Straßenpiraten in Brasilien schlagen wieder zu

Asunción: Heute Morgen wurde ein Bus von dem Unternehmen Nuestra Señora de Asunción (NSA) in Brasilien überfallen. Ein Unternehmenssprecher erklärte, die Verbindung in das Nachbarland werde eingestellt, wenn die Überfälle nicht aufhören.

Es ist der zweite Angriff innerhalb eines Monats auf das Unternehmen NSA. Ariel Somoza, Sprecher von der Firma, bestätigte, dass in Campo Mourão Verbrecher den Bus überfallen hätten. Die Besatzung und alle Passagiere seien wohlauf.

„Die Strecke ist sehr gefährlich und die Bundespolizei in Brasilien wird den Straßenpiraten nicht Herr. Mehr als 10 paraguayische Busse wurden bereits dieses Jahr überfallen. Immer im Morgengrauen, gegen 01:30 Uhr. Wir sind nach Sao Paulo gereist und haben Gespräche mit Verantwortlichen der Polizei geführt. Ohne sichtbaren Erfolg“, sagte Somoza.

Jetzt soll eine Änderung des Zeitplans auf der Route erfolgen. Wenn das nichts hilft, wird die Verbindung eingestellt. Laut brasilianischen Medien seien die Kriminellen schwer bewaffnet gewesen. Handys und Wertsachen von den Reisenden wurden gestohlen sowie die Schlüssel vom Bus.

Wochenblatt / ABC Color

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10 Kommentare zu “Straßenpiraten in Brasilien schlagen wieder zu

  1. Nebenbei sind solche „Schergen“(Marshalls) ohnehin wertlos,bei Überfällen liegens am Boden.
    Ausserdem wäre das Risiko daß der Bus beschossen wird,und Passagiere zu Tode kommen zu
    hoch.

          1. Hans Iseli ist ein Schweizer, wenn ich mich richtig erinnerte. Dort wird einige Jahre mit der Flinte geübt und nicht mit der Lutherbibel.

        1. Hello mate. Dann sind wir ja Kollegen. Ich habe auch jahrelange Erfahrung im Feuerkampf. Mit meinen Nachbarn. Bekämpfe fast täglich den Gestank nach verbranntem Müll der zu mir rüber schwappt.

  2. Da können wir ja in Paraguay direkt noch zufrieden sein. Hier gibt es zwar sehr viel zu bemängeln, doch eine solche Schwerkriminalität wie in Brasilien ist noch nicht anzutreffen. Korruption, Mißwirtschaft und Kriminalität sind offenbar eine flächendeckende „Seuche“ auf dem gesamten Süd- und Mittelamerikanischen Kontinent. Sind das kulturell bedingte „Hinterlassenschaften“ ehemaliger Kolonialmächte in Vermischung mit Indigenen? Das wäre doch sicher einmal interessant genauers zu erforschen.

    1. Das ist erst seit Neuem wieder aktuell, offenbar in Zusammenhang mit der Krise. Die Umsätze brechen seit wenigen Jahren ein, und die Preise steigen trotzdem. Das gibt wenig Raum zum Ueberleben.
      Aber Hauptsache, man konnte beim Sport das Geld sinnlos rauswerfen.

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