Steuererhöhungen in nicht allzu weiter Ferne

Asunción: Der Konsum ist stark zurückgegangen, seit das Coronavirus und die damit verbundenen Beschränkungen Paraguay im Griff haben. Steuererhöhungen sind wohl der einzige Ausweg, um die leere Staatskasse aufzufüllen.

Der Vize-Steuerminister Oscar Orué wies darauf hin, dass eine der problematischen Fronten der Wirtschaft der Einbruch des Konsums sei.

„Der Konsum ist eingebrochen und wir haben eine immer noch sehr niedrige Mehrwertsteuer. Jetzt, da sich die Wirtschaft öffnet, hoffen wir, die Ergebnisse zu verbessern“, sagte Orué gegenüber dem Radiosender 1080 AM.

Er betonte, dass Steuererhebungen der Schlüssel zur Aufrechterhaltung der staatlichen Programme sowie zur Bewältigung der Gesundheits- und Wirtschaftskrise seien und wenn sie nicht ausreichen, diese erhöht oder ausgeweitet werden müssten.

„Es ist gut, wenn die Steuerbehörde SET in diesen schwierigen Zeiten für die Wirtschaft mehr einnimmt, da das Finanzministerium dadurch mehr eigene Ressourcen erhält, um dem Notfall oder sogar der Reaktivierung zu begegnen, ohne auf weitere Kredite oder Emissionen zurückgreifen zu müssen“, betonte Orué.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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13 Kommentare zu “Steuererhöhungen in nicht allzu weiter Ferne

  1. dieser ganze Zirkus hat nur ein Ziel – die demokratischen Grundrechte einzuschränken – eine unglaubliche Rezension und in der Folge eine verheerende Inflation herbeizuführen.

  2. Die Einschränkung von Versammlungs- und Bewegungsfreiheit haben wir bereits. Um für die Folgen der angeordneten Schutzmaßnahmen aufzukommen werden wir um so stärker zur Kasse gebeten je tiefer die Rezession und je stärker die Deflation ist.

    1. @Hack „deflation“ heißt , die Preise stagnieren – gehen sogar zurück. Das wird passieren ? Glaubst Du? Unglaubliche Mengen von Geld werden in den Markt gepumpt – das spricht nicht für eine Deflation !

      1. Ich sehe das so: Der Staat kassiert mehr durch Steuererhöhung. Diese Kosten werden an die Verbraucher durch geringere Löhne und Verteuerung der Waren weiter gegeben. Dadurch sinkt durch geringere Kaufkraft Konsum und Produktion. Die Umsätze sinken und die Löhne folgen diesem Trend. In der Folge stagniert die Wirtschaft immer mehr. Dies nenne ich Deflation im Gegensatz zu einer Inflation, bei der zu viel Geld im Kreislauf ist, also weniger wert ist, und daran passen sich die Preise an. Beides schaukelt sich auf, die Wirtschaft überhitzt.

      2. Roland, ich weiß nicht wo Du lebst, aber hier in Py wird nichts, nicht ein Cent in den Markt gepumpt, nur in die eigenen Taschen. Wenn Steuererhöhung, gleichzeitig Preiserhöhung in Supermärkten, IPS usw. Im Juni folgt dann die nächste Mindestlohn Anhebung. Wer soll das bezahlen? Hier in Py wird nichts gepumpt oder gefördert, außer Betriebe der Politiker und deren Familien. Jeder andere stirbt.

  3. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Logischerweise, wenn die Menschen weniger Geld im Sack haben, erhöht an die Steuern. Dann habens noch weniger im Sack. Ja, das hilft gegen hausgemachte Corona- und Wirtschaftskrise. Also zum Bewältigen der Wirtschaftskrise müsste die Mehrwertsteuer um ein paar millionen Prozente angehoben werden. Nimmt mich wunder welches Mittelmaß die Politiker finden werden.
    Vor allem haben sie gar keine Handhabe. Wer in DÖCHL seine Steuern nicht bezahlt wird sich bald mit TV und Sofa wiederfinden, der Rest hat der Pfändungsbeatmete mitgenommen. Hier wird einem keiner sein Haus wegnehmen, nur weil er keine Grundstückssteuer bezahlt hat. Da kenne ich einige Einheimische, die dies seit Jahren nicht getan haben. Dann kommt dann mal der Zeitpunkt, wo die Grundstücksteuer der letzten Jahre plus Multa der letzten Jahre so hoch ist, dass man sich auf eine Pauschale einigt und gut is.
    Jedenfalls können die hiesig Politiker zur Zeit das mit den Steuererhöhungen vergessen. Wenn die Uhhh-Viru-Krise vorbei ist – vielleicht. Im Moment hat ja keiner Plata und verdient auch keins. Da kann man schon alles verteuern. Nach meiner Logik müsste eher eine Steuersenkung her, damit die Menschen wieder konsumieren.

