhne stets zu 100% ausgegeben, wobei das Budget für Investitionen und Erneuerungen auch 11,94 % erreicht. Müsste das Parlament einfach 1000% für Löhne budgetieren, dann klappt das auch mit 100% Investitionen und Erneuerungen.
    So wie die arbeiten kommens halt nie zu Investitionen und Erneuerungen, weil sie ständig am ausbasteln des Bastels sind. “Reparierens” ein Rohr, uhhh, kommt Regen, Rohr kapudi, müssens halt wieder “reparieren”, wobei in den meisten Fällen: «Jo, kapudi, haben wir erst repariert, reparierens dann in fünf Jahren wieder».
    Nichts schreiben würde ich ja, wenn die jeweiligen Jefe-Amigo 20 Euro pro Monat verdienen würde. Ein ihrer Leistung angemessenes Gehalt wie ich finde. Aber nein, die verdienen gute 20.000 Euro pro Monat. Wohlgemerkt noch ohne 999 Spesen und Zulagen.
    Wenn man denen schon nur zuschaut, wie sie nicht einmal minimalste Sicherheitsbestimmungen kennen. Reißen da mal ein Loch in die Straße, muss halt jeder selbst schauen, dass er nicht hineinfällt. Das muss schon ein Säugling lernen hierzuland. Jo, egal, dann schauen halt alle, dass sie nicht hineinfallen, grinsen gscheit und halten während der Fahrt beide Daumen hoch. Sind ja alle froh darum, wenn es für 14 Tage oder dem nächsten Regen – je nachdem, was zuerst eintrifft – die Schlaglöcher beseitigt sind, die Lecks der Rohre die asphaltierten Mondwege nicht weiter zerstören und noch den Nebeneffekt aufweist, dass auch Wasser zu den Haushalten kommt. Einfach phänomenal. Weiterbasteln.

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