Starke Kontrollen wegen dem illegalen Verkauf von Wildtieren

Encarnación: Auf den Straßen der Hauptstadt von Itapúa ist es üblich, dass indigene Minderjährige und Frauen Wildtiere verkaufen. Jetzt werden die Kontrollen diesbezüglich verstärkt.

Das Umweltministerium (Mades) erhält vermehrt Beschwerden über den Verkauf von Wildtieren durch Ureinwohner in den Straßen der Stadt Encarnación. Daher werden jetzt Kontrollen durchgeführt, um deren Kommerzialisierung zu beseitigen.

Juan Leiva, Regionalleiter von der Behörde Mades in Itapúa, gab an, dass dies seine Institution beunruhige, weshalb sie zusammen mit dem indigenen Sekretariat das städtische Marktgebiet La Placita verstärkt überwachen.

„Wir sprechen mit den Busunternehmern und bitten darum, dass die Ureinwohner aus Trinidad nicht mehr in Gruppen nach Encarnación gebracht werden, die wilde Tiere mitbringen, sonst werden wir strengere Maßnahmen gegen die Transportdienste anwenden“, sagte er.

Die Operation der Mades wird mit polizeilicher Begleitung durchgeführt. Dabei beschlagnahmte man einen Papagei und ein Gürteltier, die in den Zoo Juan XXIII kamen, um später wieder in ihren natürlichen Lebensraum ausgesetzt zu werden.

„Die Leute, die schon Wildtiere gekauft haben, können sie registrieren lassen. Sie müssen zum Umweltbüro der Mades in Itapúa gehen“, erklärte Leiva abschließend.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Starke Kontrollen wegen dem illegalen Verkauf von Wildtieren

  1. Ist schon schlimm wie hierzulande die Kinder der Indigenen vorgeschickt werden, um um Geld zu betteln. Da frage ich mich immer, warum diese Kinder nicht in der Schule sind. Habe mich anfänglich auch schon beim Geschäftsführer(*in) von Supermärkten beschwert, wenn sie Geld fürs Autobewachen verlangten. Ich sage ihnen immer „verboten“ (prohibido) Kindern Geld zu geben, me va agarrar la policía, „wo ist Papa“ und gebe dann den indigenen Frauen 2 Mil, die Männer sind ja nie dabei. Manchmal kaufe ich ihnen etwas von ihrem Ramschschmuck zum Verschenken ab. Können einem leid tun, keine anständige Arbeit zu finden.

  2. Das ist natürlich genau der falsche Ansatz:
    *„Die Leute, die schon Wildtiere gekauft haben, können sie registrieren lassen. Sie müssen zum Umweltbüro der Mades in Itapúa gehen“, erklärte Leiva abschließend.*
    Wer diese Wildtiere kauft, dem müssen sie weggenommen werden und sie müssen noch eine empfindliche Multa obendrauf bekommen.
    Dann hört das ganz schnell auf, daß jemand diese Tiere kauft.
    Und daraus resultierend bringen die Indigenen auch keine mehr in die Städte um sie zu verkaufen.

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