    1. es kann nur eine Steuer für Reiche werden, die sich monatlich am Staatshaushalt fürstlich bedienen. Alles andere geht nicht. Klar von der Masse ist in der Regel mehr zu holen, wenn jeder nur 1 € mehr abgeben muss, aber den Reichen an den Sack gehen, kommt nicht in die Tüte.

      1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

        Vor dem Corona-V2.0-Zeitalter, da bezahlte man hier im Paragauy ja Steuern, um die Amigos im Beatmetenhäuschen am Leben zu erhalten. Von den Steuern haben wir all die Jahr nichts, nada, rien, nothing gesehen. Jaja, ein paar Schlaglöcher mit roter Erde fachmännisch repariert.
        Dank diesem Artikel des Wochenblatt-Pargauy bin ich dahinter gekommen, warum der Paraguay an vorderster Front als eines der ersten Länder alles dicht gemacht hat. Der Paragauy ist ja intelligent. Er stellt sich nur dumm.
        In weiser Voraussicht, dass man für Nichts nicht Steuern erhöhen kann. Jaja, dieser Corona-Virus, wird endlich mehr Plata in die Kasse der Amigos spülen. Also dann, mehr Steuern, hoffentlich bleibt es beim Nichts welches an den Steuerzahler zurück kommt. Aber weniger als Nichts kann es ja wohl nicht werden.

  4. Paraguay folgt blind China, der EU und dem US Deep State die klar und unmissverständlich eine NWO mit totaler Überwachung und ständiger Angst anstreben. Die Angst wurde hier zuerst durch den Covid 1984 Hoax geschürt, es folgt im nächsten Schritt in Paraguay die Angst vor der Kriminalitaet der Hungernden ,( in Europa die Angst vor den Afrikanern und Arabern ) und danach die Angst bei staatlichen Überwachungsmassnahmen negativ aufzufallen.

  5. Gleich zu Anfang habe ich das Prognostiziert und nun kommt es in Deutschland noch mehr als hier in Paraguay. Bloß ist PY sehr schwach auch wenn immer gesagt wird im ersten Quartal ist die Wirtschaft gestiegen. Das ist Augenwischerei den das sind immer die Monate wo die Soja Ernte anfällt. Ansonsten ist hier nicht viel Wirtschaft zu erwarten wenn ein Sack Zement 60000 Guarani kostet,wer soll denn dann bauen ein Qm Sand 110000 Guarani Zucker,Mehl alles viel zu teuer hier um die eigen Wirtschaft anzukurbeln,die Menschen holen lieber die Waren aus Brasilien und Argentinien weil billiger und besser. Wenn nun durch diese Hausgemachte Krise diese Unfähigen Politiker auch noch die Steuern erhöhen wird es noch weniger mit Investitionen hier im Land. Aber das geht denen ja nicht in den Kopf weil sie da Säckel voll haben. Grenzen öffnen Steuern runter und Zoll Mafia überprüfen und runter mit den Sätzen. Der Trick dieser Zoll Mafia st ganz einfach erklärt an einen Auto das man einführen möchte. Der Wert dieses Autos liegt laut Schwacke Liste sagen wir bei 1000 Euro nur um was zu sagen,laut Zoll erhebt der Staat 33 % auf den Wert des Fahrzeugs also zu zahlen 330 Euro aber diese Mafia sagt der Wert des Autos ist 2000 Euro also sind die Zoll gebühren 660 Euro . So mogelt diese Mafia und so ist das ganze System hier, bezahlen können immer die Fleißigen und die Leute die etwa aufgebaut haben vom eigenen Geld ohne das der Staat Hilfe geleistet hat. Tausende von Paraguayern arbeiten im Ausland schicken hier Geld hin sonst würde es noch schlechter sein. Arbeit hier finden sie nicht und egal welche Ausbildung sie wollen erst muss Schule Uni und Ausbildung gezahlt werden also wo mit Rechtfertigt der Staat seine Steuererhöhung. Ach Arzt und Krankenhaus muss du auch selber bezahlen auch hier bleibt der Staat trotz Steuern außen vor. Einigkeit besteht nur beim 15 Monatsgehalt auf Kosten des Steuerzahlers.

  6. Das ist wieder Mal typisch, keine Ahnung welchen Abschluss super Orué hat, aber die können höchstens von der Knetschule sein. Das Volk wird über Wochen und Monate gegängelt und als Dank dafür werden die Steuern erhöht. Da kann man sich nur noch wundern!

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