Straßensperren im Chaco

Fuerte Olimpo: Trotz massiven Widerstands einiger Kraftfahrer soll ein Vorhaben in Alto Paraguay umgesetzt werden. Es dient dazu, die Substanz der Wege zu erhalten.

Moses Recalde, von der Assoziation für Straßen, sagte, die Maßnahme Straßen bei regnerischen Tagen zu schließen sei die einzige Möglichkeit deren Qualität zu erhalten und eine Isolierung der Gemeinden zu verhindern. 2015 waren 15.000 Menschen in den Bereichen Bahia Negra, Olimpo und Carmelo Peralta für etwa vier Monate von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Wege während der Regenzeit zerstört wurden.

Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) nahm eine Ausschreibung vor, bei der die Straßen in Fuerte Olimpo saniert werden sollten. Eine mennonitische Firma gab das niedrigste Angebot ab, das Ministerium behauptet aber, die Rahmenbedingungen der Ausschreibung wären nicht erfüllt worden. Laut Recalde sei nun eine Sperrung der Straßen an regnerischen Tagen für Stunden oder länger die einzige Option, Spätfolgen auf den Routen zu vermeiden.

Quelle: ABC Color

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2 Kommentare zu “Straßensperren im Chaco

  1. Man muß wirklich am Verstand so mancher „Entscheidungsträger“ zweifeln. Leider geht das meist zu Lasten der Menschen. Aber wie schon mehrfach gesagt, mich persönlich wundert in diesem Lande überhaupt nichts mehr!

  2. Laut meinem Chef wurde nicht an Mawes vergeben, weil diese Firma keinerlei Auftraege bisher von oeffentlicher Seite durchgefuehrt hat (also auch nicht von Municpalidades oder Gobernaciones), obwohl bekannt ist, dass die Arbeit die er macht, gut ist.
    Man fuegt in den Ausschreibungsunterlagen gewisse Vorausetzungen an die Firma, das diese Erfahrung mitbringt, Auftraege an Privatpersonen gelten da offensichtlich nicht.
    Das Problem wuerde sich loesen, wenn Mawes ein „Consorcio“ mit einer paraguayischen Firma bilden wuerde, die diese Erfahrung mit bringt.

    Wiebe weiss sicherlich, dass die „erfahrenen“ Strassenbaufirmen unter einem Verband ihre Interessen bewahren, (Covialpa) eine mafioese Vereinigung, die die Preise gewaltig hochziehen.
    Wer da nicht mit drin ist, wird gewaltig diskriminiert.

    Da im MOPC sicherlich Gelder von dieser Vereinigung gerne angenommen werden, werden auch diese bevorzugt.

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